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3 kluge Dinge, die du jetzt gleich mit 1.000 EUR tun kannst

Foto: Pixabay, Markgraf-Ave

Ab und zu hat jeder von uns ein bisschen Geld übrig oder bekommt unerwartet welches. Das könnte ein Bonus in der Arbeit sein, eine Steuerrückzahlung, ein zurückgezahltes Darlehen oder der Erlös aus dem Verkauf eines Vermögenswertes. Wenn wir klug sind, dann machen wir etwas Produktives damit. Hier sind vier exzellente Möglichkeiten.

EINE 1000-DOLLAR BANKNOTE AUS DEM JAHR 1934 MIT GROVER CLEVELAND. BILDQUELLE: U.S. TREASURY, VIA WIKIMEDIA COMMONS

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Selena Maranjian:

Eine der klügsten Möglichkeiten wäre Schulden mit hohen Zinsen abzuzahlen. Schulden mit niedrigen Zinsen wie Hypotheken sind normalerweise keine Problem, aber Schulden auf der Kreditkarte können schnell mit 25 % oder mehr zu Buche schlagen. Das ist ein massives Problem.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Sieh dir mal diese Statistiken von Creditcards.com an: Die durchschnittlichen Kreditkartenschulden eines amerikanischen Haushaltes lag vor Kurzem bei 9.600 US-Dollar – das sind fast 10.000 US-Dollar. Viele haben sogar Schulden von mehreren zehntausend Dollar oder Euro bei den Kreditkartenfirmen. Wenn du 10.000 EUR Schulden hast und darauf 25 % zahlst, dann sind das 2.500 EUR pro Jahr – und wir sprechen nur von den Zinsen. Wenn du 50.000 EUR an Kreditkartenschulden hast, dann musst du jedes Jahr sogar mehr als 12.000 EUR nur an Zinsen zahlen!

Es ist furchtbar schwer, finanziell voran zu kommen, wenn du diese Schulden mit dir herumschleppst. Es ist daher klüger, solche Schulden mit dem zusätzlichen Geld zu bezahlen – besser noch, du solltest nach zusätzlichem Geld suchen oder etwas dazu verdienen, um dich so schnell wie möglich von diesen Schulden zu befreien.

SCHÜTZ DICH MIT EINEM NOTFALLKONTO. BILD: PIXABAY.

Brian Feroldi:

Wenn du 1000 EUR einfach so rumliegen hast und noch kein Notfallkonto angelegt hast, dann schlage ich vor, dass du dein Geld dort bunkern solltest. Die meisten Finanzexperten schlagen vor, die Kosten von drei bis sechs Monaten in einem Konto zu parken, wo du jederzeit Zugriff hast. So bist du auf alle Fälle vorbereitet, wenn mal unerwartete Kosten auf dich zukommen. Etwas Geld auf der hohen Kante zu haben, macht es deutlich leichter damit umzugehen, wenn man seinen Job verliert oder das Auto seinen Geist aufgibt, was früher oder später irgendwann passieren wird.

Ich bin so ein großer Fan von Notfallkonten,, dass ich sogar vorschlage, darin einzuzahlen, bevor du andere finanzielle Ziele in Angriff nimmst, wie Geld in einen Pensionssparplan zu stecken, Geld für das Studium deines Kindes zu sparen oder Geld für die Anzahlung für dein Haus zu sparen.

Warum fragst du? Es ist viel leichter vorhersehbar, wann du deinen Nachwuchs auf die Uni schickst oder wann du das Geld für die Anzahlung brauchen wirst, als zu wissen, wann du deinen Job verlieren wirst oder wenn du oder ein Familienmitglied krank wird. Ein volles Notfallkonto bewahrt dich auch vor Schulden mit hohen Zinsen, wenn einmal etwas passiert und kann dir die nötige Zeit verschaffen, um rationale Entscheidungen zu treffen, wenn eine Tragödie passiert.

Aber wie viel braucht man? Sieh dir deine durchschnittlichen notwendigen monatlichen Ausgaben an. Wir sprechen von Obdach, Nahrung, Fortbewegung und multipliziere diesen Wert mit mindestens drei – vielleicht auch mit deutlich mehr, wenn du Familienmitglieder hast, die von deinem Einkommen abhängig sind. Park das Geld in einem einfachen Sparkonto bei deiner Bank und du wirst überrascht sein, wie viel weniger stressig es sein wird, wenn etwas Unangenehmes passiert.

BILDQUELLE: STOCKMONKEYS.COM.

Brian Stoffel:

Ich fange mal damit an, dass ich glaube, dass meine Foolishen Kollegen den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Wenn dich hohe Schulden drücken, dann könntest du die 1.000 EUR ausgeben, wie Selena vorgeschlagen hat. Wenn du keine solchen Schulden hast, dann glaube ich, könnte ein Notfallkonto, wie Brian vorgeschlagen hat, die nächstbeste Möglichkeit sein.

Aber wenn du dich in der angenehmen Situation befindest, keine Schulden mit hohen Zinsen zu haben und bereits einen Notfallfonds zu besitzt, der deine Lebenshaltungskosten für mehrere Monate deckt (Anmerkung: Das sind wahrscheinlich deutlich mehr als 1.000 EUR), dann ist die beste Entscheidung, das Geld zu investieren.

Wenn du das liest, dann bist du wahrscheinlich noch neu beim Investieren. Anstatt dich Hals über Kopf in die Aktien von verschiedenen Unternehmen zu stürzen, schlage ich vor, einen günstigen, breiten ETF auszuwählen wie den Vanguard Total Market ETF oder den SPDR S&P 500 ETF Trust. Der erste investiert größtenteils in den amerikanischen Aktienmarkt, der letztere in die 500 größten Unternehmen, die zusammen etwa 80 % der amerikanischen Börse ausmachen.

Hier einmal ein Einblick, welchen großen Unterschied diese Summe im Lauf der Zeit ausmachen kann. Nach 40 Jahren mit der inflationsbereinigten Durchschnittsrendite von 6,8 % hätte man dann pünktlich zur Rente fast 14.000 EUR, ich wiederhole inflationsbereinigt!

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Brian Feroldi, Brian Stoffel und Selena Maranjian  auf Englisch verfasst und wurde am 03.04.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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