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Ist es Zeit, auf Barrick Gold zu setzen?

Foto: Pixabay, Stevebidmead

Barrick Gold Corp. (WKN:870450) hat den Markt zu Anfang des Jahres 2016 mit einem Ansturm überrascht, weswegen sich querdenkende Investoren fragen, ob das Unternehmen am Anfang einer langfristigen Erholung steht.

Lasst uns einen Blick auf die aktuelle Situation werfen, um zu sehen, ob Barrick endlich einen Platz in deinem Portfolio verdient hat.

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Starke Finanzen

In den letzten fünf Jahren haben Gold-Unternehmen stark gelitten, da der Preis für das gelbe Metall von 1.900 US-Dollar pro Unze auf unter 1.100 US-Dollar gefallen ist.

Die schwierigen Marktbedingungen haben die Branche dazu gezwungen, sich zu erneuern und Barrick hat eine der eindrucksvollsten Kehrtwenden der Branche hingelegt.

Das Unternehmen hat im letzten Jahr seine Schulden um mehr als 3 Milliarden US-Dollar gesenkt und seine Betriebskosten so weit gedrückt, dass es jetzt das Minenunternehmen mit den geringsten Kosten unter den großen Namen ist.

Das Unternehmen hat 6,12 Millionen Unzen Gold im Jahr 2015 gefördert und das zu Gesamtkosten von 831 US-Dollar pro Unze. Im vierten Quartal hat Barrick 1,62 Millionen Unzen zu etwas unter 733 US-Dollar pro Unze gefördert.

Die angepassten Gewinne des vierten Quartals lagen bei 344 Millionen US-Dollar – oder 0,30 US-Dollar pro Anteil. Das ist ziemlich gut, wenn man die schwachen Marktbedingungen bedenkt und auch eine gute Veränderung weg von den hässlichen Zahlen, die Investoren in den Jahren zuvor gesehen haben.

Die beeidruckendste Zahl des Q4-Berichts war der Cashflow in Höhe von 387 Millionen US-Dollar.

Das ist das Geld, welches übrig bleibt, nachdem alle Kapitalausgaben beglichen sind und die positive Zahl zeigt, dass das Unternehmen Geld hat, um Dividenden zu zahlen, Schulden zu reduzieren, Aktien zurückzukaufen oder strategische Akquisitionen zu unternehmen.

Große Zahlen für 2016?

2016 ist Gold um 180 US-Dollar pro Unze gestiegen. Sollte der Preisanstieg anhalten, könnte Barrick eindrucksvolle Zahlen in diesem Jahr liefern.

Das Management plant, die Schulden 2016 um weitere 2 Milliarden US-Dollar zu reduzieren. Freier Cashflow, Verkäufe von Vermögenswerten und zusätzliche neue Partnerschaftsvereinbarungen werden dabei eine Rolle spielen.

Das Unternehmen hat das Jahr auch mit 2,5 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln begonnen, womit es seine Schulden reduzieren kann. Die verbleibenden Schulden in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar sind immer noch beachtlich, aber weniger als 250 Millionen US-Dollar sind vor 2018 fällig.

Es wird erwartet, dass die Produktion für 2016 bei 5-5,5 Millionen Unzen bei Gesamtkosten von 775-825 US-Dollar pro Unze liegen wird. Der Output wird geringer sein als der im Jahr 2015, was an Vermögensverkäufen liegt.

Die Förderung und Gesamtförderkosten werden nächstes Jahr vermutlich weiter fallen und für 2018 wird eine Förderung in Höhe von 4,6-5,1 Millionen Unzen zu Gesamtkosten von unter 700 US-Dollar pro Unze vorhergesagt.

Solltest du Barrick-Aktien kaufen?

Der Anstieg der Goldpreise sieht nachhaltig aus und das ist gut für Barrick und seine Investoren, da die hohe Produktion und die fallenden Kostenstrukturen das Unternehmen gut dazu positionieren, seine Umsätze wachsen zu sehen.

Um wie viel?

Bei einer Förderung von fünf Millionen Unzen bedeutet ein Goldpreisanstieg um 200 US-Dollar eine zusätzliche Milliarde US-Dollar an Cashflow. Das ist eine Menge extra Geld, das zur Schuldentilgung genutzt werden kann.

Es gibt immer noch Risiken und ein Rückzug auf dem Goldmarkt wird die Aktien in den Keller schicken. Solltest du aber glauben, dass Gold am Boden angekommen ist, sieht Barrick zurzeit wie eine überzeugende Wette aus – sogar nach den starken Bewegungen in den letzten zwei Monaten.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und am 2.3.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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