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Eine Kennzahl, die du kennen solltest, bevor du investierst

Foto: Pixabay, geralt

Der Verschuldungsgrad, den man mit Hilfe der Bilanz eines Unternehmens berechnen kann, sagt Investoren, in welchem Verhältnis die Schulden eines Unternehmens zum Eigenkapital stehen.

Im folgenden Interview erklären die Experten Kristine Harjes und Todd Campbell, was diese Kennzahl für die Zuteilung von Ressourcen und das Wachstum bedeutet, wo man sie findet, wie man sie berechnet, was das für die Größe eines Unternehmens bedeutet und was wir aus den reinen Zahlen nicht herauslesen können. Im welchem Rahmen sollte sich dieses Verhältnis bewegen, was ist eine vernünftige Investition? Und dann stellen die beiden noch zwei reale Beispiele aus dem Gesundheitssektor vor.

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Kristine Harjes: Als Nächstes möchten wir über den Verschuldungsgrad sprechen. Diese Kennzahl sagt uns, wie viele Schulden im Verhältnis zu wie viel Kapital benutzt werden, um die Vermögenswerte eines Unternehmens zu finanzieren.

Todd Campbell: Genau. Ein wichtiger Punkt dabei ist, wo das Geld herkommt und ob dieses Geld auch richtig eingesetzt wird. Hilft es dem Unternehmen beim Wachsen oder nicht? Und eine Sache, die ich dabei gerne heranziehe, ist der Verschuldungsgrad. Es gibt verschiedene Kennzahlen, die man sich ansehen kann, wie das Verhältnis der Verbindlichkeiten zu den Vermögenswerten, etc. Ich gebe da aber dem Verschuldungsgrad den Vorzug, denn er zeigt mir, wie viel von dem Geld durch Kredite finanziert ist und wie viel von den Investoren kommt.

Wenn ein Unternehmen einen Verschuldungsgrad von mehr als 100 % hat, dann wirft das ein paar Fragen auf, denn das bedeutet: „OK, da stehen viele Schulden in den Büchern im Vergleich zu wie viel Geld durch Gewinnrücklagen oder Aktienemissionen von den Investoren gekommen ist.” Im Fall von unseren beiden Unternehmen möchte man einen Verschuldungsgrad von weniger als 100 % vorfinden. Weniger ist besser als mehr. Da es sich dabei um sehr große Unternehmen handelt, ist es normal, dass sie Schulden haben. Ich sage es noch einmal, zwischen 0 und 100 % ist gut. Und Kristine, würdest du bitte deines Amtes walten und uns diese Zahlen mitteilen?

Harjes: Mit Vergnügen. Bei Pfizer (WKN:852009) haben wir 58,18 % und bei Bristol-Myers Squibb (WKN:850501) 47,69 %. Das ist genau der Bereich, von dem wir sprechen. Hier ist Bristol-Myers Squibb klar im Vorteil.

Campbell: Ja, BMS ist Pfizer auch bei dieser Kennzahl überlegen. Aber es gibt noch eine Sache, die ich hier ansprechen möchte. Und das ist der Grund, warum wir diese Verhältnisse benutzen und keine absoluten Zahlen. Man könnte einfach sagen „Wow! Pfizer hat mehr liquide Mittel in den Büchern als Bristol-Myers.” oder „Pfizer hat mehr Schulden in der Bilanz als Bristol-Myers.” Aber man muss auch sehen, dass es sich dabei um zwei unterschiedlich große Unternehmen handelt. Daher müssen wir das in den entsprechenden Rahmen setzen und die prozentualen Verhältnisse helfen uns dabei.

Harjes: Genau, Pfizer ist nämlich fast doppelt so groß wie Bristol.

Campbell: Eben! Darum kann man nicht einfach sagen, Pfizer hat X Milliarden Dollar mehr in der Bilanz als Bristol. Das sagt uns nämlich nicht, ob ein Unternehmen finanziell gesünder ist als das andere.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Kristine Harjes und Todd Campbell auf Englisch verfasst und wurde am 25.12.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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