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Zwei Fragen an Mark Zuckerberg über die Zukunft von Facebook

Foto: The Motley Fool.

Wenn Facebook (WKN:A1JWVX) diese Woche seinen letzten Quartalsbericht für 2015 veröffentlicht, wird dieser den hohen Erwartungen der Investoren gegenübergestellt. Obwohl die Finanzergebnisse im Abschlussbericht definitiv wichtig sind, bleiben einige Einzelheiten, besonders kritische Einzelheiten für langfristige Investoren, während der Konferenz eher verborgen.

Hier sind zwei wichtige Fragen an Facebook CEO Mark Zuckerberg, die während der Konferenz gefragt werden könnten, zusammen mit den Hintergrundinformationen.

Wie wird Facebook seine Prioritäten für 2016 setzen?

Eine Stärke von Facebook ist seine Fähigkeit, kurz-, mittel- und langfristige Prioritäten genau zu identifizieren und entsprechend umzusetzen.

Facebooks CFO Dave Wehner hat diese Prioritäten während der Konferenz im ersten Quartal deutlich gemacht:

„Kurzfristig investieren wir in das Wachstum der Community und führen existierende Geschäft weiter, jeweils auf Produktseite und Vertriebsseite. Mittelfristig bauen wir die nächste Generation von Services aus, also Instagram, WhatsApp, Messenger, damit sie ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Und dann werden wir langfristig in Bereiche wie das Computing der nächsten Generation, Internet.org und AI investieren.“

Investoren werden auf ein Update vom Management über die heutige Stellung dieser Prioritäten warten. Beziehungsweise ob Facebook erklären wird, welche von den mittelfristigen Wachstumsinitiativen zu kurzfristigen Prioritäten in 2016 werden.

Könnten der Messenger und WhatsApp zu einer Marke zusammengeführt werden?

Jeweils am Facebook Messenger sowie an WhatsApp, den zwei Messagingmarken des Unternehmens, wurden im letzten Jahr einige Fortschritte gemacht. Der Schritt am Anfang des Monats, als die Strategie von WhatsApp mehr an die Strategie vom Messenger angepasst wurde, wirft besonders eine interessante Frage auf: Besteht die Möglichkeit, dass diese zwei Plattformen dieses Jahr zusammengeführt werden?

Bis zum Anfang des Monats war WhatsApps primäre Monetisierungsstrategie eine Gebühr von 0,99 USD, die der User jedes Jahr, nach dem ersten Jahr auf dieser Plattform, zahlen muss. Aber WhatsApp gab zu, dass diese Monetisierungsstrategie nicht erfolgreich war und ist gerade dabei die Gebühr zu senken.

Was ist WhatsApps neuer Plan zur Monetisierung? WhatsApp sagt, dass es letztendlich einen Weg finden will, Profit durch die Interaktionen zwischen Business und Konsument zu schlagen– der exakt gleiche Ansatz, welcher auch der Messenger zur Monetisierung adoptiert.

Mit zwei Messenger-Plattformen, die jetzt sogar die Vision zur Monetisierung aneinander ausgerichtet haben, besteht die Möglichkeit, dass diese zwei Plattformen zusammengeführt werden. Tatsächlich könnte man damit argumentieren, dass ihr erster Schritt in diese Richtung schon gemacht wurde, als sie 2014 den Facebook Messenger von Facebook in eine separate App ausgelagert haben.

WhatsApp und der Messenger zusammen würden eine mächtige soziale Plattform darstellen. Die Firma verkündete während der Telefonkonferenz im dritten Quartal, dass WhatsApp seine 900 Millionen Grenze monatlich aktiver User erreicht hat und „auf guten Weg ist, seine Milliarden User zu erreichen, sogar darüber hinaus.“ Anfang des Jahres verkündete Facebook auch, dass der Messenger seine 800 Millionen Grenze monatlich aktiver Userg erreicht hat. Obwohl es offensichtliche Überlappungen zwischen den beiden Marken gibt, besteht die Möglichkeit, dass die Gesamtanzahl der Nutzer beider Plattformen zusammengeführt eine Milliarde Nutzer überschreitet – eine Meisterleistung, die die zusammengelegte Plattform auf Platz zwei aller sozialen Netzwerke katapultieren würde, gleich nach der Facebook Plattform!

Facebooks Ergebnisse des vierten Quartals werden nach Börsenschluss am Mittwoch veröffentlicht und die Telefonkonferenz findet um 17:00 Uhr EST statt. Für mehr Analysen vor der Verkündung, lies im Ergebnis Preview darüber.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Facebook. Motley Fool besitzt Aktien von ExxonMobil.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks  auf Englisch verfasst und wurde am 25.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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