The Motley Fool

1 Sache, die ich gerne gewusst hätte, als ich mit dem Investieren angefangen habe

Foto: Pixabay, feworave

Anfänger machen beim Investieren oft Fehler, aber es gibt keinen Grund, diese Fehler selbst zu machen. Stattdessen kannst du sie vermeiden, indem du dir Ratschläge von denen holst, die sie schon gemacht haben. Im Folgenden sprechen drei Autoren von Motley Fool über die eine Sache, die sie gerne gewusst hätten, als sie mit dem Investieren angefangen haben.

Dan Caplinger:

Was ich gerne am Anfang gewusst hätte, ist, dass man als Investor keiner Methode folgen muss, die viel kostet. Meine ersten Investments waren teure Investmentfonds und Aktien, die ich durch einen Börsenmakler gekauft hatte, der hunderte von Dollar von mir verlangte. Zu dieser Zeit bedeutete das, dass nur 90 bis 95 % des Geldes, das ich investierte, wirklich in meine Investitionen floss. Es kostete mich Jahre, um mich von diesem Verlust wieder zu erholen. Obwohl das Internet noch keine Discount-Broker anbot, gab es selbst damals Möglichkeiten, die meine Kosten reduziert hätten.

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Der einzige Vorteil, den diese teuren Optionen boten, war, dass ich gleich einen langfristigen Zeithorizont annahm. Aber selbst wenn die niedrigen Kosten oder die fehlenden Kosten eines Investmentfonds dich nicht notwendigerweise dafür bestrafen, öfter zu handeln, dann hast du immer noch gute Gründe, langfristig zu denken.

Das ist eine Sache, die ich auf die harte Tour lernen musste. Wenn du deinen Vorteil aus den niedrigen Kosten von Discount-Depots und günstigen Investmentfonds ziehst, kann das deinen Notgroschen am Ende des Tages nochmal deutlich aufbessern.

Jason Hall:

Ich wünschte, ich hätte diese eine Sache besser verstanden: Wenn man früh anfängt und selbst wenn es nur kleine Summen sind, dann kann das später im Leben viel mehr wert sein als größere Summen, die man später im Leben investiert.

Die amerikanische Börse schafft im Jahr durchschnittlich einen Anstieg von 10 %. Es gibt bessere und schlechtere Jahre, aber langfristig sind diese 10 % ein relativ kontinuierlicher Durchschnitt. Was sind 10 % pro Jahr wert? Im Lauf der Zeit eine ganze Menge. Wenn ich es geschafft hätte, im Alter von 25 Jahren 5.000 US-Dollar in einen kostengünstigen Indexfonds, der den S&P 500 abbildet, zu investieren, dann hätte ich mit 45 daraus mehr als 33.000 US-Dollar gemacht. Anders ausgedrückt würden sich deine 5.000 US-Dollar alle acht Jahre verdoppeln.

Egal ob du 25 oder schon 45 bist, oder sogar noch älter, du hast immer noch mehrere Jahre deines Lebens vor dir, für die du sparen musst. Zieh deinen Vorteil aus der verbleibenden Zeit und fange jetzt mit dem Investieren an. Schieb es nicht auf.

Selena Maranjian:

Ich wünschte, ich wäre geduldiger gewesen. Als ich mit dem Investieren angefangen habe, erkannte ich nicht, wie wenig ich darüber wusste, daher habe ich viele Anfängerfehler gemacht, wie ungeduldig zu kaufen und zu verkaufen. Meine Mittel waren begrenzt und ich war voll investiert. Wenn ich also von einer interessanten Aktie erfuhr, verkaufte ich einfach eine andere Position, um die neue Aktie zu kaufen. Wenn eine Position sich kurzfristig nicht gut entwickelte – und das taten viele – dann war ich bereit zu verkaufen.

Das ist aber die falsche Denkweise. Eine besonders angenehmen Sache, die man als klügerer Investor lernt, ist, dass gute Ergebnisse kein häufiges Kaufen und Verkaufen erfordern. Genauso wenig muss man viele unbekannte kleine Unternehmen finden, die kurz davor stehen, durch die Decke zu gehen. Man kann auch mit regelmäßigen Investitionen in einen breiten Indexfonds Wohlstand aufbauen – man muss es nur jahrelang machen.

Wenn du zum Beispiel jedes Jahr 8.000 US-Dollar in einen S&P-Indexfonds einzahlst und er 25 Jahre lang durchschnittlich um 8 % pro Jahr wächst, dann hast du am Ende 631.000 US-Dollar – eine ziemlich stolze Summe. Wenn du im Durchschnitt 10 % schaffst, was eher dem durchschnittlichen langfristigen Wachstum an der Börse entspricht, dann könntest du am Ende 865.000 US-Dollar bekommen. (Börsenrenditen sind aber leider nicht garantiert, daher ist es am besten, das Beste zu hoffen, sich aber auf unterdurchschnittliche Renditen vorzubereiten.)

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Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger, Jason Hall und Selena Maranjian auf Englisch verfasst und wurde am 31.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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