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Trotz der aktuellen Rohstoffrally sollte man sich von Minenunternehmen fernhalten

Foto: Pixabay, MemoryCatcher

Es war ein hartes Jahr für die Minenunternehmen aufgrund der niedrigen Rohstoffpreise und den Sorgen um die chinesische Wirtschaft. Jetzt scheint es, als würden noch mehr dunkle Wolken aufziehen, da der amerikanische Dollar fällt und die steigenden Ölpreise weiteren Kostendruck auf die Minen ausüben. Das sind keine guten Nachrichten für Metallminen wie Teck Resources (WKN:858265) und First Quantum Minerals (WKN:904604).

Was ist da los?

Das vorrangige Problem ist der starke Fall der Rohstoffpreise. Wichtige Rohstoffe wie Eisenerz, Kohle und Kupfer sind im letzten Jahr um 20 bis 50 % gefallen. Das hat den Minenunternehmen große Probleme bereitet, die den größten Teil ihrer Umsätze mit Kohle und Kupfer verdienen, wie Teck und First Quantum.

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Teck erzielt 2015 einen Nettoverlust von 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Bruttogewinne im Bereich Kohle für die Stahlherstellung und Kohle fielen verglichen mit 2014 um 1,5 %, im Bereich Kupfer um 21 %. First Quantum erlitt einen Nettoverlust von 610 Millionen US-Dollar im letzten Jahr, da die Umsätze aus dem Kupfergeschäft, das drei Viertel der Gesamtumsätze ausmacht, um 20 % fielen.

Diese Probleme wurde teilweise durch die Abwertung des kanadischen gegenüber dem amerikanischen Dollar wieder ausgeglichen. Der Loonie ist seit 2014 um 18 % abgerutscht. Viele kanadische Minenunternehmen, darunter auch Teck zahlen ihre Kosten in Loonies, generieren ihre Einnahmen aber in Dollar. Der Einbruch beim Öl war auch ein Vorteil für die problemgeplagten Minen, denn Diesel ist einer der wichtigsten Kostenpunkte für eine Mine und so konnten die Kosten reduziert werden.

Aber da der Loonie im Vergleich zum Dollar wieder 5 % zulegen konnte und Öl in den letzten Wochen um 2 % teurer wurde, haben sich diese Vorteile wieder deutlich reduziert.

In der Zwischenzeit liegt Kohle für die Stahlherstellung auf einem 10-Jahrestief und Kupfer erholt sich nur leicht von den tiefsten Preisen seit 2009. Daher gibt es für Teck und First Quantum noch kein Aufatmen. Wahrscheinlich wird es für die Minen erst einmal schlimmer werden. Sie werden die Kosten weiter einschränken und sogar Minen schließen müssen, um den schlimmsten Abwärtstrend an den Rohstoffmärkten seit der Finanzkrise zu überleben.

Es gibt auch nur wenige Anzeichen, dass das Stimulusprogramm in China einen positiven Effekt auf die dortige Wirtschaft hat. Das bedeutet, dass die Aussichten für Rohstoffe (besonders für Kohle in der Stahlindustrie und Kupfer) weiter schlecht bleiben. 2015 fiel der chinesische Stahlbedarf um 5 %, während die Nachfrage nach Kupfer schwächer als geplant war. Dieser Trend könnte sich 2016 so fortsetzen.

Der chinesische Bausektor hat den größten Bedarf an Stahl auf diesem Planeten. China bleibt aber in dieser Schlappe stecken und das sorgt für die fallenden Stahlpreise. Die Industrie in China (ein wichtiger globaler Abnehmer von Stahl und Kupfer) hat in den sieben Monaten bis Februar durchgehend schrumpfenden Bedarf verzeichnet.

Was nun?

Die letzte Rally bei den Aktien von Teck und First Quantum hat für massive Ausschläge von jeweils 110 % und 64 % gesorgt und den Investoren damit auch eine Atempause verschafft. Trotzdem sagt uns der schlechte Ausblick, dass es für Kohle und Kupfer wenig Potenzial nach oben gibt und diese Rally schon wieder zu Ende sein könnte.

Daher sollten langfristig orientierte Investoren besser woanders suchen.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Matt Smith auf Englisch verfasst und wurde am 22.03.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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