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3 Gründe, weshalb man Tech-Aktien einfach lieben muss

Foto: Pixabay, geralt

Jeder liebt Tech-Aktien — und das aus gutem Grund. Betrachtet man Faktoren wie Wachstumspotenzial, Chancen für Profitabilität und die Fülle an Investitionsoptionen auf verschiedensten Risikoniveaus, bietet die Technologie-Branche eine der vielversprechendsten Landschaften auf dem Markt.

Außergewöhnliches Wachstumspotenzial

Unternehmen mit attraktivem Wachstumspotenzial trifft man an jeder Ecke. Wachstum basiert größtenteils auf Unternehmenskultur und Innovationsdynamik. Die Chancen auf überdurchschnittliche Expansion sind also nicht auf eine bestimmte Branche begrenzt. Nichtsdestotrotz gilt besonders die Technologie-Branche als fruchtbarer Boden für Innovation. Der Tech-Sektor bietet also das perfekte Terrain, um auf die Jagd nach ausgezeichnetem, nachhaltigem Wachstumspotenzial zu gehen.

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Netflix (WKN:552484) ist ein großartiges Beispiel dafür. Der führende Online-Streaming-Dienst ist bereits dick im Geschäft: für 2016 erwartet das Unternehmen, einen Gesamtumsatz von 8,78 Mrd. US-Dollar zu erwirtschaften. Netflix wächst mit einer Geschwindigkeit, wie sie für Unternehmen von dieser Größe unüblich ist. Der Gesamtumsatz des Unternehmens wuchs 2015 im Vergleich zum Vorjahr um beeindruckende 23 %.

Quelle: Netflix

Quelle: Netflix

Es kommt aber noch besser: Netflix hat immer noch viel Luft nach oben. Der Streaming-Dienst ist jetzt in fast jedem Land der Erde vertreten. Laut Netflix’ Management entspricht das einem Zielmarkt von fast 550 Millionen Haushalten. In Anbetracht der Tatsache, dass Netflix momentan 75 Mio. Abonnenten hat (Stand: Ende 2015), gibt es noch reichlich Luft für eine globale Expansion.

Ähnlich erfolgreich wird der führende digitale Zahlungsdienst PayPal (WKN:A14R7U) dieses Jahr voraussichtlich einen Umsatz von 10,66 Mrd. US-Dollar erzielen. Zudem hat das Unternehmen angekündigt, einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von 19 % zu realisieren. Die Führungsetage geht davon aus, dass PayPal einem potenziellen Gesamtmarkt von 2,5 Billionen US-Dollar gegenübersteht, wenn man sowohl den online als auch den mobilen Zahlungsverkehr berücksichtigt. PayPal ist also momentan weit davon entfernt, irgendwelche Sättigungsgrenzen zu erreichen.

Die meisten Unternehmen haben im Laufe der Jahre, wenn sie an Größe gewinnen, mit einer Wachstumsabschwächung zu kämpfen. Schließlich wird es zunehmend schwieriger, rapide Wachstumsraten bei immer größerer Umsatzbasis beizubehalten. Unternehmen wie Netflix und PayPal sind führende Akteure in ihren jeweiligen, aufstrebenden Märkten — also dem Online-Streaming und dem digitalen Zahlungsverkehr – und dies eröffnet außergewöhnliche Möglichkeiten, um langfristig nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Exzellente Profitabilität

Nicht jedes Tech-Unternehmen bietet überdurchschnittliche Profitabilität, aber wenn du weißt, wo du suchen musst, kannst du in der Tech-Branche auf unglaublich profitable Unternehmen stoßen. Die Priceline Group (WKN:766054) ist ein globaler Leader auf dem Gebiet der Online-Reiseagenturen. Das Unternehmen, das seinen Kunden Hotelzimmer, Flugtickets und Mietautos vermittelt, wächst nicht nur unglaublich schnell, sondern fährt auch einen beträchtlichen Prozentsatz seines Umsatzes als Profit ein.

Priceline fungiert fast ausschließlich als Vermittlungsagentur. Das Unternehmen erlaubt Akteuren der Branche, ihre Angebote und Preise auf den Plattformen von Priceline auszuweisen. Priceline muss sich also keine Sorgen um Bestandsrisiko und damit verbundenen Kosten machen, was ein entscheidender Vorteil im Hinblick auf seine Profitabilität ist.

Ausgehend vom Jahresabschlussbericht 2015 hat Priceline im letzten Jahr einen Umsatz von 9,2 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet, während der währungsbereinigte Bruttobuchungsumsatz im Vergleich zu 2014 um 25 % zunahm. Der operative Gewinn betrug fast 3,3 Mrd. US-Dollar und machte unglaubliche 36 % des Umsatzes aus.

Das Risiko mittels Diversifizierung reduzieren

Die Innovationsdynamik eines Unternehmens kann sich für Investoren als zweischneidiges Schwert erweisen. Innovative Unternehmen können von überdurchschnittlich hoher Profitabilität und Wachstumspotenzial profitieren. Auf der anderen Seite befinden sich diese dynamischen Branchen stets im Wandel, weshalb in der Tech-Branche die Gewinner von heute schnell zu den Verlierern von morgen gehören können. Investoren müssen also das Wettbewerbsumfeld eng im Auge behalten, wenn sie Unternehmen aus dieser Branche in ihr Portfolio mitaufnehmen möchten.

In Technologie mittels Exchange-Traded Funds (ETFs) zu investieren, kann eine wirksame Strategie sein, um Chancen in der Tech-Branche bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig das unternehmensspezifische Risiko durch Diversifikation zu reduzieren.

Der Vanguard Information Technology (WKN:A0MMRM) ist diesbezüglich eine großartige Wahl. Der ETF bietet ein breit diversifiziertes Portfolio bestehend aus über 380 Aktien aus verschiedenen Teilsektoren der Tech-Branche, zu denen zum einen Internetunternehmen aber auch Unternehmen auf dem Gebiet der Hardware, Peripheriegeräte, Software und vielen weitere gehören. Außerdem ist diese Diversifikation mit erstaunlich niedrigen Kosten verbunden. Vanguard Information Technology berechnet jährlich eine Verwaltungsgebühr von lediglich 0,1%.

Investoren, denen der Kauf einzelner Tech-Aktien zu riskant erscheint, bietet ein ETF wie der Vanguard Information Technology eine ausgezeichnete Möglichkeit, diversifiziert und kostengünstig in Technologie zu investieren.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

The Motley Fool empfiehlt und hält Aktien von Netflix, PayPal Holdings und der Priceline Group.

Dieser Artikel wurde von Andrés Cardenal auf Englisch verfasst und am 13.04.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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