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Diese Dividende von 4,8 % ist einfach zu gut, um sie zu ignorieren

Pixabay user ClipArt Vectors

Die Dividende einer Aktie, die viel höher als der Durchschnitt von 2 % ist, bringt üblicherweise ein paar Kompromisse mit sich. Entweder sind die Kurse gefallen, der Ausblick verschlechtert sich oder das Unternehmen zahlt mehr aus, als es sich nachhaltig leisten kann (die Gewinne fallen).

Gelegentlich findet man aber eine heftige Dividende, die nicht von solchen Dingen belastet ist. Das ist bei GameStop (WKN:A0HGDX) genau der Fall mit seiner saftigen Dividendenrendite von 4,8 %.

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Die Abkehr von Videospielen als physische Produkte

GameStop hat sein Geschäft um den Einzelhandel mit Videospielen aufgebaut. In diesem Bereich ist das Unternehmen auch der größte Player. Insbesondere hat das Modell Kaufen-Verkaufen-Tauschen geholfen, diese dominante Position zu erreichen, indem es den Gamern leichter gemacht wurde, an Titel zu kommen, die im Neuzustand 60 US-Dollar pro Stück kosten.

BILDQUELLE: GAMESTOP.

BILDQUELLE: GAMESTOP.

Aber dieses Geschäftsmodell hat zwei große Schwachstellen. Erstens ist es von den Konsolenzyklen abhängig, was alle paar Jahre für Unsicherheit und Volatilität sorgt. Zweitens und das ist auch der wichtigere Punkt, geben die Gamer ihr Geld inzwischen lieber online aus.

Es ist offensichtlich, dass ein Spiel, das man herunterladen kann, anstatt es in physischer Form zu kaufen, eines weniger ist, das man bei GameStop profitabel verkaufen könnte.

Das ist auch der Grund, warum CEO Paul Raines und sein Team es zu ihrer Mission gemacht haben, in angrenzende Märkte zu expandieren. Das Management möchte bis Ende 2019 mehr als die Hälfte der operativen Gewinne von GameStop aus anderen Quellen als physische Videospielverkäufe generieren.

Und sie machen schon große Schritte in diese Richtung. Der Bruttogewinn aus anderen Sparten, hauptsächlich Mobiltelefondienste, Verbraucherelektronik und Sammlerstücke erreichte im letzten Quartal 25 % der Gesamteinnahmen, im Vorjahreszeitraum waren es noch 16 % gewesen. Der Erfolg in diesen neuen Segmenten hat nicht nur die Gewinnmarge erhöht (die Nettomarge stieg von 4,2 % auf 4,3 %) sondern auch die Gesamtgewinne erhöht.

Eine starke Dividende

Okay, der Trend im operativen Geschäft ist also stark, aber ist die Dividende auch nachhaltig? Darauf kannst du wetten.

Die jährliche Auszahlung von 1,44 US-Dollar pro Aktie wurde vom Gewinn pro Aktie von 3,80 US-Dollar mehr als gedeckt und wird 2016 sogar noch sicherer, da bei GameStop ein Gewinn pro Aktie von 4 US-Dollar erwartet wird. Vergleichen wir mal diese Auszahlungsquote von weniger als 40 % mit den anderen Dividendenzahlern wie Mattel (WKN:851704), dessen gesamte Nettoumsätze im letzten Jahr von der Dividende aufgesaugt wurden und Kohls (WKN:884195), das mehr als die Hälfte seiner Gewinne für die Dividende ausgibt.

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Zusätzlich fiel der Gewinn von Kohl’s im letzten Jahr um 22 % und in den letzten vier Jahren um 40 %. Im Vergleich dazu konnte GameStop letztes Jahr einen Rekordgewinn von 400 Millionen US-Dollar erwirtschaften und erwartet einen weiteren Anstieg für 2016. Es sind eben nicht alle Einzelhändler gleich.

Dieselbe Geschichte wie bei Blockbuster Video?

Die Strategie und die Finanzen passen nicht zu der (wenngleich sehr überzeugend klingenden) These, dass der Einzelhändler scheitern wird, weil er in einer digitalen Industrie zu sehr von physischen Produkten abhängig ist. GameStop ist nicht das nächste Blockbuster.

Ja, das Unternehmen wird sich anpassen müssen, da der Download-Markt immer größer wird, aber die Investoren brauchen nicht lange nachdenken, wie dieser Prozess aussehen wird. Er ist jetzt schon im Gange und der Umstieg auf mobile Dienste und Verbraucherelektronik macht GameStop auch profitabler. Das ist eine seltene Situation im kleinen Mikrokosmos der Aktien mit knapp 5 % Dividende.

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The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Short Juli 2016 $28 Puts auf GameStop.

Dieser Artikel wurde Demitrios Kalogeropoulos von auf Englisch verfasst und wurde am 07.04.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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