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Drei Grafiken zu Apples Umsatzwachstum in China

Quelle: Apple

Beim Blick in Apples (WKN:865985) jüngsten Jahresabschlussbericht ist Chinas wachsende Bedeutung für die Umsatz- und Gewinnzahlen des iPhone-Herstellers etwas, das besonders ins Auge sticht. Wie in den drei nachfolgenden Graphiken dargestellt, ist die Region China, die Hongkong und Taiwan miteinschließt, praktisch gerade dabei, Apples andere geographischen Geschäftsbereiche hinter sich zu lassen. Das Reich der Mitte ist nun der zweitgrößte Absatzmarkt des Tech-Giganten.

1. Chinas Umsatzwachstum ist uneinholbar

Chinas Beitrag zu Apples Gesamtumsatz stand im jüngsten Quartalsbericht besonders im Fokus. In dem Quartal, das zum 26.Dezember 2015 endete, erhöhte sich Apples Umsatz in China um 13,8 % im Vergleich zum selben Quartal im Vorjahr. Das ist zwar weniger als die Wachstumsrate von 84 %, die die Region China für das ganze Geschäftsjahr 2015 verzeichnete, aber immer noch mehr als die anderen berichtspflichtigen Segmente des Unternehmens (der amerikanische Doppelkontinent, Europa, Japan und der restliche asiatisch-pazifische Raum) ausweisen konnten.

Datenquelle: Apple.

Datenquelle: Apple.

Apples Umsatz in Amerika und Japan verlief im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres besonders schlecht. Der amerikanische Umsatz, der von den Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten dominiert wird, sank um 4,1 %. Der Umsatz in Japan büßte 12 % ein. Ohne China wäre Apples Konzernumsatz im letzten Quartal sogar um eine Milliarde US-Dollar gesunken.

2. China ist nun Apples zweitwichtigster Markt

Dank dieses schnellen Wachstums hat China letztes Quartal Europa als zweitgrößten Absatzmarkt hinter sich gelassen. Das hat nicht daran gelegen, dass der Umsatz in Europa 2015 schrumpfte. Das Gegenteil war der Fall. Der europäische Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 14 %.

Datenquelle: Apple.

Datenquelle: Apple.

Aber das Umsatzwachstum von 14 % in Europa verblasst, wenn man es mit Apples Performance in China vergleicht. Dank der Zusammenarbeit mit China Mobile — die im zweiten Quartal 2014 begann — und der Einführung des iPhone 6 und 6 Plus stieg Apples Umsatz in dem bevölkerungsreichsten Land der Erde im Geschäftsjahr 2015 um 84 %.

Wie du in der obigen Abbildung erkennen kannst, haben die relativen Wachstumsraten in China und Europa dazu geführt, dass das Reich der Mitte 2015 erstmals mehr zu Apples Gesamtumsatz beigetragen hat als Europa.

3. Chinas Ergebnisbeitrag

Nach dem unglaublich erfolgreichen Jahr 2015 ist die Region China nun für ein Viertel von Apples Nettobetriebsergebnis verantwortlich. In dieser Hinsicht überragt China Europas operativen Beitrag um 7 % und ist nun auf bestem Wege, sich den Sphären des amerikanischen Doppelkontinents, wo Apple 37 % seiner Gewinne generiert, zu nähern.

Datenquelle: Apple.

Datenquelle: Apple.

China Bedeutung für Apples Gesamtumsatz wird immer größer. Apples Marktanteil in China ist um einiges geringer als in den USA. Außerdem gibt es dank der Einführung des neuen iPhone SE, dessen Konzept insbesondere Verbraucher in aufstrebenden Märkten ansprechen soll, allen Grund zu glauben, dass sich die Region Ostasien in wenigen Jahren zu Apples wichtigstem Absatzmarkt entwickeln könnte.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von John Maxfield auf Englisch verfasst und am 13.04.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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