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DAX im Vorwärtsgang, Mega-Klatsche für RWE, HeidelbergCement enttäuscht

6*vIn der ersten Wochenhälfte bestimmten zwar wieder der Ölpreis und der Eurokurs die Kursentwicklung an der Frankfurter Börse. Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen dominierte aber die Farbe „Grün“ die Frankfurter Kurstafeln.

Was war an der Börse los?

Eurokurs runter, Ölpreis rauf, 7 % Plus an der Tokioter Börse: Diese Ausgangslage nutzte der DAX (WKN:846900) am Montag zur Fortsetzung seines Erholungskurses und legte 2,7 % auf 9.207 Punkte zu.

Ganz oben in der Standardwerte-Liste stand die Aktie von E.ON (WKN:ENAG99), die sich um 8,4 % verteuerte. Das Versorgerpapier profitierte von aktuellen Presseberichten über die Folgen des Ausstiegs aus der Kernenergie. Diesen entnahmen die Marktteilnehmer, dass der Konzern wohl einen Teil der Atommüll-Endlagerungskosten auf die Allgemeinheit umlegen könne. Das half auch den Anteilscheinen von RWE (WKN:703712), die sich um 4,5 % verbesserten.

Stark gefragt waren außerdem die Vorzüge von Volkswagen (WKN:766403), die mit einem Plus von fast 7 % auf dem zweiten Platz der DAX-Tabelle landeten. Weniger gut lief es bei der Commerzbank (WKN:CBK100) und der Deutschen Bank (WKN:51400), die mit einem Abschlag von jeweils 0,3 % in den Börsenkeller geschickt wurden.

Auch am Dienstag bestimmte das schwarze Gold den Verlauf der DAX-Kurve. Da die wichtigsten erdölproduzierenden Länder sich statt der erhofften Drosselung der Förderung lediglich auf ein Einfrieren des derzeitigen Produktionsniveaus geeinigt hatten, fiel der Ölpreis – und mit ihm der DAX. Das Börsenbarometer fiel um 0,8 % auf 9.135 Zähler.

Wenig Grund zur Freude hatten Aktionäre von HeidelbergCement (WKN:604700), deren Papiere am Vortag noch rund 5 % gewonnen hatten. Die Geschäftszahlen, die der Konzern vor Börsenbeginn vorgelegt hatte, sorgten für negative Kommentare von Analysten, die vor allem mit dem Geschäftsverlauf in den Schwellenländern unzufrieden waren. Bis zum Handelsschluss gab die Zementaktie 3,4 % ab.

Am Mittwoch waren in Frankfurt – nicht zuletzt dank einer Ölpreis-Korrektur nach unten und des erneut gegenüber dem US-Dollar schwächelnden Euro – wieder steigende Aktienkurse angesagt. Der deutsche Leitindex verbesserte sich bis 15:55 Uhr um rund 2,2 %.

Eine mächtige Klatsche bekam die RWE-Aktie. Der Essener Energieriese hatte angekündigt, seine Dividende komplett zu streichen. Die Folge: ein Kursabschlag von fast 13 %.

Wie geht es weiter?

Am Donnerstag (18.02.) legt der Schweizer Nestlé-Konzern Jahreszahlen vor. Die EZB veröffentlicht das Protokoll ihrer Sitzung vom 21. Januar. Im schönen Kanada berichtet Bombardier über die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal. In den USA liefert Wal-Mart Quartalszahlen. Außerdem erfahren wir die wöchentliche Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe und den Februar-Wert des Philly Fed Index, der als wichtiger volkswirtschaftlicher Frühindikator gilt.

Am Freitag (19.02.) gibt der Versicherungsriese Allianz (WKN:840400) seine Jahreszahlen bekannt. In den Vereinigten Staaten werden Daten zu Verbraucherpreisen und Realeinkommen im Januar veröffentlicht.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool eine angenehme Restwoche.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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