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Warten auf den FED-Entscheid, DAX nimmt Anlauf auf die 10.000er-Marke: Was du am Mittwoch wissen musst

Bild: The Motley Fool

Letzte Woche war es die EZB, auf die alle gewartet haben. Diese Woche ist’s die FED: Die US-Notenbank gibt am Mittwoch um 19:00 Uhr deutscher Zeit ihre Zinsentscheidung bekannt. Die große Mehrheit der Parkettastrologen erwartet in den USA keine weitere Zinsanhebung. Trotzdem erhoffen sich die Marktteilnehmer, dass FED-Chefin Janet Yellen Hinweise auf den weiteren Kurs der Zentralbank geben wird.

In Frankfurt hofft man derweil, dass es der DAX bald schafft sich oberhalb der 10.00er-Schwelle zu etablieren. Am Montag gelang dies dem Index allerdings nur für kurze Zeit.

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Was war an der Börse los?

Nach einer turbulenten Woche setzte der DAX (WKN:846900) am Montag seinen Aufwärtskurs fort und verbesserte sich um 1,6 % auf 9.990 Punkte. Damit erreichte der deutsche Leitindex den höchsten Schlussstand seit dem 6. Januar.

An die DAX-Spitze schickten die Marktteilnehmer die Aktie von E.ON (WKN:ENAG99), die im Vorfeld der Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über den Atommausstieg 3,2 % zulegte. Anteilscheine von RWE (WKN:703712) verteuerten sich um 2,5 % und profitierten ebenfalls von der Hoffnung, das am Dienstag beginnende Verfahren könne zu Entschädigungszahlungen an die Versorger führen.

Ein schwächerer Eurokurs sowie die positive Branchenstudie einer US-Investmentbank verhalfen den Papieren von Automobilherstellern zu Kursgewinnen: BMW (WKN:519000), Daimler (WKN:710000) und Volkswagen (WKN:766403) verbesserten sich jeweils um rund 2 %.

Am Dienstag herrschte Zurückhaltung auf dem Frankfurter Parkett. Der deutsche Leitindex gab einen Tag vor der Verkündung der Zinsentscheidung der US-Notenbank 0,6 % ab und schloss beim Stand von 9.934 Zählern. Ans DAX-Ende rutschte die RWE-Aktie, die sämtliche Gewinne des Vortags wieder abgab und mit einem Minus von 3,1 % aus dem Handel ging. Ähnlich sah es bei der E.ON-Aktie aus, die 2,1 % verlor.

Wenig Grund zur Freude hatten auch VW-Aktionäre: Ihre Papiere verbilligten sich um 2,5 %. Zuvor war bekannt geworden, dass der Wolfsburger Skandalproduzent mit angeschlossener PKW-Abteilung von institutionellen Anlegern auf rund 3,3 Milliarden Euro Schadensersatz für erlittene Kursverluste verklagt wird.

Am Mittwoch stieg das deutsche Kursbarometer wieder an und zeigte um 16:40 Uhr ein Plus von 0,7 %.

Wie geht es weiter?

Am Donnerstag (17.03.) dürfen Analysten und Anleger in die Bücher zahlreicher deutscher Unternehmen schauen – beispielsweise in die von HeidelbergCement (WKN:604700), Lufthansa (WKN:823212), Lanxess (WKN:547040) und Rheinmetall (WKN:703000). Die Konzerne legen nämlich ihre Jahreszahlen vor. Aus den USA erreichen uns Daten zur Leistungsbilanz im vierten Quartal des Vorjahres. Außerdem werden diverse Frühindikatoren zur Konjunkturentwicklung veröffentlicht.

Am Freitag (18.03.) gibt die Deutsche Wohnen (WKN:A0HN5C) ihr Jahresergebnis bekannt. An der Frankfurter Börse ist großer Verfallstag: Optionen auf Aktien und Indizes laufen aus. Solche Gelegenheiten sind eher etwas für die großen Spieler. Foolishe Anleger können das Handelsgeschehen deshalb bequem vom Sofa aus verfolgen und sich vornehm zurückhalten.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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