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Fresenius – der Gesundheitskonzern strotzt vor Vitalität

Foto: Wikimedia Commons, Public Domain

Da freut sich ein Anlegerherz: An einem Tag, an dem der DAX um 2,6 % fällt, steigt Fresenius (WKN:578560) um 3,8 % – wenn das keine Stärke beweist. Und für den Kurssprung am 24.02. gibt es gute Gründe. Man muss sich nur die jüngsten Zahlen für 2015 ansehen.

Zuerst die nackten Zahlen

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2015 auf 27,6 Milliarden EUR. Das ist ein sattes Plus von 19 %, 9 % währungsbereinigt. Der Gewinn stieg um 31 % auf 1,42 Milliarden EUR, währungsbereinigt um 21 %. Die Währungseffekte wirkten sich deutlich zugunsten des Unternehmens aus, sie ergaben sich aus der Aufwertung insbesondere des USD gegenüber dem EUR. Das organische Wachstum betrug 6 %, die akquirierten Unternehmen trugen 4 % zum Umsatzanstieg bei.

Was haben wir Anleger davon?

Als Anleger sind wir am Erfolg der Firma beteiligt. Dieser drückt sich zum einen im Kursanstieg aus – zum anderen bei der Dividende. Und die will Fresenius um 25 % auf 0,55 EUR je Aktie erhöhen.

Standfestigkeit auf vier Säulen

Der Konzern Fresenius ruht auf vier Unternehmensteilen, die alle im Gesundheitsbereich arbeiten. In allen Geschäftsbereichen erwartet der Konzern im laufenden Jahr steigende Umsätze, allerdings in gemäßigtem Tempo. Für den Gesamtkonzern wird mit einem währungsbereinigten Umsatzplus um 6 % bis 8 % kalkuliert. Der um Sonder- und Währungseffekte bereinigte Gewinn soll um 8 % bis 12 % zulegen.

Fresenius Medical Care (WKN:578580)
Das ebenfalls im DAX notierte Unternehmen ist Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Es werden knapp 300.000 Patienten in über 3.000 Dialysekliniken behandelt. Die Gesellschaft erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 % bis 10 %.

Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist zudem ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius Kabi ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum.

Fresenius Helios
Das Unternehmen ist mit über 111 Kliniken, darunter 87 Akutkrankenhäuser, der größte Klinikbetreiber in Deutschland. In den Kliniken werden jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten versorgt, davon rund 1,3 Millionen stationär. Erwartetes organisches Umsatzwachstum für 2016: 3 % bis 5 %.

Fresenius Vamed
Fresenius Vamed erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung. Für 2016 wird ein organisches Umsatzwachstum von 5 % bis 10 % erwartet.

Langfristige Perspektiven

Für die nächsten Jahre hat sich der Konzern viel vorgenommen. Für das Geschäftsjahr 2019 strebt Fresenius einen Konzernumsatz zwischen 36 und 40 Milliarden EUR an. Das Konzernergebnis soll auf 2,0 bis 2,25 Milliarden EUR steigen.

Unsicherheit durch Währungsschwankungen

Die Gefahr eines schwächeren Ergebnisses liegt bei Fresenius zu einem großen Teil in der Währungsunsicherheit. Da 46 % des Umsatzes in Nordamerika gemacht werden, ist der Kurs des USD ein bestimmendes Element für das Ergebnis in EUR. Im vergangenen Jahr hat sich der schwache EUR zugunsten von Fresenius ausgewirkt.

Eine Aktie, die Freude macht

Die Aktie von Fresenius erfüllt alle Voraussetzungen für ein Basisinvestment nach Foolishen Kriterien: Laufende Steigerung von Umsatz und Gewinn und stetig steigende Dividendenzahlungen. Zudem Kontinuität auf der Führungsebene. Das Unternehmen ist gut diversifiziert, sowohl was die Geschäftsfelder als auch die internationale Ausrichtung anbelangt. Nur die etwas starke Abhängigkeit vom Nordamerika-Geschäft könnte für Überraschungen sorgen. Da der Umsatzanteil in Asien/Pazifikraum erst 10 % ausmacht, gibt es hier noch Potenzial.

Wie gut, dass ich den Foolishen Investmentratgeber gelesen habe. Darin wird u. a. auch Fresenius mit seinen Stärken vorgestellt. Die Argumente und ein eigener Blick auf das Unternehmen haben mich überzeugt und so bin ich im letzten Jahr Aktionär der Firma geworden.

Den Foolishen Investmentratgeber für Deutschland, Österreich und die Schweiz im Wert von 179 EUR gibt es übrigens kostenlos für alle Abonnenten des Aktienbuchs als Zugabe.

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Werner Block besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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