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Die harte Woche von VW in Detroit

Viele Autobauer hatten letzte Woche auf der North American International Auto Show in Detroit etwas zu feiern. 2015 war ein Rekordjahr bei den Verkäufen in den USA und die meisten Hersteller hatten ein gutes Gefühl, was die Aussichten für 2016 betrifft.

Die meisten, das bedeutet, alle außer dem gebeutelten Konzern Volkswagen (WKN:766400)

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VW-CHEF MATTHIAS MÜLLER SPRACH LETZTE WOCHE BEI EINEM EVENT FÜR JOURNALISTEN IN DETROIT. BILDQUELLE: VOLKSWAGEN.

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Die nicht so gute Woche in Detroit

VW hatte eine schwere Woche in Detroit. Die Chefs stande (und stehen immer noch) unter großem Druck, den Abgasskandal an mehreren Fronten aufzuarbeiten. Die Regulierungsbehörden, Händler und VW-Besitzer verlangen Antworten und Lösungen – und früher oder später kommen die Staatsanwälte noch hinzu.

Um den Skandal hinter sich zu lassen, kam VW-Chef Matthias Müller zu seinem ersten Besuch in die USA, seit der Skandal im September herauskam. Es lief nicht so gut, wie er vielleicht gehofft hatte. In einem gehetzten Interview mit NPR gab Müller an, die ganze Sache wäre nur ein Missverständnis gewesen. Man habe die amerikanischen Gesetze einfach nicht verstanden, es wäre kein absichtlicher Betrugsversuch gewesen.

Das sorgte natürlich für Verwunderung, da VW ja schon praktisch zugegeben hatte, dass einige der eigenen Ingenieure das Gesetz absichtlich umgangen hätten. Die PR-Leute von VW verlangten eine Wiederholung des Interviews und Müller schaffte es im zweiten Anlauf, zumindest einen Teil des Schadens abzuwenden.

Aber es war auch ansonsten keine gute Woche für den neuen CEO. Am nächsten Tag verkündeten die EPA und die Regulierungsbehörden von Kalifornien, sie würden den vorgeschlagenen Plan zur Reparatur der 580.000 Dieselfahrzeuge nicht akzeptieren. Und sein erstes Auftreten lässt Zweifel an dem Optimismus aufkommen, der seiner ersten Pressekonferenz im Dezember gefolgt war.

Das können wir Müller gerade noch so durchgehen lassen, aber…

Was bedeutet das jetzt für VW?

Zu einem gewissen Grad können wir Müller verstehen. Sein Englisch ist, wie wir gesehen haben, nicht besonders flüssig und er scheint von den Fragen von NPR in einer überfüllten und lauten Umgebung einfach auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein.

Müller hatte am Mittwoch auch ein Treffen mit der EPA-Chefin Gina McCarthy in Washington. Sowohl VW als auch die EPA wollten keine Details des Gespräches bekanntgeben oder auch nur sagen, worüber man gesprochen hatte. Aber zumindest haben sie miteinander gesprochen.

Trotzdem ist das sehr schwach. Seit Bekanntwerden der Vorwürfe der EPA im September hätte VW eine starke, positive Reaktion zeigen müssen. Aber bisher macht VW für jeden Schritt nach vorne wieder mindestens einen halben zurück.

… die Zeit läuft

Vor zwei Jahren war ein anderer frischgebackener CEO in der Situation, einen riesigen Skandal managen zu müssen. Wie Müller, war Mary Barra von General Motors (WKN:A1C9CM) nicht persönlich in den Skandal involviert. Und wie Müller waren auch die ersten Schritte von Barra etwas seltsam. Aber sie brauchte nicht lange, um die Sache in den Griff zu kriegen, Millionen Fahrzeuge zurückzurufen, die Opfer zu entschädigen und die Beschwerden der Regulierungsbehörden und Strafvollzugsbehörden beizulegen.

VW hat versucht, es GM gleichzutun. Sie haben sogar denselben Anwalt beauftragt, Kenneth Feinberg, der auch den Entschädigungsfonds für GM aufgesetzt hat. Aber bisher scheinen Müller und sein Team immer nur hinterher zu rennen, anstatt zu führen. Wenn VW das ändern will, dann müssen sie sich damit beeilen.

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Dieser Artikel wurde von John Rosevear  auf Englisch verfasst und wurde am 18.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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