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Das Internet der Dinge 2016: 6 Zahlen, die jeder Investor kennen sollte

Foto: Pixabay, jeferrb

Das Internet der Dinge (IoT), welches Autos, Häuser, Wearables und alltägliche Dinge mit der Cloud verbindet, ist zurzeit ein heißes Thema. Chiphersteller wie Qualcomm (WKN:883121) und Intel (WKN:855681) breiten sich auf diesem Markt aus, um ihr Kerngeschäft mit Chips auszuweiten. Auch Smartphone-Hersteller wie Samsung und Apple (WKN:865985) betreten den Wearables- und Smart-Home-Markt, um ihre mobilen Ökosysteme auszuweiten.

Trotzdem verstehen laut Accenture 87 % der Mainstream-Konsumenten den IoT-Markt immer noch nicht. Lasst uns deswegen auf sechs Zahlen schauen, die jeder über das Internet der Dinge kennen sollte.

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1. 50 bis 200 Milliarden miteinander verbundene Geräte bis 2020

Der Netzwerkgigant Cisco (WKN:878841) schätzt, dass die Anzahl aller verbundenen Geräte weltweit von heute 15 Milliarden bis 2020 auf 50 Milliarden steigen wird. Intel ist sogar noch optimistischer und geht davon aus, dass es bis dahin über 200 Milliarden Geräte sein werden.

All diese Geräte werden optimierte Netzwerk-Hardware, -Software und –Prozessoren brauchen. Cisco hat scalable solutions eingeführt, um IoT-Systeme einzusetzen, Analysesysteme kreiert, welche die gesammelten Daten analysieren und sein Cybersecurity-Portfolio aufgebaut, um neuen Bedrohungen zu begegnen. Intel und Qualcomm haben beide effiziente IoT-Chips für Wearables, Drohnen und andere verbundene Geräte auf den Markt gebracht.

2. Ausgaben in Höhe von 1,7 Billionen USD bis 2020

Das Forschungsunternehmen IDC schätzt, dass die weltweiten Ausgaben für IoT-Geräte und Dienstleistungen von 656 Milliarden USD im Jahr 2014 auf 1,7 Billionen USD im Jahre 2020 steigen werden. Dieses Wachstum wird wahrscheinlich von Wachstum in den Sparten Geräte, Connectivity-Solutions und IT getragen.

IDC glaubt, dass Geräte, die Module und Sensoren beinhalten, für 32 % dieser Summe verantwortlich sein werden. Dieses Wachstum wird die Nachfrage nach spezialgefertigten IoT-Plattformen, Applikatiosoftware und Cloud-basierten Lösungen „als Dienstleistung“ für Geräteverwaltung anheizen.

3. Die 79 Milliarden USD schwere Smart-Home-Branche

Die Smart-Home-Branche, welche aus Geräten und Schaltern, die mit der Cloud und mobilen Apps verbunden sind, besteht, scheint vielleicht vielleicht ein Nischenmarkt für Technik-Liebhaber zu sein. Laut Harbor Research und Postscapes hat die Smart-Home-Branche im Jahr 2014 jedoch 79,4 Milliarden USD an Umsatz generiert. Diese Zahl wird wahrscheinlich stark steigen, weil das Bewusstsein um smarte Geräte wächst. Frühe Vögel auf dem Markt sind Samsung, Apple und Alphabet (WKN:A14Y6H).

Quelle: pixabay, FirmBee

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Samsung hat das Smart-Home-Unternehmen SmartThings im Jahr 2014 gekauft, um seine automatischen Haushaltsgeräte mit verschiedenen smarten Geräten zu verbinden. Apple hat vor Kurzem HomeKit auf den Markt gebracht, welches verschiedene Haushaltsgeräte mit iOS verbindet. Alphabets Nest-Thermostat und Dropcam verbinden mit Googles Ökosystem. All diese Geräte stärken die Verbindung zwischen mobilen Geräten und dem Zuhause.

4. 90 % der Autos werden bis 2020 verbunden sein

Bis zum Jahr 2020 werden laut dem spanischen Telefonanbieter Telefonica 90 % der Autos online sein – im Vergleich zu 2 % im Jahr 2012. Dieses Wachstum wird die Unterhaltungsbranche für Autos, autonomes Fahren und eingebettete OS-Märkte antreiben.

Was die Software angeht, zeigen Apples CarPlay und Goolges Android-Auto bereits Displays eines mobilen Geräts auf dem Armaturenbrett. Es gibt Gerüchte darüber, dass Apple ein autonomes Fahrzeug entwickelt, während Google sein fahrerloses Auto bereits auf öffentlichen Straßen getestet hat. Was eingebettete Betriebssysteme angeht, wird BlackBerrys QNX wahrscheinlich unter Autoherstellern die erste Wahl bleiben.

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Was Hardware angeht, dominieren NVIDIAs Tegra-Chips gerade den Markt der verbundenen Autos. Mercedes-Benz, Audi, Porsche, Bentley und andere Autohersteller haben alle jüngst Concept-Cars vorgestellt mit NVIDIA-gesteuerten digitalen Cockpits. Jedoch breiten sich Qualcomm und Intel auch stark auf diesem Markt aus. Auf der Consumer Electronics Show hat Qualcomm neue Snapdragon-Chips enthüllt, während sich Intel mit Jaguar Land Rover zusammengetan hat, um seinen F-Pace SUV mit dem Internet zu verbinden.

5. 173,4 Millionen Wearables bis 2019

Smartwatches und Fitness-Tracker wurden einst als Nischenprodukte angesehen, aber die Apple Watch, Android Wearables und Fitbits Tracker haben alle das öffentliche Interesse an der Sparte geweckt. Deswegen erwartet IDC, dass die weltweiten Lieferungen von Geräten von 76,1 Millionen im Jahr 2015 auf 173,4 Millionen bis 2019 steigen werden.

Der Wearables-Markt wird sich mit dem Markt für Smart-Homes und verbundene Autos verbinden und so neuen Innovationen den Weg ebnen. Autos können von einer Smartwatch aufgeschlossen, gestartet oder sogar gerufen werden. Wearables können auch benutzt werden, um Smart-Home-Schlösser zu öffnen, Lichter automatisch ein- und auszuschalten und mit smarten Geräten zu kommunizieren.

6. Ein „Industrie-Internet“, das größer ist als China

General Electric schätzt, dass der Markt für das „Industrie-Internet“, welches verbundene Industriemaschinen meint, über die nächsten 20 Jahre 10 bis 15 Billionen USD dem weltweiten BIP hinzufügen wird. Zum Vergleich: das BIP Chinas liegt bei etwas über 10 Billionen USD, während das der USA bei 17 Billionen USD liegt. Das bedeutet, dass mehr Aufgaben automatisiert und mit der Cloud verbunden werden, was zu großen Verbesserungen der Geschwindigkeit und Effizienz industrieller Produktion führen wird.

Auf eine verbundene Zukunft schauen

In Zukunft wird die Welt voller alltäglicher Gegenstände stecken, die mit dem Internet verbunden sind. Um von diesem Wachstum zu profitieren, sollten Investoren die frischen Gewinnströme verstehen, die der IoT-Markt generieren kann und die Unternehmen finden, die von dieser Verbundenheit am meisten profitieren werden.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Apple und Qualcomm. The Motley Fool besitzt Aktien von General Electric Company. The Motley Fool empfiehlt Accenture, Cisco Systems, Intel und Nvidia.

Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 18.1.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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