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Ist das eine einmalige Chance um Royal Dutch Shell zu kaufen?

Bei Royal Dutch Shell (WKN:A0D94M) bahnen sich große Veränderungen an. Wenn du den Bullen glaubst, dann wird die Übernahme von BG für 36 Milliarden GBP Shell helfen, einer der ganz Großen in den Bereichen Flüssigerdgas und Tiefseeöl zu werden. Das sollte für verlässliche langfristige Gewinne, großzügige Dividenden und Aktienrückkäufe sorgen.

Wenn du aber eher bärisch eingestellt bist, dann wirst du vielleicht eher sagen, dass Shell zu viel Geld für ein paar Ressourcen ausgegeben hat, die nicht genug einbringen werden, außer der Ölpreis verdoppelt sich.

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Als Aktionär von Shell interessiere ich mich sehr für dieser Übernahme. In diesem Artikel werde ich dir erklären, warum ich glaube, dass es wahrscheinlich ein Erfolg wird und warum das eine sehr gute Kaufgelegenheit sein könnte.

Ist Shell günstig?

Diese Woche wurden die Geschäftsergebnisse veröffentlicht und sie zeigten einen dramatischen Rückgang von 87 % bei den Gewinnen für das Gesamtjahr, die von 14,9 Milliarden GBP auf 1,9 GBP gefallen sind. Die zugrundeliegenden Gewinne entsprachen aber in etwa den Erwartungen von 1,69 USD pro Aktie. Der Gewinnrückgang war auch zum großen Teil das Ergebnis von Abschreibungen von 8 Milliarden USD auf die Öl- und Gasreserven.

Der Cashflow war etwas besser. Ich schätze, dass Shell 2015 einen freien Cashflow von 5,661 Milliarden USD nach Steuern und Zinsen hatte. Das sind nur 59 % weniger als 2014 – 13,907 Milliarden USD – und ein deutlich geringerer Rückgang als die 87 % bei den gemeldeten Gewinnen.

Shell hat auch die Dividende von 1,88 USD pro Aktie für ein weiteres Jahr bestätigt, was einer Rendite von 8,6 % entspricht. Obwohl solche Renditen oft ein Risiko darstellen, liegt der Nettoverschuldungsgrad von Shell nur bei 14 %. Das Unternehmen kann es sich leisten, Schulden aufzunehmen, um kurzfristig die Dividende zu bezahlen, wenn nötig.

Wie passt BG in den Konzern?

Shell-CEO Ben van Beurden musste schon viel Überzeugungsarbeit leisten, um die Aktionäre dazu zu bewegen, das Angebot von BG anzunehmen. Daher wissen wir schon, dass Shell glaubt, damit ab 2018 Vorsteuerersparnisse von 2,5 Milliarden USD pro Jahr erzielen zu können. Wir wissen auch, dass Shell erwartet, zwischen 2016 und 2018 Vermögenswerte im Wert von 30 Milliarden USD zu verkaufen, um die Portfolios der beiden Unternehmen neu zu strukturieren.

Shell hofft auch, zwischen 2017 und 2020 25 Milliarden USD für Aktienrückkäufe auszugeben. Das hätte den Effekt, dass die Mehrheit der neuen Aktien von BG zurückgekauft würden. Aber die Marktbedingungen machen diese Maßnahme nur schwer finanzierbar. Wie stark wäre also die Verwässerung durch BG ohne einen Rückkauf?
Der Gewinn pro Aktie betrug letztes Jahr bei BG 0,49 USD pro Aktie. Das sind 29 % von Shells Gewinnen für 2015, was 1,76 USD entsprechen würde.

Die neuen Aktien, die von Shell ausgegeben werden, würden die Aktienanzahl nur um 23 % erhöhen. Da das weniger ist als die Gewinne, die BG beiträgt, schätze ich, dass ein Kauf von BG den Gewinn pro Aktie nicht verwässern wird. Gute Neuigkeiten also.

Stattdessen bin ich ziemlich zuversichtlich, dass in drei bis fünf Jahren diese Übernahme wie ein kluger Schachzug aussehen wird und auch entsprechende Ergebnisse für die Aktionäre erzielen wird.

Das kurzfristige Gewinnpotenzial?

Ich persönlich erwarte, dass sich der Ölpreis in den nächsten 12 Monaten wieder erholen wird. Wenn ich recht habe, dann könnte der Kurs von Shell in diesem Fall stark ansteigen, wenn die Analysten ihre Gewinnprognosen anpassen.

Zum aktuellen Kurs von 15 GBP pro Aktie denke ich, dass Shell eine gute langfristige Einkommensaktie ist mit dem zusätzlichen Potenzial von weiteren Kapitalgewinnen. Aber ich kann mich natürlich auch irren.

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The Motley Fool UK hat Royal Dutch Shell B empfohlen.
Dieser Artikel wurde von Roland Head auf Englisch verfasst und wurde am 05.02.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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