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Aktien im Rückblick: DAX kämpft mit 9.800er-Marke, Autowerte auf der Überholspur, Deutsche Bank auf Erholungskurs

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Der Februar endete erfreulicher als befürchtet. Der DAX verzeichnete zwar zum dritten Mal in Folge einen Monatsverlust, konnte sich nach seinem Tief aber wieder um rund 1.000 Punkte verbessern. An den ersten Handelstagen im März herrschte verhaltener Optimismus: Das deutsche Kursbarometer verzeichnet ein weiteres Wochenplus. Besonders gefragt waren Automobil- und Bankwerte.

Was war an der Börse los?

Am Montag war das Treffen der Finanzminister der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20), das am Wochenende stattgefunden hatte, das Hauptgesprächsthema auf dem Frankfurter Parkett. Die Mehrheit der Marktteilnehmer bemängelte, dass die Kassenwarte sich nicht zu konkreten Maßnahmen zur Ankurbelung der Weltkonjunktur geäußert hatten.

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Die Folge: Der DAX (WKN:846900) schwächelte. Der deutsche Leitindex konnte seine Verluste jedoch weitgehend wieder aufholen und zeigte nach der Handelssitzung beim Stand von 9.495 Zählern ein Minus von 0,2 %.

Den größten Kursgewinn im DAX verbuchten die Vorzüge von Volkswagen (WKN:766403), die 4,0 % zulegten. Die Papiere profitierten von einer erhöhten Absatzprognose für den chinesischen Automarkt, die der Branchenverband VDA veröffentlicht hatte. Auch die Empfehlung durch eine französische Großbank wirkte sich positiv aus. Ans untere Ende der DAX-Tabelle schickten die Marktteilnehmer die Deutsche Börse (WKN:581005), deren Anteilscheine sich um 2,6 % verbilligten.

Am Dienstag trieben die Hoffnung auf geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der Notenbanken und überraschend gute US-Wirtschaftsdaten den DAX deutlich nach oben. Das Kursbarometer stieg um 2,3 % auf 9.717 Punkte.

An die DAX-Spitze setzte sich die Aktie von RWE (WKN:703712), die 6 % gewann. Die Papiere der Autobauer VW und BMW (WKN:519000) reagierten auf einen nachgebenden Eurokurs und verbesserten sich um mehr als 4 %. „Schlechtester“ DAX-Wert war wieder die Deutsche Börse, die „nur“ 0,9 % zulegte.

Am Mittwoch übersprang der DAX bereits im frühen Handel die Marke von 9.800 Punkten, gab seinen Gewinn bis zum frühen Nachmittag jedoch fast vollständig wieder ab. Dank einer freundlichen Wall-Street-Eröffnung konnte der Blue-Chip-Index in der letzten Handelsstunde 0,6 % zulegen. Der Schlussstand von 9.777 war der höchste seit Ende Januar.

Ganz oben auf den Kauflisten der Marktteilnehmer standen die Deutsche Bank (WKN:514000) und die Commerzbank (WKN:CBK100), die mit Kursaufschlägen von 5,1 % bzw. 4,3 % die beiden Spitzenplätze im DAX einnahmen. Die Papiere von Daimler (WKN:710000), BMW und VW zogen jeweils um fast 3 % an und reagierten damit auf eine Mitteilung des Kraftfahrzeugbundesamtes, laut der die PKW-Neuzulassungen im Februar um 12 % gegenüber dem Vormonat gestiegen sind.

Am Donnerstag gönnte sich der DAX wieder ein Verschnaufpäuschen und machte einen kleinen Rücksetzer um 0,3 % auf 9.752 Zähler. Auf der Überholspur blieben allerdings Pkw-Hersteller und Automobilzulieferer: Die Aktie von Continental (WKN:543900) sicherte sich mit einem Plus von 4,7 % die Pole-Position bei den deutschen Standardwerten. Im MDAX (WKN:846741) glänzte der Lackieranlagen-Hersteller Dürr (WKN:556520) mit einem Kursgewinn von 5,3 %.

Die Deutsche Bank erreichte nach einem Kursanstieg von rund 3 % das höchste Kursniveau seit dem 20. Januar. Weniger erfreulich lief es bei der Aktie von Adidas (WKN:A1EWWW), die trotz der Ankündigung einer Dividendenerhöhung 2,0 % einbüßte.

Am Freitag zog der DAX zunächst wieder deutlich an und versuchte ein zweites Mal, sich über der 9.800er-Marke zu festzusetzen. Um 15:45 Uhr hielt sich der deutsche Leitindex bei einem Plus von 0,5 % jedoch gerade einmal noch zwei Pünktchen oberhalb dieser Grenze auf.

Wie geht es weiter?

Am Montag (07.03.) berichten die Statistiker am frühen Morgen über die Auftragseingänge bei der deutschen Industrie im Januar. Am späten Vormittag wird der sentix-Konjunkturindex für März veröffentlicht. Am Nachmittag gibt die Europäische Zentralbank ihren Monatsbericht für Februar zur Ansicht frei.

Am Dienstag (08.03.) wird die chinesische Handelsbilanz für Februar veröffentlicht. Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck (WKN:659990) legt Jahreszahlen vor. Sein endgültiges Zahlenwerk für 2015 kommentiert in Essen der RWE-Konzern bei seiner Bilanzpressekonferenz. In Wolfsburg laufen weniger Autos als sonst vom Band: Bei VW findet eine Betriebsversammlung statt.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. Der Motley Fool empfiehlt BMW.

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