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BMW: Gewinnanstieg um 10 % dank starker Umsätze und Währungsschwankungen

Quelle: BMW Group

Bayerische Motoren Werke (WKN:519000), besser bekannt als BMW, veröffentlichte am 9. März die Ergebnisse des Gesamtjahres 2015. Und hier ist alles, was du als Investor wissen musst:

Die wichtigsten Zahlen

(Alle Zahlen in Millionen EUR)

2015 2014 Veränderung
Umsatz 92.175 80.401 14,60%
Verkaufte Einheiten: Autos 2.247.485 2.117.965 6,10%
Verkaufte Einheiten: Motorräder 136.963 123495 10,90%
EBIT 9.593 9.118 5,20%
EBIT Marge 10,4% 11,3% -0,9 Punkte
Nettoeinnahmen 6,396 5,817 +10%

Das Jahr 2015

BMW verkündete das „sechste Rekordjahr in Folge”. Das Unternehmen erreichte Allzeithochs bei den Umsätzen, Verkaufszahlen und dem Vorsteuergewinn – trotz der volatilen Bedingungen in China und der Verlangsamung auf dem Markt für Neufahrzeuge in den USA.

Die Umsätze stiegen um mehr als 14 %, teilweise aufgrund von Währungsdifferenzen, da der amerikanische Dollar gegenüber dem Euro gestiegen war. Die EBIT-Marge fiel leicht im Vergleich zum herausragenden Ergebnis von 2014, aber der Gewinn war immer noch sehr stark: Der Nettogewinn von 6,4 Milliarden EUR überstieg zum ersten Mal die Marke von 6 Milliarden EUR.

Die Autosparte erreichte 2015 eine EBIT-Marge von 9,2 %. Das ist ein leichter Rückschritt verglichen mit den 9,6 % aus dem Jahr 2014, aber immer noch im angepeilten Bereich. Die Marge war auch höher als die 8,3 % des Rivalen Audi (WKN:675700), der von den Kosten des Mutterkonzerns Volkswagen (WKN:766400) im Mitleidenschaft gezogen worden war, lag aber immer noch hinter der beeindruckenden EBIT-Marge von 10 % des Erzfeinds Mercedes-Benz aus dem Hause Daimler (WKN:710000).

Innerhalb der Autosparte erreichte BMW einen Umsatzanstieg von 5,2 % aufgrund der sehr starken Umsätze des 2er und 4er. Die Umsätze in der Sparte Mini stiegen um 12 %, fielen aber ein bisschen von dem Rekordhoch 2014 bei Rolls-Royce (was aber immer noch gut genug war, um das zweitbeste Ergebnis in der 112jährigen Geschichte der britischen Luxusmarke zu erreichen, wie BMW in einer Erklärung anmerkte).

DER BMW 4er HAT EIN STARKES JAHR 2015 HINTER SICH. BILDQUELLE: BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG.

DER BMW 4er HAT EIN STARKES JAHR 2015 HINTER SICH. BILDQUELLE: BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG.

Die EBIT-Marge der Motorradsparte, lag bei 10.9 %, was ein deutliches Plus im Vergleich zu den 6,7 % aus dem Vorjahr darstellte. Grund dafür waren ein besserer Verkaufsmix und günstige Wechselkurse.

Was der Chef von BMW zu den Ergebnissen sagt

„Wir haben alle unsere ehrgeizigen Ziele für das Steuerjahr erreicht.“ sagte CEO Harald Krüger in einer Erklärung. „Mit weiteren beeindruckenden Zahlen im hundertsten Jahr ihres Bestehens bleibt die BMW-Gruppe der weltführende Hersteller von Premiumfahrzeugen und Mobilitätsdiensten.“

Krüger sagte, BMW würde seine Dividende und Bonuszahlungen an die Angestellten aufgrund der starken Ergebnisse 2015 erhöhen. „Der beispielhafte Einsatz unserer Arbeitnehmer und das unerschütterliche Vertrauen unserer Aktionäre sind die wichtigsten Themen, die sich durch die Erfolgsgeschichte der BMW-Gruppe ziehen.“ sagte er. „Um den hundertsten Jahrestag zu begehen, erhöhen wir noch einmal den Bonus für unsere festangestellten Mitarbeiter in Deutschland, was die höchste jemals ausgezahlte Summe im Premiumsegment der deutschen Automobilindustrie darstellt. Die Dividendenausschüttung an unsere Aktionäre wird zum ersten Mal die Marke von zwei Milliarden EUR übersteigen und damit die guten Leistungen der BMW-Gruppe 2015 widerspiegeln.“

Wie geht es jetzt weiter mit BMW? Die gesamten Geschäftsergebnisse sollen heute (16. März) folgen.

Der Bericht am 9. März war nur eine Zusammenfassung des Jahresberichts. Das Unternehmen wird den kompletten Bericht für das vierte Quartal und das Gesamtjahr heute veröffentlichen. Dann sollen auch eine Pressekonferenz und die Veröffentlichung des Jahresausblicks für 2016 folgen.

Aber Krüger gab uns schon mal einen Hinweis darauf, was er 2016 von BMW erwartet. Er rechnet mit weltpolitischer und wirtschaftlicher Volatilität im Lauf des Jahres, aber auch mit einem weiteren Umsatzrekord dank des brandneuen 7er. „Wir peilen für 2016 ein neues Verkaufsvolumen an, wobei die Umsätze leicht höher sein sollten als im Vorjahr.“ sagte Krüger.

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Motley Fool empfiehlt BMW.

Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und wurde am 09.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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