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Solltest du den Konkurrenten von K+S Potash Corp wegen seiner 8 %-Rendite kaufen?

Foto: Pixabay, horjaraul

Die Aktien von Potash Corporation of Saskatchewan (WKN:878149) sind 2015 um 40 % gefallen und die Dividende bringt nun eine Rendite von 8 %.

Lass uns die gegenwärtige Situation anschauen, um zu sehen, ob der Düngemittelhersteller einen Platz in deinem Portfolio verdient.

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Harte Zeiten für den Düngemittelmarkt

Ein kurzer Blick auf die weltweite Nachfrage nach Kali würde zeigen, dass sich die Dinge gut entwickeln. Die Verkäufe brachen 2014 einen Rekord von 61 Millionen Tonnen und die diesjährigen Zahlen sollen nur knapp darunter liegen.

Leider ist Potash, der größte Produzent in diesem Markt, in einen hässlichen Kampf um Marktanteile verstrickt. Und dieser drückt auf die Preise. Die schwächere Nachfrage in den USA hatte ebenfalls einen negativen Einfluss.

Potash reagiert darauf, indem es ältere Anlagen schließt und die Produktion in anderen Betriebsstätten herunterfährt. Diese Schritte sollen die Produktionsmenge im vierten Quartal um 500.000 Tonnen senken. Der Einfluss auf den Cashflow in diesem Quartal kann nicht ignoriert werden.

Auch in den ersten Monaten von 2016 wird nicht erwartet, dass sich die Situation bessert.

Sorgen um die Dividende

Der drastische Rückgang des Aktienpreises hat die Dividende auf 8 % hochgetrieben. Investoren machen sich nun Sorgen, ob eine Kürzung der Ausschüttung bevorsteht.

Potash zahlt eine quartalsweise Dividende in Höhe von 0,38 USD pro Aktie.

Ein Blick auf die Liquidität und den operativen Cashflow am Ende des dritten Quartals deutet darauf hin, dass die Ausschüttung gefährdet sein könnte, wenn die schwachen Marktbedingungen für längere Zeit anhalten.

Potash legte für das dritte Quartal 2015 einen operativen Cashflow in Höhe von 358 Millionen USD vor. Für Investitionen hat das Unternehmen 333 Millionen USD ausgeben. Daher ist der Cashflow vollkommen ausreichend, um die Investitionen zu decken und die Produktion aufrechtzuerhalten.

Potash zahlte zudem 313 Millionen USD an Dividende in dem besagten Quartal. Die fehlenden 228 Millionen USD mussten aus den Reserven des Unternehmens bestritten werden. Das ist immer noch in Ordnung, da das Unternehmen keinen Kredit aufnehmen musste, um die Dividende zu zahlen. Allerdings lagen die Barreserven am Ende des dritten Quartals bei nur 78 Millionen USD. Eine ähnliche Lücke im Cashflow für das vierte Quartal müsste mit der Aufnahme eines Kredites bewältigt werden.

Übernahmeaussichten

Anfang Oktober lies Potash ein Übernahmeangebot in Höhe von 8,7 Milliarden USD für den deutschen Konkurrenten K+S AG fallen. Dieser Schritt wurde von den Aktionären mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, da die Übernahme entweder mit einem Kredit oder einer Ausgabe neuer Aktien finanziert worden wäre. Beides hätte die Dividende in Gefahr gebracht.

Wenn das Management die Marktschwäche nutzen will, um einen erneuten Übernahmeversuch zu starten, dann sollten sich die Investoren auf eine Kürzung der Dividende gefasst machen

Solltest du kaufen?

Potash hat geringe Produktionskosten und arbeitet in einem Markt mit starkem langfristigem Potenzial. Die Weltbevölkerung soll von heute 7,3 Milliarden bis 2050 auf 9,7 Milliarden steigen. Dies geht aus Schätzungen von The Economist hervor. So viele Menschen müssen versorgt werden und die Nahrungsmittelproduzenten müssen deutlich mehr Dünger einsetzten, um die Ernteerträge zu steigern.

Ich würde die Aktie nicht aufgrund ihrer Dividende kaufen. Potash sieht aber als langfristige Anlage attraktiv aus und die Ausschüttung sollte nur als Bonus betrachtet werden.

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Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und am 10.12.2015 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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