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3 Dinge, die dir dein Finanzberater nicht sagt

Foto: Pixabay, pruzi

Es kann schwer werden, die richtigen Fragen für den Finanzberater zu finden. Es kann auch schwierig werden, wenn die Fragen für dich oder deinen Berater unangenehm sind.

Aber keine Sorge. Unsere Autoren bei Motley Fool sind zur Stelle. Im Folgenden lernst du einige Tipps, die deinen nächsten Termin beim Finanzberater profitabler machen können.

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Todd Campbell:

Die Businessikone Levi Strauss hat einmal gesagt: „Ein Experte kennt alle Antworten – wenn du die richtigen Fragen stellst.” So wie ich das sehe, können Berater sehr viele wichtige Einblicke liefern. Aber wenn du dir nicht die Zeit nimmst, um die richtigen Fragen zu finden, dann wirst du nicht alle Informationen bekommen.

Natürlich wissen Investmentberater nicht, wo sich die Börse – oder irgendein Markt – kurzfristig hin bewegen wird, aber sie haben ihr gesamtes Arbeitsleben damit verbracht, Informationen zu sammeln, die dir helfen könnten, die besten Möglichkeiten zu finden, wie du für dein Studium oder deinen Ruhestand sparen kannst, oder wie du deine Erbschaft planen kannst.

Bevor du aber zum Termin mit deinem Berater gehst, solltest du ein paar Wochen darüber nachdenken, was dir wirklich wichtig ist – und zwar finanziell. Dann kannst du sehr spezifische Fragen stellen, um diese Dinge anzusprechen.

Sobald du das getan hast, musst du dich nur daran erinnern, diese Fragen zum Termin mitzubringen und sie stellen. Denk daran, es ist seine Arbeit, deine Fragen zu beantworten oder zumindest zu versprechen, die Antworten zu finden. Immerhin bezahlst du deinen Berater, um von seiner oder ihrer Erfahrung zu profitieren. Ist es nicht an der Zeit, das auch zu nutzen?

Selena Maranjian:

Eine Sache, die dein Finanzberater dir vielleicht nicht erzählt, ist, ob er oder sie treuhänderische Pflichten erfüllt. Viele müssen nur passende Investitionen empfehlen. Das mag sich zwar gut anhören, aber das ist oft nicht gut genug. Dieser Standard verlangt von einem Profi, Empfehlungen in deinem besten Interesse zu machen.

Versuch es so zu sehen: Es mag ein Dutzend Aktien oder Fonds geben, die in dein Portfolio passen würden – oder Rentenprodukte, die passen könnten – aber sie sind nicht alle gleichermaßen attraktive Anlagen. Einige davon haben vielleicht höhere Gebühren und andere sind vielleicht für dich besser als andere.

Denk auch daran, dass viele Leute dir vielleicht Finanzratschläge bieten, diese aber nicht gleichermaßen qualifiziert sind. Achte auf entsprechende Nachweise. Ein zertifizierter Finanzplaner zum Beispiel hat eine entsprechende Ausbildung hinter sich, unterwirft sich bestimmten Standards und Regelungen und verfügt über eine Lizenz.

Ein Buchhalter könnte auch ein guter Kandidat sein. Sieh dir an, welche Ausbildung dein potenzieller Ratgeber hat und welchen ethischen Regeln er sich unterwirft.

Dan Caplinger:

Die meisten Finanzberater arbeiten mit Geschäftsmodellen, die es einem schwer machen zu erkennen, wie er bezahlt wird. Das ist anders als vielen anderen Profis, die von ihren Kunden direkt bezahlt werden. Es ist eher selten, dass man von einem Finanzberater eine Rechnung erhält. Stattdessen werden diese Gebühren oft direkt von deinem Konto abgebucht und du siehst sie vielleicht nur auf deinem Jahresauszug.

Darüber hinaus werden viele sogar noch intransparenter bezahlt. Bei bestimmten Investitionen wie Privatrenten, Versicherungsprodukten und Investmentfonds bezahlt man den Berater mit, der einem das Produkt verkauft hat.

Diese Provisionen gehen normalerweise direkt von der Finanzinstitution an den Berater oder den Arbeitgeber des Beraters und du erfährst vielleicht nie davon. Wie Selena schon erwähnt hat, ein Berater, der auf diese Art bezahlt wird, kann vor einem Problem stehen, wenn er dir Empfehlungen in deinem besten Interesse machen soll, während er gleichzeitig für einen Arbeitgeber arbeitet, der nur seine Gewinne maximieren soll.

Wenn du mit einem Berater arbeitest, solltest du genau wissen, wie seine Bezahlung funktioniert. Das wird dir helfen, seine Empfehlungen in den richtigen Kontext zu setzen und dir ein klareres Bild geben, ob dein Berater dir wirklich hilft.

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Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger, Selena Maranjian und Todd Campbell auf Englisch verfasst und wurde am 14.02.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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