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DAX legt nach Talfahrt Verschnaufpause ein, Banken im Fokus: Was du am Mittwoch wissen musst

Foto: Pixabay, geralt

Die deutschen Kaufhäuser haben ihren Schlussverkauf verlängert, weil wegen des zu warmen Winterwetters immer noch stapelweise Mützen, Mäntel und Skiausrüstungen in den Warenlagern vor sich hindümpeln.

Das nahmen die Börsen anscheinend zum Anlass, ihrerseits ebenfalls einen Ausverkauf auszurufen. Doch im Gegensatz zum Einzelhandel, dessen Kunden endlich auf Schnäppchenjagd gehen, wollen am Aktienmarkt derzeit nur wenige Käufer bei stark verbilligten Qualitätswerten zugreifen. Daraus können Psychologen einiges über die Denke von kurzfristig agierenden Marktakteuren ablesen.

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Langfristanleger wie beispielsweise die Freunde des Motley Fools denken anders. Denn sie wissen: Gute Kaufgelegenheiten findet ein pfiffiger Investor immer dann, wenn alle anderen verkaufen wollen.

Und da wir gerade beim Stichwort Psychologie waren: Am Frankfurter Aktienmarkt war in der ersten Wochenhälfte an jedem Tag psychologisch Wichtiges angesagt…

Was war an der Börse los?

In Börsenberichten ist häufig von Marken die Rede, die entweder überwunden oder durchbrochen werden. Halbwegs spannend wird das erst, wenn eine solche Grenze als „psychologisch wichtig“ bezeichnet wird. Dabei handelt es sich meist und Indexstände mit möglichst viel Nullen am Schluss.

Wie zum Beispiel am Montag: Gleich zum Wochenbeginn durchbrach der DAX (WKN:846900) die psychologisch wichtige 9.000er-Marke, die er sich zuletzt im Oktober 2014 von unten angesehen hatte. Das Börsenbarometer fiel um 3,3 % auf 8.979 Punkte.

Kein Wunder also, dass kein deutscher Standardwert den Handelstag mit einem Kursgewinn beendete. Am schlimmsten erwischte es die Aktien der Deutschen Bank (WKN:514000) und der Commerzbank (WKN:CBK100), die von den Marktteilnehmern mit einem Minus von rund 9,5 % ans untere Ende der DAX-Tabelle geprügelt wurden. Die Kurse der beiden Institute folgten damit einem europaweiten Trend für Finanzwerte, bei denen zurzeit die Angst vor Kreditausfällen und dadurch hervorgerufenen Bankpleiten umgeht.

Bester DAX-Wert war die Aktie des Rückversicherers Munich Re (WKN:843002), die von der Empfehlung durch eine Schweizer Großbank profitierte und lediglich um 0,76 % nachgab.

Am Dienstag wurde der DAX gleich zum zweiten Mal von den Berichterstattern auf die Therapeutencouch gelegt, weil er zeitweise unter eine weitere psychologisch wichtige Marke, diesmal 8.800 Punkte, gefallen war. Am Nachmittag konnte der deutsche Leitindex dank der Unterstützung durch die US-Börsen einen Teil der Verluste wettmachen und beendete die Handelssitzung beim Stand von 8.879 Zählern mit einem Abschlag von 1,1 %.

Im Fokus standen erneut die Banken. Die Anteilscheine der Deutschen Bank und der Commerzbank bewegten sich im Gleichschritt abwärts und verloren jeweils 4,3 %.

Am Mittwoch war auf dem Frankfurter Parkett erstmal Durchatmen angesagt. Der DAX ging auf Erholungskurs und konnte die psychologisch wichtige 9.000er-Marke zurückerobern. Um 16:00 Uhr stand ein Plus von 1,7 % auf der Anzeigetafel.

Besonders gefragt war übrigens die Deutsche Bank, die fast 9 % zulegen konnte. Anlass für den Kurssprung war die Nachricht, dass das einstmals vornehme Geldhaus einen Anleihenrückkauf plane, um unter anderem zu demonstrieren, dass es seine Schulden locker aus den vorhandenen Rücklagen begleichen könne. Das zog auch die Aktie der Commerzbank mit, die rund 6 % zulegte.

Wie geht es weiter?

Am Donnerstag (11.02.) gestatten uns zwei im MDAX (WKN:846741) notierte Gesellschaften einen Blick in ihre Bücher: Metro (WKN:725750) und Gerresheimer (WKN: A0LD6E) legen Quartalszahlen vor. In den Vereinigten Staaten berichten u. a. Kellogg, Groupon und Pepsico. Außerdem wird die Zahl der wöchentlichen Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe veröffentlicht.

Am Freitag (12.02.) liefern die DAX-Konzerne Commerzbank und Thyssenkrupp (WKN:750000) Geschäftszahlen. In den USA werden Januar-Daten zum Einzelhandelsumsatz sowie zu den Im- und Exportpreisen veröffentlicht. Die Uni Michigan informiert uns über ihre Erkenntnisse zum US-Verbrauchervertrauen im Februar.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool eine angenehme Restwoche.

 

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien. The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von PepsiCo.

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