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Aktien im Rückblick: DAX setzt Erholungskurs fort, HeidelbergCement steigert Dividende, Lufthansa und Fraport schmieren ab

Der Frankfurter Aktienmarkt verzeichnet in der zu Ende gehenden Handelswoche ein leichtes Plus. Den größten Beitrag zum positiven Ergebnis lieferte der Montag, an dem der DAX sich an die Schlussstände der ersten Handelstage im Januar heranarbeiten konnte.

Das will etwas heißen: Seit seinem Jahrestief im Februar hat der deutsche Leitindex mehr als 1.200 Punkte gut gemacht. Dass es nicht weiter nach oben ging, lag nicht zuletzt an der US-Notenbank, deren Zinsentscheid die Marktteilnehmer zunächst mehr interessierte als Unternehmensberichte…

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Was war an der Börse los?

Nach einer turbulenten Woche setzte der DAX (WKN:846900) am Montag seinen Aufwärtskurs fort und verbesserte sich um 1,6 % auf 9.990 Punkte. Damit erreichte der deutsche Leitindex den höchsten Schlussstand seit dem 6. Januar.

An die DAX-Spitze schickten die Marktteilnehmer die Aktie von E.ON (WKN:ENAG99), die im Vorfeld der Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über den Atommausstieg 3,2 % zulegte. Anteilscheine von RWE (WKN:703712) verteuerten sich um 2,5 % und profitierten ebenfalls von der Hoffnung, das am Dienstag beginnende Verfahren könne zu Entschädigungszahlungen an die Versorger führen.

Ein schwächerer Eurokurs sowie die positive Branchenstudie einer US-Investmentbank verhalfen den Papieren von Automobilherstellern zu Kursgewinnen: BMW (WKN:519000), Daimler (WKN:710000) und Volkswagen (WKN:766403) verbesserten sich jeweils um rund 2 %.

Am Dienstag herrschte Zurückhaltung auf dem Frankfurter Parkett. Der deutsche Leitindex gab einen Tag vor der Verkündung der Zinsentscheidung der US-Notenbank 0,6 % ab und schloss beim Stand von 9.934 Zählern. Ans DAX-Ende rutschte die RWE-Aktie, die sämtliche Gewinne des Vortags wieder abgab und mit einem Minus von 3,1 % aus dem Handel ging. Ähnlich sah es bei der E.ON-Aktie aus, die 2,1 % verlor.

Wenig Grund zur Freude hatten auch VW-Aktionäre: Ihre Papiere verbilligten sich um 2,5 %. Zuvor war bekannt geworden, dass der Wolfsburger Skandalproduzent mit angeschlossener PKW-Abteilung von institutionellen Anlegern auf rund 3,3 Milliarden Euro Schadensersatz für erlittene Kursverluste verklagt wird.

Obwohl sich die Marktakteure im Vorfeld des FED-Entscheids eher vorsichtig positionierten, konnte sich der DAX am Mittwoch im grünen Bereich etablieren und zeitweise sogar die 10.000er-Marke hinter sich lassen. Beim XETRA-Schluss verblieb bei 9.983 Zählern immer noch ein Aufschlag von 0,5 %.

Besonders stark gefragt waren Aktien von BMW, die sich dank eines positiven Geschäftsausblicks, den der Münchener Konzern bei der Vorlage guter endgültiger Jahreszahlen geliefert hatte, um 3,9 % verteuerten. In den Börsenkeller schickten die Marktteilnehmer die Deutsche Bank (WKN:514000), deren Kurs um 4,3 % einbrach.

Im MDAX (WKN:846741) fiel Bilfinger (WKN:590900) mit einem Abschlag von 9,2 % negativ auf. Der Industrie- und Baudienstleister hatte mit einem Rekord-Jahresverlust und der Ankündigung einer Dividendenstreichung für Unmut bei seinen Anteilseignern gesorgt. Nicht viel besser erging es den Aktionären von Fraport (WKN:577330), deren Papiere 7,9 % an Wert verloren. Schuld für den Kursrutsch des Flughafenbetreibers war ein trüber Geschäftsausblick aufs Jahr 2016.

Am Donnerstag herrschte nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank vom Vorabend zunächst allgemeine Zufriedenheit über deren weiterhin lockere Geldpolitik. Kein Wunder also, dass der DAX mit einem Plus in den Handel startete. Allerdings trübte kurz darauf ein deutlich steigender Eurokurs die Stimmung, was dem Blue-Chip-Index zeitweise Verluste von bis zu 2 % bescherte. Dank freundlich eröffnender US-Börsen verblieb am Ende des Handelstages beim Stand von 9.892 Punkten lediglich ein Minus von 0,9 %.

Weiter abwärts ging es mit der Aktie der Deutschen Bank, die an ihre Vortagsverluste anknüpfte und weitere 2 % abgab. BMW-Papiere, die am Mittwoch die Favoritenrolle gespielt hatten, verloren ebenfalls rund 2 %.

Deutlich schlimmer kam es bei der Lufthansa (WKN:823212), deren Dividendenpapiere trotz eines kräftigen Gewinnanstiegs und einer Dividendenankündigung zum Sinkflug ansetzten und mit einem Verlust von 4,5 % am unteren Ende der DAX-Tabelle landeten. Grund für den Beinahe-Absturz war ein enttäuschender Geschäftsausblick der Airline, der – im Gegensatz zum 2015er-Ergebnis – nicht von Analysten vorhergesagt worden war.

Den Spitzenplatz im DAX sicherte sich HeidelbergCement (WKN:604700) mit einem Kursanstieg von 2,5 %. Der Baustoffproduzent hatte eine unerwartet hohe Dividendensteigerung angekündigt.

Am Freitag stand der auch als „Hexensabbat“ bezeichnete „große Verfall“ an, bei dem Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen auslaufen. Wie erwartet kam es deshalb im Handelsverlauf zu stärkeren Kursschwankungen. Um 15:25 Uhr zeigte der DAX ein Plus von 0,4 %.

Wie geht es weiter?

Am Montag (21.03.) liefert die Bundesbank ihren Monatsbericht für März. Außerdem berichten Statistiker über das EU-Verbrauchervertrauen im dritten Monat. Aus den USA erreichen uns Daten zum Verkauf bestehender Häuser im Februar. Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass all diese Zahlenwerke Apple-Fans nicht die Bohne interessieren werden. Die iPhone-Jünger warten lieber gespannt auf die Neuheiten-Vorstellung des US-Konzerns, die für 19:00 Uhr angesetzt ist.

Am Dienstag (22.03.) werden die März-Werte der Einkaufsmanagerindizes des verarbeitenden und dienstleistenden Gewerbes in Deutschland und der EU veröffentlicht. Weitere Stimmungsbilder liefern uns der ifo-Geschäftsklimaindex und die ZEW-Konjunkturerwartungen für März. In den USA wird der Einkaufsmanagerindex für die Industrie bekannt gegeben. Der Sportartikelhersteller Nike legt Quartalszahlen vor.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein angenehmes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und Nike. The Motley Fool empfiehlt Apple, Nike und BMW.

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