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Warum Royal Dutch Shell nach wie vor mein Top Pick für Rohstoffe ist

Da der Rohstoffmarkt eine harte Phase durchlitten hat, gibt es für Wert-Investoren jede Menge attraktiver Schnäppchen. Gut, es besteht natürlich die Gefahr, dass es erst noch einmal schlimmer wird, bevor Besserung in Sicht ist. Es besteht das Risiko, dass der eine oder andere Rohstoff weiter in den Keller geht. Allerdings sind die Bewertungen relativ niedrig, und die Chance auf Erholung steht langfristig relativ hoch, demnach könnte jetzt ein Kauf ziemlich smart sein.

Für mich sticht auf dem Rohstoffmarkt besonders eine Aktie heraus: Shell (WKN:A0D94M) lässt sich nur schwer schlagen. Ein Hauptgrund dafür ist das finanzielle Standing, das das Unternehmen genießt. Das nämlich setzt sich zu Teilen aus einem starken finanziellen Cashflow und einer sehr guten Bilanz zusammen, die nur einen bescheidenen Betrag Schulden beinhaltet. Das bedeutet, dass Shell mehr Stabilität bieten kann als die Mitbewerber der Branche – sollte es also mit der Branche bergab gehen, könnte Shell die Konkurrenz überleben, ganz einfach, weil man finanziell besser aufgestellt ist.

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Starke Strategie

Die Finanzkraft ermöglicht es Shell weiterhin, unterbewertete Assets dazuzukaufen. Dieses Vorgehen ist schon seit langem Teil ihrer Strategie. So hat das Unternehmen BG hinzugekauft, konnte außerdem Kosten reduzieren und die Ausgaben für Exploration zurückfahren. Das scheint der richtige Schritt zu sein, weil der Ölpreis die nächsten Jahre weiter tief bleiben könnte, obschon die Chancen auf Preiserholung bei Öl ganz gut stehen.

Ein Teilgrund dafür: Öl und Gas dürften auch in den nächsten Jahren weiter die bevorzugte Energiequelle vor allem für Schwellenländer bleiben. Und da die Wachstumsraten dieser Wirtschaften recht hoch sind, dürfte sich die Nachfrage nach Öl weltweit in den nächsten Jahren verbessern. Vor allem, weil die Angebotslage sich erst einmal verschlechtern dürfte, sollten einige große Player in der Branche vom Markt verschwinden. Diese Situation dürfte dann langfristig wieder Shell zugute kommen, weil sie ihre Position im Vergleich zur Konkurrenz noch verstärken werden, belasten einen doch nur verhältnismäßig wenige Verbindlichkeiten und erfreut sich einer äußerst konkurrenzfähigen Kostenkurve.

Verlockende Dividende

Natürlich bietet Shell noch mehr außer schierer Größe und langem Atem. Das Unternehmen bietet eine sehr attraktive Dividende, die, obschon sie mittelfristig unter Druck geraten könnte, doch aller Voraussicht nach robuster sein dürfte als die von Shells Konkurrenz. Gut, die derzeit 7,8 % werden wohl nicht bis zum Explodieren der Sonne gezahlt werden, dennoch sieht es so aus, als würde man auch in Zukunft in der Lage sein, eine höhere Dividende zu zahlen als die Wettbewerber.

Weiterhin wird Shell bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur 0,2 gehandelt – ein Indikator, dass die Aktie exzellenten Wert fürs Geld gibt. Sicher besteht bei Shell ein größeres Risiko als bei anderen Aktien im Index, weil man von vielen externen Faktoren abhängig ist, die den Ölpreis beeinflussen und damit den Profit stark belasten können – oder eben auch positiv befeuern. Dies allerdings ist eine Eigenschaft, die sich alle Rohstoffe teilen. Da Shell über ein finanziell solides Fundament verfügt, die wohl richtige Strategie und Möglichkeiten zur Wertschöpfung, bleibt die Aktie nach wie vor eine attraktive Option in einer verführerischen Branche.

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The Motley Fool UK empfiehlt Aktien von Royal Dutch Shell. Dieser Artikel von Peter Stephens erschien am 11.4.2016 auf Fool.co.uk. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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