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3 IoT-Unternehmen, die du nicht verpassen willst

Das Internet der Dinge (oder IoT) kann für Investoren ein gefährlicher Ort sein. Es befindet sich noch im Frühstadium und das bedeutet sehr viel Volatilität. Aber trotz allem ist das Potenzial zu groß, um es zu ignorieren. Cisco schätzt, dass es bis 2020 50 Milliarden mit dem Internet verbundene Geräte geben wird – alles von Kühen bis zum Computer.

Alle diese Verbindungen haben das Potenzial in den kommenden Jahren starkes Wachstum zu generieren, sowohl von etablierten Tech-Unternehmen als auch von reinen IoT-Unternehmen. Aber sich auf diese Aktien zu stürzen, ist eher ein Sprung des Glaubens als eine vernünftige Investitionsentscheidung. Um dir zu helfen, die Aktien mit dem besten Potenzial zu bestimmen, möchten wir dir drei Unternehmen vorstellen, die gerade große Fortschritte machen, die sich später noch sehr auszahlen könnten.

1. NVIDIA

Die meisten Investoren und Gamer kennen NVIDIA (WKN:918422)von seinen GeForce-Grafikprozessoren und den mobilen Tegra-Prozessoren. Aber das Unternehmen hat seine technische Expertise erweitert, um nun auch Software für selbstfahrende Autos zu liefern.

QUELLE: NVIDIA.

QUELLE: NVIDIA.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) stellte NVIDIA seine Drive PX 2-Plattform vor, die zweite Version seines Systems für autonomes Fahren. Die überarbeitete Plattform ist 10mal schneller als die vorhergehende (ein wichtiges Detail in Zeiten von Echtzeitentscheidungsfindung) und hat mit Volvo auch schon seinen ersten Kunden.

Selbstfahrende Autos sollen ein großer Teil des Internets der Dinge werden mit einem erwarteten Marktwert von 42 Milliarden USD bis 2025. Natürlich ist NVIDIA nicht das einzige Unternehmen in diesem Bereich. Google ist bereits eines der führenden Unternehmen und MobilEye macht sich auch daran, NVIDIA Konkurrenz zu machen.

Aber im Fall von NVIDIA könnte das Unternehmen so viel Vorsprung gewinnen, um in diesem Bereich, weit zu kommen.

2. Amazon.com

Ich schreibe gerne über das IoT-Potenzial von Amazon (WKN:906866), denn für die meisten Konsumenten (und auch für die Investoren) ist Amazon nicht das erste Unternehmen, an das man beim Thema IoT denkt. Aber erst vor Kurzem hat Amazon eine Reihe von strategischen Schritten unternommen, die das Unternehmen tiefer in dieses Terrain geführt haben.

QUELLE: AMAZON.

QUELLE: AMAZON.

Hier sind nur ein paar:

  • Das Unternehmen hat im letzten Jahr den Dash Replenishment Service (DRS) gestartet, der es Unternehmen erlaubt, ein automatisches Bestellsystem in Haushaltsgeräte einzubauen. Whirlpool feierte gerade erst das Debut seines ersten DRS-Gerätes, das den Nutzern mobile Benachrichtigungen schickt, wenn das Waschmittel zur Neige geht und das auch automatisch über Amazon nachbestellen kann.
  • Der Echo-Lautsprecher erlaubt es dem Nutzer, smarte Systeme für Zuhause über Stimmbefehle zu kontrollieren und nutzt dabei den cloudbasierten Assistenten, Alexa, um Fragen zu beantworten, den Wecker zu stellen, Musik zu spielen, Verkehrsnachrichten abzurufen und vieles mehr.
  • Alexa ist auch offen für Entwickler von Dritten, die das sprachgesteuerte System in ihre eigenen Geräte einbauen wollen. Dieser Schachzug gibt Amazon mehr Möglichkeiten, um seine Clouddienste an andere Unternehmen zu verkaufen.
  • Amazon hat gerade erst AWS IoT gestartet, eine Cloudplattform für IoT-Geräte, die es laut Unternehmensangaben einfacher und sicherer macht, verbundene Geräte mit Clouddiensten und anderen Geräten zu interagieren zu lassen.

Ich glaube, dass Amazon im IoT-Bereich gerade erst warmläuft und dass wir dieses Jahr noch mehr zu sehen bekommen.

3. InvenSense

InvenSense (WKN:A1JPHL) hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Der Kurs fiel um 33 %, aber das muss nicht heißen, dass das Unternehmen keine Zukunft im IoT hätte. InvenSense baut Sensoren für mirco-elektromechanische Systeme (MEMS), die mobilen Geräten und Wearables helfen, Bewegungen nachzuverfolgen. Die MEMS von InvenSense findet man in den Geräten von Samsung und Apple, genau wie in vielen Smartwatches.

QUELLE: INVENSENSE.

QUELLE: INVENSENSE.

Das Unternehmen ist dabei, sein IoT-Angebot auszubauen und hat daher erst kürzlich eine neue Plattform für Fitness-Wearables mit integrierten MEMS-Sensoren gestartet. Laut InvenSense liefert die Plattform eine Komplettlösung für Softwarefunktionen, die bei einer Fitness-Smartwatch oder ähnlichen Geräten nötig sind.

Die neue Plattform sollte es den Originalgeräteherstellern leichter machen, Sensoren von InvenSense in ihre Geräte zu integrieren, genau wie die FireFly-Sensorprozessoren.

In der Vergangenheit verließ sich InvenSense zu sehr auf große Tech-Unternehmen, aber die letzten Schritte helfen, das IoT-Angebot auszubauen und die Einnahmen zu diversifizieren. Die Zukunft des Unternehmens ist sehr unsicher, aber es ist klar, dass InvenSense sich in die richtige Richtung bewegt.

Natürlich gibt es viele andere Unternehmen, die groß auf das Internet der Dinge setzen, aber diese Unternehmen machen gerade große Fortschritte und das könnte sich in Zukunft noch sehr auszahlen.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon.com, Apple, and InvenSense.
Motley Fool empfiehlt Cisco Systems and Nvidia.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger  auf Englisch verfasst und wurde am 14.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.