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Solltest du Barrick Gold im Portfolio haben?

Foto: Franco Nevada Corporation

Barrick Gold (WKN:870450) ist seit Anfang des Jahres 85 % gestiegen, und natürlich wollen Investoren wissen, ob es mit der Rally so weitergehen wird.

Betrachten wir doch einmal die derzeitige Situation und ob dieser der richtige Zeitpunkt ist, um sich Barrick Gold mit ins Portfolio zu holen.

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Der Goldmarkt als Ganzes

Gold an sich ist schon ein sehr eigener Rohstoff – es hat außer bei der Verarbeitung zu Schmuck eigentlich keinen Wert “im richtigen Leben”. Ein beliebter Vorwurf lautet, dass der Besitz einem nichts bringt, sondern darüber hinaus auch noch Kosten verursacht, weil es relativ kostspielig ist, Gold sicher zu verwahren.

Da es also keinen tatsächlichen Wert hat, ist Gold von den Bewegungen der Zinssätze sowie der Laune ängstlicher Anleger abhängig.

Das Edelmetall konnte im Jahr 2016 an Wert zulegen, weil sich die erwarteten Zinserhöhungen der US-Bank nicht bewahrheitet haben. Eigentlich hat der Markt für dieses Jahr vier Anstiege erwartet. Mittlerweile erwarten die Experten höchstens deren zwei.

Das kommt Gold zugute, weil es dem hoch gehandelten US-Dollar ein bisschen die Luft rauslässt, was Gold für Besitzer anderer Währungen günstiger macht.

Geringere Zinsen sorgen dafür, dass die Opportunitätskosten gering bleiben – während die USA die Zinsen raufschrauben, gehen andere Länder in die entgegengesetzte Richtung, und manche sogar in den Bereich negativer Zinsen. So betrachtet sieht Gold plötzlich richtig, richtig gut aus.

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Der sogenannte “Fear Trade” ist ein weiterer Aspekt des Goldmarkts. In den letzten Jahren sind die Investoren recht selbstgefällig geworden, wenn es um das Thema finanzielle Risiken geht. Terror, Kriege, die unsichere wirtschaftliche Situation in China – der Markt hat vieles zu bedenken, dennoch haben sich noch nicht alle auf Gold gestürzt, wo Sicherheit zu erwarten wäre.

Ob sich das ändern wird? Kann ich nicht sagen, aber einige der klügsten Köpfe im Business machen sich Gedanken, vor allem über China, und das ist ein wirklich großer Gefahrenherd, der vieles mit umreißen könnte.

Barricks Turnaround

Barrick gilt als perfektes Beispiel für die Verbrennung von Kapital in der Bergbaubranche. Allerdings befindet sich das Unternehmen in einem riesigen Turnaround-Plan, und die Experten fangen langsam aber sicher wieder an, der Story Glauben zu schenken.

Im letzten Jahr konnte Barrick seinen Schuldenhaufen von 13 Milliarden US-Dollar um 3 Milliarden Dollar reduzieren. In diesem Jahr will man weitere 2 Milliarden Dollar zurückzahlen.

Außerdem sind Verbesserungen auf betrieblicher Ebene bemerkbar. Das Unternehmen hat seine Strukturen verbessert und die die All-In Sustaining Costs (AISC) befinden sich bei nun unter 800 US-Dollar pro Unze Gold. Damit ist Barrick der Günstigproduzent unter den Bergbauern. Das Management geht davon aus, dass der AISC im Jahr 2018 bei unter 700 US-Dollar pro Unze Gold liegen wird.

Im Q4 2015 war der Cashflow bei 387 Millionen US-Dollar, und die Zahlen für das Q1 2016 könnten sogar noch besser sein, weil die Goldpreise nun einmal nicht unerheblich gestiegen sind.

Also: Solltest du Barrick kaufen?

Barrick peilt eine Produktion von 5 bis 5,5 Millionen Unzen Gold für 2016 an. Sollte sich der durchschnittliche Preis für Gold um 200 US-Dollar pro Unze erhöhen, dann würde das ein Plus von 1 Milliarde US-Dollar für Barrick bedeuten. Das ist natürlich eine große Chance für die Aktie, sollte der Goldpreis weiter steigen.

Wenn du also davon überzeugt bist, dass Gold seinen Tiefstand überwunden hat, dann wäre es durchaus sinnvoll, Barrick dem Portfolio beizumischen.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Scott Walker erschien am 8.4.2016 auf Fool.ca. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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