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Lanxess AG: Was du über 2015 wissen musst und warum 2016 dir so richtig Freude bereiten kann

Foto: Pixabay

Die Lanxess AG (WKN: 547040) galt vor einigen Jahren noch als absolutes Sorgenkind. Heute steht das Unternehmen nach Umstrukturierung und einem guten Jahr 2015 wieder voll im Saft.

Für 2016 gibt es viele reizvolle Argumente, und so ich habe deshalb für dich mit dem Unternehmen telefoniert und möchte dir folgend einige der interessantesten Aspekte aufzeigen.

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Was 2015 geboten hat

Mein Gespräch mit Matthias Arnold aus der Investor-Relations Abteilung begann mit einem Review des Jahres 2015. Und es war ein Jahr, das aus meiner Sicht als ein Erfolg betrachtet werden kann.

Das Kölner Unternehmen erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 7,9 Mrd. Euro. Damit konnte man das Ergebnis aus dem Vorjahr zwar nicht ganz erreichen, hielt sich jedoch stabil in Anbetracht der stark gesunkenen Rohstoffpreise. Bei der Profitabilität hingegen erzielte man eine EBITDA-Marge von 11,2 % gegenüber 10,1 % im Vorjahr. Dies verdient besondere Beachtung, wenn man bedenkt, dass Lanxess in 2013 noch hohe Verluste geschrieben hat.

Positiv hervorheben möchte ich auch den freien Cashflow. Dieser konnte um über 40 % gesteigert werden und lag bei 258 Mio. Euro. Damit sind und bleiben die Kölner weiterhin flexibel und handlungsfähig.

Viele Foolishe Investoren lieben Sicherheit, und ich sehe wachsende Sicherheit bei Lanxess. Damit ein Unternehmen auch unruhige Fahrwasser heile übersteht kann die Kapitalstruktur ein guter Anhaltspunkt sein. Die Verschuldung konnte in den vergangenen drei Jahren über 30 % reduziert werden. Das ist absolut spitze, vor allem weil man damit ein Jahr schneller vorangekommen ist als geplant.

Unterm Strich glaube ich, dass man also sagen kann, dass die Gesellschaft den Turnaround endlich abgeschlossen hat und sich nun auf zu neuen Ufern begibt. Der Mitarbeiter des Unternehmens unterstrich dabei nochmals deutlich, wie schwer diese Restrukturierung war und dass man hier auf einem sehr guten Weg ist. Natürlich muss man solche Aussagen immer auch kritisch begutachten, denn schließlich will der Unternehmensvertreter seine Gesellschaft so gut es geht darstellen. Nichtsdestotrotz betonte er diese Darstellung immer wieder und untermauerte seine Aussagen mit harten Fakten aus der Bilanz. Nachdem auch ich mir die neuesten Jahresabschlüsse genauer angesehen habe, bin mittlerweile auch ich aufgrund der bereits genannten Zahlen davon überzeugt.

Was 2016 bieten wird

Die Börse bewertet die Zukunft, und die ist es, an der wir profitieren wollen. Daher habe ich ganz genau nachgehakt, wie es in 2016 weitergehen soll.

Was ich bei diesem Telefonat gelernt habe ist, dass es im aktuellen Geschäftsjahr beim Chemieunternehmen hoch hergehen soll. Für Anleger wird es daher richtig spannend.

Der Schwerpunkt unseres Gespräches war vor allem das bereits vor einiger Zeit angekündigte Joint-Venture mit dem saudi-arabischen Ölriesen Aramco. Aus dieser Zusammenarbeit, welche im April startet, werden Lanxess 1,2 Mrd. Euro zufließen. Eine stolze Summe, die das Unternehmen intelligent verwenden möchte, so der Investor-Relations-Ansprechpartner.

In einer kurzen Aufstellung gab er für 1 Mrd. Euro der insgesamt 1,2 Mrd. Euro folgende Verwendung an:

  • 400 Mio. Euro – Schuldenabbau
    • Wie bereits gesagt, wir lieben Sicherheit. Weniger Schulden sind in unruhigen Zeiten immer ein Pluspunkt für den langfristigen Anleger.
  • 400 Mio. Euro – Wachstum, Wachstum, Wachstum
    • Lanxess will weiter wachsen und daher soll ein großer Teil der verfügbaren Mittel in die Erweiterung der Fertigungsstätten vor allem in Deutschland investiert werden.
  • 200 Mio. Euro – Aktienrückkaufprogramm
    • Dieses Wort klingt wie Musik in den Ohren vieler Investoren. Derzeit notiert die Aktie bei 42 Euro (Kurs vom 18.03.2016). Demnach kann Lanxess fast 4.800.000 Aktien zurückkaufen. Ein Aktienrückkaufprogramm stützt den Kurs und bietet Sicherheit gerade in fallenden Märkten.

Vor allem die Schuldenreduktion scheint für Lanxess im Vordergrund zu stehen. So habe ich u.a. hartnäckig nachgefragt, welche Schlüsse man aus der schweren Zeit der Neustrukturierung mitgenommen habe und ob sich etwas in der Strategie verändert hat. Dazu erklärte mir Arnold, dass das Unternehmen nun wieder auf stabilen Beinen steht und dieses Ziel ein Schwerpunkt der künftigen Strategie ist. Ich persönlich finde, dass das eine super Antwort ist. Natürlich kann man Fehler machen, jedoch sollte man tunlichst vermeiden, denselben Fehler zu wiederholen.

Rohstoffe am Boden – Lanxess oben auf

Am Anfang habe ich bereits erwähnt, dass für Lanxess vor allem die Marktpreise für Rohstoffe essentiell sind. Liegen diese am Boden so wirkt sich dies auch negativ auf die Verkaufspreise des Chemieriesen aus. Aus diesem Grunde habe ich nach einer Einschätzung dieses Einflussfaktors nachgehakt.

Die Antwort darauf war einleuchtend und überzeugend zugleich. In 2015 hat man gesehen, dass man trotz der am Boden liegenden Preise gute Ergebnisse erzielen kann. Natürlich kann auch Lanxess nicht in die Zukunft sehen. Wenn sich der Rohstoffmarkt nun jedoch allmählich wieder erholt wird ein weiterer Multiplikator hinzukommen, der dem Unternehmen dann noch mal so richtig Aufwind verleihen könnte, so der Verantwortliche.

Unterm Strich

Alles in allem liefert die Lanxess Aktie endlich wieder viele spannende Argumente. Vor meinem Anruf, den ich nicht nur für mich, sondern auch für dich, den Foolishen Leser, gemacht habe, war ich eher kritisch. Die Frage, ob die Schwierigkeiten aus der Vergangenheit schon überwunden wurden und es nun wieder positiv weitergeht war unklar. Nun nach meinem Gespräch bin ich persönlich deutlich zuversichtlicher.

In einem schwierigen Marktumfeld konnte man sich stabil behaupten. Die Verschuldung kann schneller verringert werden als geplant und mit 1,2 Mrd. Euro steht neues Kapital zur Verfügung. Nach dem erfolgreichen Turnaround hat das Jahr 2015 gezeigt, dass die Kölner endlich wieder auf der Erfolgsspur angekommen sind.

Das Jahr 2016 bringt nun vielversprechende Aussichten, die auch dem Foolishen Investor gefallen sollten. Am Ende des Telefonats wurde ich direkt zu einem Management-Meeting im September eingeladen. Diese Chance werde ich nutzen. Nach dem Meeting kannst du dir sicher sein, dass ich dich auf dem Laufenden halten werde.

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Andreas Meyer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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