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Können Royal Dutch Shell (7,7 %) und BP (7,3 %) ihre Dividenden wirklich aufrechterhalten?

Für wen die erste Börsenwoche 2016 schon schlecht gelaufen ist, der wird sich über die zweite auch nicht besonders gefreut haben. Die Hoffnungen eines frühen bullischen Aufwärtstrends haben sich zerschlagen und der FTSE 100 ist erst um 329 Punkte (5,3 %) und dann um weitere 13 auf 5.899 Punkte abgestürzt.

Das liegt hauptsächlich an China, da die Welt langsam kapiert, wie große die Probleme im Reich der Mitte sein könnten. Durch die nicht nachlassende Überversorgung durch die OPEC ist der Ölpreis noch einmal auf Talfahrt gegangen. Am Montag fiel die Sorte Brent in die Nähe eines 12-Wochentiefs von nur 36,67 USD und machte damit genau da weiter, wo wir 2015 aufgehört hatten.

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Und das muss den Prognosen für die super hohen Dividenden unserer beiden großen Ölproduzenten einfach wehtun. Bei einem Kurs von 1.376p, was einem Verlust von 35 % in den letzten 12 Monaten entspricht, hat Royal Dutch Shell (WKN:A0D94M) basierend auf aktuellen Erwartungen eine Dividendenrendite von 7,7 % für das letzte Jahr. Diese Erwartungen bleiben für 2016 unverändert.

Das Dividendenversprechen

Das Vertrauen der Analysten beruht auf dem Versprechen, die Dividenden bei 188 Cent pro Aktie zu halten, aber ist das überhaupt möglich? Naja, die erwarteten Einnahmen von 2015 würden die Dividende nicht decken und selbst bei einer Erholung von 8 % beim Gewinn pro Aktie auf etwa 128p wäre sie gerade so gedeckt. Aber diese Prognose ist alt, denn sie berücksichtigt nicht den aktuellen Preisverfall. Es wäre schon ein deutlicher Preisanstieg pro Barrel nötig, um die Dividende nachhaltig zu decken.

Bei BP (WKN:870517) sieht die Sache auch nicht viel besser aus. Die Aktie hat innerhalb des letzten Jahres moderate 17 % verloren und steht bei etwa 333p. Nach einem Verlust von 83 % in 2014 soll sich der Gewinn pro Aktie 2015 wieder um 56 % erholen, gefolgt von einer weiteren erwarteten Erholung von 6 % 2016. Aber auch das berücksichtigt den aktuellen Preissturz nicht und ich erwarte, dass die Realität nicht so rosig aussehen.

Aktuell wird bei BP für 2015 eine Dividendenrendite von 7,3 % erwartet, die 2016 auf 7,2 % fallen sollte. BP hat keine spezifischen Versprechen gemacht, sie haben aber klargestellt, dass sie die Zahlung aufrechterhalten wollen. Und als der Kurs fiel, warnte CEO Bob Dudley, dass es mit den niedrigen Ölpreisen noch zwei oder drei Jahre so weitergehen könnte, aber das hatte er gesagt, als die Preise noch deutlich höher waren.

Bei BP ist die Dividende nicht so sicher wie bei Shell, da die erwarteten Gewinne nur 85 % der Auszahlung für 2015 erreichen sollen. 2016 sollen sie etwa auf 90 % steigen. Aber auch das wurde vor der aktuellen Situation zu Protokoll gegeben und die Realität könnte deutlich härter aussehen.

Zu riskant?

Die große Frage für die Einkommensinvestoren ist, ob sie durch diesen Preissturz eine nachhaltige jährliche Dividende von über 7 % bekommen oder ob es sich um eine sogenannte Wertfalle handelt, wo eine Dividendenkürzung nötig wird.

Wenn die beiden es wirklich durchstehen wollen, dann könnten sie natürlich die Mittel finden, um die Dividende noch für ein paar Jahre aufrechtzuerhalten. Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, dann würde ich Shell nehmen.

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The Motley Fool UK hat Royal Dutch Shell empfohlen.

Dieser Artikel wurde von Alan Oscroft auf Englisch verfasst und wurde am 11.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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