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Tesla Motors Vision eines vollständig selbstfahrenden Autos nimmt Form an

Das Tesla Model S. Bildquelle: TESLA MOTORS

Der Elektrofahrzeug-Hersteller Tesla Motors (WKN:A1CX3T) will scheinbar die ganze Welt wissen lassen, welchen Stellenwert die jüngst eingeführte ‚Herbeiruf-Funktion‘ für das Unternehmen hat. Obwohl es bereits klar war, dass dieses neue Feature ein wichtiger Meilenstein für Teslas Vision ist — nämlich eines Tages ein Auto zu konzipieren, das durch das ganze Land ohne Fahrer fahren kann — offenbarte der Automobilhersteller vergangenen Montag in einem Blogeintrat einige weitere Details bezüglich seines Ziels eines vollständig autonomen Fahrzeugs.

Die Verschmelzung der ‚Herbeiruf-Funktion‘ und des Autopiloten

Teslas Fahrzeuge können bisher noch nicht vollständig autonom fahren, aber das sogenannte ‚Summon‘, die Kombination aus Lenkassistenzfunktionen und Teslas erster führerlosen Parkfunktion auf Privatgrundstücken, hat begonnen, Tesla-Fahrern deutlich zu machen, wie sich diese Technologie zukünftig entwickeln könnte.

Zu Teslas bedeutendsten selbstfahrenden Funktionen gehören der Autopilot, mit dem das Model S führerlos steuern, beschleunigen, bremsen und Spuren auf der Autobahn wechseln kann und die ‚Herbeiruf (Summon)-Funktion‘, die das Fahrzeug beim Ein- und Ausparken auf Privatgelände führerlos aus einer engen Parklücke navigieren kann.

In einem Blogeintrag von vergangenem Mittwoch betonte Tesla ausdrücklich, welche hohe Bedeutung diese ‚Summon-Funktion‘ für das Unternehmen hat.

„Zwar bringen uns all diese Funktionen dem Ziel einer sicheren selbstfahrenden Zukunft näher, jedoch ist keines dieser Features bedeutender als die Einparktechnologie per Fernbedienung, auch ‚Summon‘ genannt,“ so ein Verantwortlicher von Tesla.

Das Unternehmen nannte drei Ziele, welchen es durch die ‚Summon‘-Funktion einen Schritt näher gekommen ist:

1.Sicherheit. „Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde schätzt, dass alleine in den USA zwischen 2008 und 2011 900 Menschen von rückwärtsfahrenden Autos getötet und weitere 52.000 Menschen verletzt worden sind“, so Tesla. Die ‚Summon-Funktion‘ per Fernbedienung erlaubt einem Model-S-Besitzer, sein Fahrzeug aus einer Parklücke herbeizurufen, während er direkte Sicht auf mögliche Gefahrenzonen hat. Gleichzeitig schützen rund um das Fahrzeug angebrachte Ultraschallsensoren proaktiv gegen jegliche nicht wahrnehmbare oder sich bewegende Gefahren. Wird eine Gefährdung erkannt, stoppt das System das Fahrzeug umgehend.“

2. Bequemlichkeit. Der Blogeintrag merkte an, dass die ‚Summon-Funktion‘ den Komfort des Ein- und Ausparkerlebnisses deutlich erhöht.“

Die Möglichkeit eines fahrerlosen Ein- oder Ausparkens aus einer Parklücke ermöglicht Tesla-Besitzern, mit zusätzlichem Freiraum in ihr Fahrzeug ein- oder daraus auszusteigen.

Quelle: The Motley Fool

Quelle: The Motley Fool

3. Die Grundlage. Die ‚Summon-Funktion‘ legt das Fundament für eine zunehmend autonomer werdende Welt; einer Welt, in der der Komfort und die Sicherheit der Fortbewegung unsere heutigen Standards bei weitem übertreffen werden“, so Tesla.

Weiterhin brachte das Unternehmen seine bisher klarste Vision einer Wandlung zu einer autonomen Zukunft zum Ausdruck:

Der Autopolit läutete den Beginn dieses Vorgangs auf der Autobahn ein. Die ‚Summon-Funktion‘ beginnt in deiner Garage. Mit voranschreitender Technologie werden diese beide — sich ergänzende Fähigkeiten — verschmelzen.

Der nächste Schritt zur vollständigen Autonomie

Tesla CEO Elon Musk sagte nach der Präsentation der ‚Summon-Funktion‘ während einer Frage-und-Antwortstunde des Unternehmens vor der Presse, dass der Autohersteller sich gerade darauf konzentriert, überzeugende Argumente für die erhöhte Sicherheit seiner selbstfahrenden Features wie dem Autopiloten und der ‚Summon-Funktion‘ zu sammeln. Gewappnet mit diesen Daten, die deutlich machen, dass das Fahren mit diesen Features deutlich sicherer ist als ohne, könnte das Unternehmen wohl schneller das Ziel eines vollständig autonomen Fahrens erreichen, da die Behörden dann vermutlich eher bereit wären, diesen technologischen Fortschritt zu unterstützen.

Musk betonte während der Frage- und Antwortstunde im Januar ausdrücklich, dass seiner Meinung nach Tesla in der Lage sein könnte, im Laufe des Jahres 2016 zwingende Argumente für die mit dem autonomen Fahren einhergehende Sicherheit zu finden.

Das Selbstbewusstsein, das Tesla bezüglich seines Plans eines vollständig autonomen Fahrens in seinem Blogeintrag ausstrahlt, deutet darauf hin, dass die ersten Daten des Unternehmens zu der mit dem Autopiloten und der ‚Summon-Funktion‘ verbundenen Sicherheit vielleicht sogar bereits jetzt schlagfertige Argumente liefern könnten. Außerdem könnte diese Bemerkung ein Hinweis darauf sein, dass weitere Updates für Teslas Autopiloten und seine ‚Summon-Software‘ kurz bevorstehen.

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The Motley Fool empfiehlt und hält Aktien von Tesla Motors. Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 08.02.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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