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Werde reich mit diesen drei Geheimnissen von Millionärs-Investoren

Foto: Pixabay, AllClear55

Ich hatte in der Vergangenheit das Vergnügen, mit vielen Millioneninvestoren zu sprechen; sowohl am Telefon als auch persönlich oder per E-Mail. Ich habe zudem zahllose Stunden verbracht, deren Worte zu lesen, und ihnen im Fernsehen zugeschaut, wenn sie ihre Schritte erklärt haben.

Es gibt einen einfachen Grund, warum ich die Reichen Leute so sehr bewundere. Der Erfolg gibt ihnen recht. Das heißt nicht, dass Millionäre nie falsch liegen. Ich kann wahrscheinlich für jeden einzelnen Millionär, den ich getroffen habe, einen Investitionsfehler nennen. Aber es geht ihnen auch so gut, dass deren Fehler kaum ins Gewicht fallen.

Das Schöne an den meisten Lektionen, die ich von Leuten gelernt habe, die reicher sind als ich, ist, dass sie nicht sehr kompliziert sind. Du brauchst keinen IQ von 150, um sie zu verstehen. Alles, was du brauchst, ist Offenheit, Beständigkeit und die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen.

Hier sind die drei der wichtigsten Geheimnisse, die ich von Millionären gelernt habe.

Konzentration

Ich habe Millionäre getroffen, die ihr Geld durch viele verschiedene Quellen verdient haben. Manche haben groß in Immobilien investiert. Andere betreiben ein Unternehmen, und noch andere sind reine Investoren, die den Zinseszins nutzen, um langsam voranzukommen.

Die meisten davon meiden den Gedanken an Diversifikation. Das liegt nicht daran, dass sie gerne alle Eier in einen Korb legen, sondern sie achteten darauf, dass eine solche Investition groß genug ist, um wirklich zu zählen.

Ich habe den häufigen Rat gehört, dass Investoren zwischen 50 und 100 Aktien im Portfolio haben sollten. Besonders Rentner, die auf das Einkommen angewiesen sind. Wenn das Ziel Kapitalerhaltung heißt, dann ist ein gewisser Grad an Diversifikation wahrscheinlich sinnvoll.

Aber ich kenne auch einen Mann, der ein achtstelliges Vermögen angehäuft hat, indem er alles auf eine Karte gesetzt hat. Klar, das Risiko war viel höher, aber der Gewinn war danach doppelt süß.

Klug im Immobiliengewerbe

Viele Millionäre zeigen nicht durch ihre Häuser, dass sie reich sind. Wenn du ihre Häuser anschaust, wirst du feststellen, dass Viele von ihnen in Mittelklassehäusern wohnen.

Diese Leute haben eine sehr wichtige Lektion gelernt: Wohneigentum ist keine produktive Anlage. Es kann nur schwer nutzbar gemacht werden, ohne es zu verkaufen. Und zu viel davon zu haben, verringert den Gesamtgewinn des Portfolios. Sie geben daher genug aus, um bequem wohnen zu können und legen dann den Rest in produktiven Anlagen an.

Ich weiß, dass viele der wohlhabenden in Leute Real-Estate-Investment-Trusts investieren (Kapitalsammelstelle für Kapitalanlagen in Immobilien), selbst wenn Sie ein eigenes Haus besitzen. Ihnen gefällt eben die Idee, einen Immobilienfonds zu halten, der Diversifikation mit sich bringt.

Eine solche Investition ist H&R Real Estate Investment Trust. Es gibt eine ganze Menge Dinge, die man daran mögen kann. Zum einen die Dividende von 7,3 %, seine Konzentration auf den US-Markt und sein geringes Ausschüttungsverhältnis von nur 70 % der Gewinne.

H&R ist gerade etwas unter Druck aufgrund der Investition in Calgary. Aber die Aktien werden zu einem Rabatt von 25 % des Buchwertes gehandelt. Dies bedeutet, dass Investoren die Calgaryanlagen kostenlos dazubekommen, während sie für das restliche Unternehmen den Marktpreis zahlen. Es ist fast ausgeschlossen, dass die Immobilien von Calgary nichts wert sind.

Geduld

In einer Welt, in der wir in ein Flugzeug steigen können und in weniger als einem Tag um die ganze Welt reisen, ist es schwer, Jahre lang auf etwas zu warten.

Gute Investoren wissen, dass große Gewinne nicht über Nacht eintreten. Man muss seine Investitionen jahrelang halten. Häufig reinvestieren sie die Dividenden, während sie warten. Dadurch werden die zukünftigen Gewinne noch fetter.

Als Beispiel schauen wir uns Alimentation Couche-Tard (WKN:A0HFW4) an. Vor zehn Jahren startete es seine großen Expansionspläne, nachdem es Circle K gekauft hatte.

In den ersten fünf Jahren bewegten sich die Aktien nicht viel. Ohne Dividende stiegen sie nur 13,7 %. Erst in den darauffolgenden fünf Jahren stiegen die Aktien um 550 % auf die Spitzenwerte, die wir heute sehen.

Das ist ein vereinfachtes Beispiel und es ist leicht, im Nachhinein Gelegenheiten zu erkennen. Aber der Punkt ist klar: Jeder Investor, der ungeduldig wurde und schon 2011 verkaufte, verpasste genau den Kursverlauf, der ein Portfolio zu Gold werden lässt.

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Dieser Artikel wurde von Nelson Smith auf Englisch verfasst und am 22.01.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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