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Warren Buffetts geheimes Treffen mit Top-Finanzchefschefs und warum das gute Nachrichten für uns langfristige Investoren sind

BILDQUELLE: AUTOR, BASIEREND AUF KARIKATUREN VON DONKEYHOTEY. NEU VERÖFFENTLICHE UNTER C BY 2.0.

Warren Buffett geht zu einem geheimen Treffen mit den CEOs der größten amerikanischen Bank, und der größten Investmentgruppe. Das ist eine gute Nachricht für die Einzelanleger und nicht der schwarze Humor eines Verschwörungstheoretikers. Das Treffen fand laut Angaben der Financial Times im Dezember in der Hauptstelle von JP Morgan Chase statt.

Abgesehen von Jamie Dimon von JPMorgan Chase und Larry Fink von BlackRock nahmen auch die Chefs mehrerer der größten Investmentgruppen des Landes teil (Vanguard Group, Capital Group, Fidelity, T Rowe Price).

Dieses Treffen war nur eines von mehreren Gipfeltreffen, um langfristiges Denken in den Führungs- und Vorstandsetagen zu verbessern. Die Gruppe wird auch ein Best-Practice-Dokument veröffentlichen, das vorbildliches Verhalten von öffentlich gehandelten Unternehmen gegenüber den Aktionären beinhalten soll.

Die Nachricht dieser Initiative fällt mit dem „Corporate Governance Letter“ von Larry Fink zum Thema gute Unternehmensführung für CEOs zusammen. BlackRock ist nicht nur der weltgrößte Vermögensverwalter, sondern managt auch die beliebten iShares ETFs, was das Unternehmen zu einem der größten Investoren in jedem Unternehmen des S&P 500 macht.

Wir bitten die CEOs, jedes Jahr einen strategischen Rahmen für die Aktionäre zur langfristigen Schaffung von Werten zu präsentieren. Da Bonds ja eine wichtige Rolle bei dieser strategischen Planung spielen, glauben wir, dass CEOs explizit bekräftigen sollten, dass der Vorstand diese Pläne überprüft hat.

Das würde ein proaktives Mittel darstellen, um diejenigen Investoren aufzuhalten, die nicht im besten Interesse der Unternehmen und ihrer langfristigen Aktionäre handeln.

Ohne klar artikulierte Pläne besteht das Risiko, dass Unternehmen den Glauben der langfristigen Investoren verliert. Sie setzen sich dem Druck der Investoren aus, die nur auf kurzfristigen Profit abzielen und das geht dann auf Kosten der langfristigen Werte. Einige kurzfristig orientierte Investoren (und Analysten) bieten oft interessantere Visionen für ein Unternehmen als das Unternehmen selbst. Damit erlauben sie es diesen Perspektiven ein Vakuum zu füllen und Unterstützung für möglicherweise destabilisierende Aktionen aufzubauen.

Fink ist auch besorgt, dass einige dieser Aktionen, die von kurzfristig orientierten Investoren angetrieben werden – Aktienrückkäufe insbesondere – auf Kosten von langfristigen Investitionen in das Unternehmen durchgeführt werden.

Fink hat in den letzten Jahren (seit 2012) schon ähnliche Briefe an CEOs und Vorstandsmitglieder geschrieben. Warren Buffett hat natürlich schon jahrzehntelang in seinen Briefen an die Aktionäre von Berkshire Hathaway detailliert über diese Themen geschrieben. Obwohl diese Briefe auf bedeutendes Interesse stoßen, werden viele (vielleicht sogar die meisten) seiner Empfehlungen von den amerikanischen Unternehmen ignoriert.

(Trotzdem hat er großen Einfluss auf einige der bekanntesten Führungspersönlichkeiten im Business, darunter auch Bill Gates und Larry Page und Sergej Brin von Alphabet.)

Ich kann diese letzte Initiative nur loben. Es würde mich auch sehr interessieren, was am Ende dabei herauskommt. Die Teilnehmer haben in den Kapitalmärkten großen Einfluss, daher ist das eine riesige Chance, um gute Unternehmensführung für langfristige Investoren zu stärken.

Buffett verkündete, den "Code geknackt zu haben"

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Motley Fool besitzt und empfiehlt Berkshire Hathaway und Alphabet (A und C).

Dieser Artikel wurde von  Alex Dumortier, CFA auf Englisch verfasst und wurde am 02.02.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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