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5 Dividendenstatistiken, die dich umhauen werden

Foto: Pixabay, FraukeFeind

Als Investor versteht man wie wichtig es ist, Einkommen aus seinem Portfolio zu gewinnen. Für Einkommensinvestoren sind Dividenden von unschätzbarer Wichtigkeit, um Geld zum Leben zu haben. Trotzdem werden einige wahrscheinlich überrascht sein, welche bedeutende Rolle die Dividenden beim Investieren spielen. Im Folgenden findest du fünf Statistiken zu Dividenden, die dich überraschen könnten.

Dividenden stellen einen riesigen Teil der Gesamtrendite beim Investieren in Aktien dar

Die meisten Leute achten vor allem auf steigende Kurse, aber wenn man einen Blick auf die Rendite wirft, die Aktien generieren, dann kommt ein großer Teil davon von den Dividenden. Wenn wir uns den S&P 500 in den letzten 50 Jahren ansehen, dann haben die Indexinvestoren ein jährliches Wachstum von etwa 6,5 % gesehen. Bei einer Investition von 1.000 US-Dollar hätte man am Ende mehr als 24.000 US-Dollar.

Wenn man aber noch die Dividenden dazu zählt, dann steigt der Wert steil an. Die durchschnittliche Rendite springt um die Hälfte auf 9,75 %. Das Wachstum dieser Investition von 1.000 US-Dollar ist in diesem Fall sogar noch beeindruckender, da der Wert auf fast 115.000 US-Dollar steigt. Dividenden zu bekommen und sie zu reinvestieren, kann deine Renditen deutlich erhöhen, wenn du das Geld nicht unmittelbar brauchst.

Die meisten Aktien zahlen Dividenden

Die Nachfrage nach Dividendenaktien hat sich erhöht und die Unternehmen haben mit einer aktionärsfreundlicheren Dividendenpolitik geantwortet. Im Januar zahlten 418 der 500 Unternehmen im S&P 500, das sind fast 84 %, eine Dividende. Der gewichtete Durchschnitt für den Index lag bei 2,28 %, einer Rate, die deutlich über den Zinssätzen für 10jährige Staatsanleihen liegt.Fallende Zinsen bei festverzinsten Wertpapieren haben die Bedeutung von Dividenden noch einmal erhöht.

Da die Unternehmen ihren Cashflow zur Verfügung haben, hat die Anziehungskraft von Dividenden viele dazu veranlasst, vierteljährliche Ausschüttungen einzurichten oder die bereits bestehenden Dividenden zu erhöhen.
Gute Nachrichten für Einkommensinvestoren also.

Tech-Aktien sind zu Dividendenriesen geworden

Während ihrer Anfänge in den 80ern und 90ern fand man nur extrem selten Tech-Aktien, die Dividenden zahlten. Die meisten dieser Start-ups zogen es vor, alle verfügbaren Mittel in ihre schnell wachsenden Unternehmen zu reinvestieren und wenn sie Kapital an ihre Aktionäre zurückfließen ließen, dann tendierten sie eher zu Rückkäufen, die als steuereffizienter angesehen wurden.

Inzwischen leistet der Tech-Sektor aber einen riesigen Beitrag zu den gesamten Dividendenausschüttungen an der Börse. Unter den Aktien im S&P 500 machen diejenigen Aktien, die als IT eingestuft werden, mehr als 15 % der gesamten Dividenden des Index aus. Das liegt nur knapp hinter dem Finanzsektor, der den ersten Platz belegt. Es gibt zwar 82 Finanzaktien im S&P 500, die Dividenden zahlen, aber nur 45 Tech-Aktien, die das von sich behaupten können. Die Entwicklung von Tech-Aktien als Dividendenzahler zeigt die natürliche Progression, die ein Unternehmen durchläuft.

Aktien, die ihre Dividenden erhöhen, übertreffen die, die ihre Dividenden kürzen

Der unaufhaltsame Trend dahin, immer höhere Dividenden zu zahlen, besteht schon seit einiger Zeit. 2015 haben 2.159 Aktien im S&P und Dow Jones ihre Dividenden erhöht. Im Gegensatz dazu haben nur 394 Aktien, ihre Dividenden gesenkt und 110 weitere haben ihre Dividenden im letzten Jahr komplett gestrichen.

2015 war eine Anomalie, da sehr viele Unternehmen ihre Dividenden gekürzt haben. In den vorhergehenden fünf Jahren lag die Zahl der Unternehmen mit Dividendenkürzungen bei weniger als 200, Dividendenstreichungen wurden sogar nur 40 verzeichnet. Andererseits hatten wir auch einen Durchschnitt von 1.700 Aktien mit Dividendenerhöhungen. Das Allzeithoch wurde 2014 verzeichnet mit 2.280 Aktien, die ihre Dividenden erhöhten.

Die Energiekrise zieht die Dividenden nach unten

Die Dividendentrends bewegen sich in zyklischen Mustern und der Preisverfall beim Rohöl hat viele Unternehmen dazu veranlasst, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Viele haben ihre Dividenden komplett ausgesetzt, andere haben sie gesenkt, um Geld zu sparen.

Trotzdem bleiben die Dividendenrenditen in diesem Sektor attraktiv. Laut S&P Dow Indices liegt der gewichtete Durchschnitt bei den Energieaktien im S&P 500 bei 3,63 %, wobei 34 Unternehmen immer noch Dividenden zahlen. Langfristiger Preisdruck könnte aber zu mehr Kürzungen führen, aber viele Unternehmen haben sich verpflichtet, auch weiterhin Ausschüttungen an ihre Aktionäre vorzunehmen.

Dividenden spielen eine wichtige Rolle für Einkommensinvestoren. Man sollte sich aber der Trends bewusst sein. Das hilft einem, den größtmöglichen Vorteil der zusätzlichen Gewinne aus Dividenden zu ziehen.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und wurde am 01.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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