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Wie sich Netflix auch 2016 im Wert verdoppeln kann

Quelle: Netflix

Der S&P 500 hat vielleicht gerade seinen ersten Rückschlag seit 2008 erlitten, aber dasselbe kann man auch über Netflix (WKN:552484) sagen. Der führende Streaming-Dienst hat seinen Börsenwert 2015 mehr als verdoppelt und ist mit einem Wachstum von 134 % zur erfolgreichsten Aktie im S&P 500 geworden.

Netflix war die letzten 3 Jahre die erfolgreichste Aktie im S&P 500. Der Kurs hat sich in zwei der letzten drei Quartale mehr als verdoppelt. Das legt den Verdacht nahe, dass Netflix ein eher langweiliges 2016 bevorsteht, bis die Fundamentaldaten zur Aktie aufgeschlossen haben. Aber was, wenn es sogar noch besser werden würde?

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Es müsste schon viel passieren, damit sich die Aktie im kommenden Jahr nochmal im Wert verdoppelt. Das würde die Marktkapitalisierung von Netflix auf fast 100 Milliarden USD heben. Es gibt aber ein paar Dinge, die einen weiteren großen Anstieg 2016 rechtfertigen würden, wenn sie sich zugunsten von Netflix entwickeln. Sehen wir sie uns genauer an.

1. Das internationale Geschäft macht Gewinn

Der Großteil des Wachstums kommt von außerhalb der USA. Fast zwei Drittel der Neukunden kamen im letzten Jahr aus dem internationalen Geschäft.

Schnelle Expansion ist nicht billig und im Fall von Netflix bedeutet das tiefrote Zahlen in den internationalen Märkten, die die Gewinne aus den USA auffressen. Die aktuelle Prognose rechnet mit einem operativen Verlust von 117 Millionen USD für das gerade abgeschlossene Weihnachtsquartal beim internationalen Streaming-Geschäft.

Die Chance auf Gewinne mag hier gering erscheinen, aber da Netflix gerade erst verlauten hat lassen, dass die Expansion noch dieses Jahr abgeschlossen werden sollte, sollten die Gewinne nicht zu schwer belastet werden. Sollte das Unternehmen bis Ende 2016 einen Gewinn mit dem internationalen Geschäft erzielen, würde auch die Wall Street die Gewinnziele angleichen.

2. Starkes Kundenwachstum

Netflix schloss das dritte Quartal mit 69,2 Millionen Kunden ab. Im Oktober erwartete man bis Ende Dezember noch 74,3 Millionen. Das Unternehmen war immer sehr konservativ mit seinen Schätzungen. Das bedeutet, dass CEO Reed Hastings bald in den sozialen Medien verkünden könnte, dass man die 75-Millionen-Marke geknackt habe.

Es gibt keine Anzeichen für eine Verlangsamung dieses Wachstums. Netflix bietet nach wie vor viel Wert fürs Geld und hat es in den letzten Jahren geschafft, mit seinen Eigenproduktionen die Leute in seinen Bann zu ziehen. Das ist ein Modell, das noch viel weiter ausgebaut werden könnte, besonders, da Netflix für den Content Festpreise bezahlt.

Darüber hinaus ist Netflix wahnsinnig beliebt. Kein anderer Konkurrent kommt zur Primetime auf denselben Traffic und da die jungen Leute sich immer mehr vom Fernsehen abwenden und stattdessen bis zur Erschöpfung streamen. Daher sollten die guten Zeiten noch lange nicht zu Ende sein. Ein wahrer Kurstreiber wäre es, wenn das Wachstum von fast 17 Millionen Neukunden im nächsten Jahr überboten werden könnte.

3. Mit 9,99 USD pro Monat ist das Limit noch nicht erreicht

Netflix hat 2014 für Aufsehen gesorgt, als die monatlichen Gebühren von 7,99 USD auf 8,99 USD erhöht wurden. Die bestehenden Kunden wurden zwei Jahre lang umhegt, bis im Frühling die Gebühren angehoben wurden. Dann hob Netflix den Preis des beliebtesten High-Definition-Angebotes auf 9,99 USD pro Monat an.

Es wird interessant zu sehen, wenn im Mai die Preise angehoben werden, aber wir wissen noch nicht, wie viel Netflix verlangen will. Das Unternehmen hatte 2014 und 2015 kein Problem mit der Anhebung, trotz höherer Preise für Neukunden. Es wäre vertretbar, die Preise 2016 anzuheben und solange die Abonnenten weiter zahlen, klingelt bei den Aktionären auch die Kasse.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Netflix.

Dieser Artikel wurde von Rick Munarriz auf Englisch verfasst und wurde am 02.01.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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