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Wirst du es bereuen, BP, Royal Dutch Shell und Vodafone zu den aktuellen Kursen nicht gekauft zu haben?

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Die Investoren sind in der Regel langfristig sehr gut damit gefahren, Warren Buffetts Aphorimus zu folgen „sei gierig, wenn andere ängstlich sind”. Werden sich die Investoren in einigen Jahren dafür ohrfeigen, dass sie seinem Rat nicht gefolgt sind? Insbesondere bei Aktien wie BP (WKN:850517) Royal Dutch Shell (WKN:A094DM) und Vodafone (WKN:A1XA83)?

Dem Rat von Buffett zu folgen war nie wichtiger als in der zyklischen Öl- und Gasindustrie. Integrierte Ölunternehmen wie BP und Shell haben vielleicht 2015 enttäuschende Ergebnisse geliefert, aber es sind gesunde Unternehmen, die mit einer Erholung der Ölpreise auch wieder steigen werden.

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Dank der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat BP die Kosten früher als seine Wettbewerber gesenkt, indem teure Unternehmensteile verkauft und Stellen gestrichen wurden. Aufgrund dieser Maßnahmen gibt das Management an, man werde den Betrieb, Investitionsausgaben und Dividenden bei Ölpreisen von 50 US-Dollar pro Barrel bis nächstes Jahr aufrecht erhalten können. Dank einer gesunden Bilanz, sehr kosteneffizienten Vermögenswerten und einer rekordverdächtigen Profitabilität im Downstreamgeschäft mit den Raffinerien ist BP gut positioniert, um solange zu überleben, bis die Preise wieder dieses Niveau erreichen.

Bei Shell mag die Übernahme der BG Group für 35 Milliarden GBP vielleicht teuer sein, aber das neu entstehende Unternehmen wird Weltmarktführer im Bereich Flüssigerdgas sein. Durch die kosteneffizienten Vermögenswerte von BG bringt diese Übernahme schon bei einem Ölpreis von 40 US-Dollar pro Barrel schon genug ein, um die Dividende zu stützen, Kostendeckung wird bei Rohölpreisen von 60 US-Dollar pro Barrel erreicht. Obwohl wir möglicherweise noch ein paar Monate oder Jahre von diesem Preis entfernt sind, werden der hohe Cashflow aus dem Downstreamgeschäft und die niedrigen Schulden das Schiff auf Kurs halten, während man durch diese unsicheren Gewässer manövriert.

2017 KGV Dividende Verschuldung
BP 12,5 8,10 % 21,60 %
Shell 12 8,60 % 20 %+ (Schätzung nach der Übernahme von BG)

Obwohl die Gewinne keines der beiden Unternehmen im letzten Jahr die Dividenden decken konnten, erwarten die Analysten, dass diese Situation 2017 enden soll, da die einmaligen Kosten bis dahin wegfallen und die Ölpreise sich wieder erholen sollen. Die gesunden Bilanzen und die hohen Renditen legen nahe zusammen mit relativ günstigen Bewertungen, dass die aktuellen Kurse gute Kaufgelegenheiten für diese Unternehmen darstellen. Die Ölpreise werden vielleicht niemals wieder bis auf 120 US-Dollar pro Barrel steigen, aber BP und Shell sind beide in der Position, um auch bei der Hälfte schon profitabel arbeiten zu können.

Project Spring?

Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone zeigt mit seiner Dividende von 5,1 %, dass Öl- und Gasaktien nicht die einzigen sind, die üppige Dividenden bieten. Das Unternehmen erntet endlich die Früchte für sein Project-Spring-Programm, in dessen Rahmen 20 Milliarden GBP in die 4G-Abdeckung von mehr als 80 % der europäischen Bevölkerung und in die Breitbandabdeckung von 46 % aller Haushalte auf dem Alten Kontinent investiert wurden. Diese Upgrades sollen zu einer breiteren Annahme bei der Bevölkerung der hochprofitablen Quadplay-Angebote bestehend aus Mobil, Festnetz, TV und Internet führen.

Nach diesen massiven Investitionen ist das Unternehmen erst letztes Jahr wieder profitabel geworden, aber es bleiben noch einige Fragen offen. Das Unternehmen hat immer noch 29 Milliarden GBP Schulden, die Gewinne sollen die Dividenden mindestens für die nächsten drei Jahre nicht decken und die Einnahmen in Deutschland und Großbritannien, den beiden größten Märkten, sind immer noch rückläufig.

Darüber hinaus ist die Aktien nicht gerade billig. Sie wird mit dem 36fachen der erwarteten Gewinne von 2017 gehandelt. Diese hohe Bewertung und die kapitalintensive Branche mit hohem Wettbewerb haben mich zu der Annahme veranlasst, dass die Investoren es wohl nicht bereuen werden, Vodafone nicht zu kaufen.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

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Motley Fool hat Royal Dutch Shell B empfohlen.

Dieser Artikel wurde von Ian Pierce auf Englisch verfasst und wurde am 01.03.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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