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Bist du über 50? Dann solltest du dir überlegen, diese 3 Aktien zu kaufen?

Foto: Pixabay, Skitterphoto

Manchmal fragen mich die Leute, in welche Aktien sie investieren sollten. Hinter dieser scheinbar harmlosen Frage steckt aber die gefährliche Annahme, alle Investoren hätten dieselben Ziele.

Es gibt aber genauso viele verschiedene Wege, um erfolgreich zu investieren, wie es Investoren gibt. Daher solltest du dir zuerst einmal darüber klar werden, was du erreichen willst.

Dieser Artikel ist für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben: Investoren in ihren 50ern, die sich in 10 bis 20 Jahren zur Ruhe setzen möchten und diejenigen, die glauben, dass so ein zeitlicher Rahmen lange genug ist, um nicht nur in sichere, Dividendenaktien zu investieren, sondern in ein ausgeglicheneres Portfolio.

Im Folgenden biete ich drei Aktien, die dir helfen können, diese Balance zu erreichen: Eine zuverlässige Dividendenaktie, ein stabiler Gigant, der noch wächst und ein kleineres wachstumsorientiertes Unternehmen mit einem starken Trend im Rücken.

Verizon

Der Telekomriese Verizon (WKN:868402) bietet ein paar wichtige Vorteile, die jedem Dividendeninvestor gefallen werden: Einen großzügigen freien Cashflow (FCF) und einen deutlichen Wettbewerbsvorteil mit hohen Eintrittsbarrieren. Diese Barrieren bestehen, da Telekommunikationsunternehmen Milliarden ausgeben müssen, nur um die Infrastruktur aufzubauen, die in der heutigen Welt des mobilen Internets nötig ist.

Kein Unternehmen hat bessere Arbeit dabei geleistet, dieses Potenzial auszuschöpfen – und seinen Wettbewerbsvorteil in der Industrie auszubauen – als Verizon. Seit das Unternehmen den verbleibenden Anteil von Verizon Wireless von Vodafone gekauft hat, besitzt Verizon laut Strategy Analytics 35 % des drahtlosen Marktes in Amerika.

Genauso wichtig ist die saftige Dividende von 4,4 %, die auch überraschend sicher ist.

Verizon hat in den letzten drei Jahren niemals mehr als 60 % seines freien Cashflows für die Dividende ausgegeben. Letztes Jahr waren es sogar nur 40 %. Das bedeutet, dass diese Dividende sehr sicher ist und in den nächsten 10 bis 20 Jahren großes Wachstumspotenzial hat.

Alphabet

Das Unternehmen, das einmal Google hieß, strotzt nur so vor Kraft. Alphabet (WKN:A14Y6H) besitzt die beliebteste und die drittbeliebteste Internetseite der Welt – Google und YouTube – und kann daher Berge von Informationen über seine Nutzer sammeln, die das Unternehmen dann durch zielgerichtete Werbung monetarisieren kann.

Diese Werbeeinnahmen haben sich im Lauf der Zeit angehäuft: Alphabet hat momentan mehr als 70 Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante. Bei diesen Reserven wird Alphabet nicht in naher Zukunft von der Bildfläche verschwinden. Bei so viel Geld würde es mich nicht überraschen, wenn das Unternehmen mehr seiner eigenen Aktien zurückkaufen oder in den nächsten 10 bis 20 Jahren eine Dividende einführen würde.

Dann sollten wir die Science-Fiction-Projekte des Unternehmes nicht vergessen. Wenn eines davon ein großer Erfolg wird, dann hätte Alphabet sogar noch mehr Geld zur Verfügung. Jetzt siehst du auch, warum ich glaube, dass das eine so gute Aktie für jemand in seinen 50ern ist.

Veeva Systems

Dabei handelt es sich bei Weitem um das kleinste und spekulativste der drei Unternehmen. Veeva (WKN:A1W5SA) bietet cloudbasierte Lösungen für Pharmaunternehmen und wird mit mehr als 3 Milliarden US-Dollar bewertet. Veeva wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von fast 70 gehandelt.

Das Unternehmen wurde gegründet, als der aktuelle CEO Peter Gassner bei salesforce.com arbeitete und erkannte, dass diese Branche spezifische Lösungen brauchte und dass sich ein Unternehmen dazu besser nur darauf konzentrieren sollte.

Abgesehen davon, dass Gassner einen hohen Anteil an dem Unternehmen besitzt (mehr als 20 % der B-Aktien), gibt es noch zwei andere Dinge, die mir an diesem kleinen Unternehmen gefallen.

Erstens wechseln die Kunden (Pharmaunternehmen) nur ungern Anbieter bei so wichtigen Diensten. Die CRM-Lösungen von Veeva haben tonnenweise Daten für den Vertrieb von hunderten von Pharmaunternehmen auf der ganzen Welt gespeichert. Darüber hinaus ist die angebotene Vault-Lösung – die hilft, Daten zu sammeln und durch den mühsamen Zulassungsprozess zu manövrieren – voller wichtiger Daten.

Von Veeva zu einem Konkurrenten zu wechseln, wäre schwierig und würde die Fortbildung von tausenden von Mitarbeitern erfordern, ganz zu schweigen davon, die so wichtigen vertraulichen Informationen zurückholen zu müssen. Das und die Tatsache, dass Veeva durch Vault neue Kunden gewinnen konnte, stimmt mich bei diesem Unternehmen zuversichtlich.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.
Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C)und Veeva Systems. Motley Fool empfiehlt Salesforce.com and Verizon Communications.

Dieser Artikel wurde von Brian Stoffel auf Englisch verfasst und wurde am 03.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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