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3 attraktive Aktien, deren Dividenden sich verdoppeln könnten

Dividendenaktien sind oft das Fundament eines guten Rentenportfolios. Dividendenzahlungen sorgen nicht nur dafür, dass du Geld in der Tasche hast. Sie gleichen auch Abwärtsbewegungen an der Börse aus und sind meist auch ein Indiz für ein finanziell stabiles Unternehmen. Dividendenzahlungen geben den Investoren auch die Möglichkeit, das Geld in mehr Aktien desselben Unternehmens zu reinvestieren. Dadurch kann man die künftigen Dividendenzahlungen im Lauf der Zeit noch weiter erhöhen und vom Zinseszinseffekt profitieren.

Aber nicht alle Einkommensaktien schöpfen ihr Potenzial voll aus. Die Auszahlungsquote gibt Aufschluss über den Anteil der Gewinne, die in Form von Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Sie gibt uns auch einen guten Anhaltspunkt, ob ein Unternehmen noch Spielraum hat, um die Dividende zu erhöhen. Idealerweise hätten wir gerne eine gesunde Auszahlungsquote zwischen 50 % und 75 %. Hier sind drei Einkommensaktien mit aktuellen Auszahlungsquoten von weniger als 50 %, die ihre Dividenden potenziell verdoppeln könnten.

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Baxter International

Manchmal ist eine attraktive Dividende der beste Weg, um langfristig orientierte Buy-and-hold-Investoren anzuziehen. Und das glaube ich, sollte der Medizingerätehersteller Baxter International (WKN:853815) sich nach der Ausgliederung der Medikamentensparte für seltene Krankheiten, Baxalta, auch tun.

BILDQUELLE: FLICKR USER COD NEWSROOM.

Foto: Flickr Nutzer Cod Newsroom

Im letzten Quartal verkündete das Unternehmen, dass die weltweiten Umsätze um 8 % auf 2,5 Milliarden USD gesunken waren – negative Währungseffekte mit eingerechnet. Wenn wir diese einmal außen vor lassen, dann verzeichnete Baxter sogar ein Umsatzwachstum von 2 % im dritten Quartal, wobei die internationalen Märkte den Großteil davon beisteuerten.

Eine Anhebung der Dividende wäre aus zwei Gründen sinnvoll. Erstens wächst das Unternehmen deutlich langsamer als Baxalta mit seinen teuren Medikamenten für seltene Krankheiten. Obwohl das Unternehmen mit der Ausgliederung 223 Millionen USD nach Steuern verdient hat, wird das Wachstum kurzfristig wohl eher langsamer ausfallen, da Europa Schuldenprobleme hat und der Wettbewerb in den USA schärfer wird. Sich auf renditeträchtige Projekte und Kosteneinsparungen zu konzentrieren wäre eine gute Strategie, um den Gewinn pro Aktie aufrecht zu erhalten und die bestehenden Aktionäre mit einer Dividendenrendite oberhalb des S&P 500 zu belohnen.

Der zweite Grund, warum Baxter das erwägen könnte, ist, weil sich langfristiges Wachstum abzeichnet. Die Babyboomer gehen langsam in Rente und der verbesserte Zugang zu Gesundheitsleistungen in Schwellenländern sollte den Zustrom von Patienten in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in den kommenden Jahrzehnten sichern. Zusätzlich werden verbesserte Medikamente wohl auch weiterhin zu einer längeren Lebenserwartung führen. Damit hätte Baxter sogar noch mehr Zeit, um die Lebensqualität der Kunden zu verbessern.

Baxter ist auf einem guten Weg, den geschätzten Gewinn pro Aktie von aktuell 1,26 USD bis 2018 auf 1,91 USD zu erhöhen. Es scheint mir vernünftig, dass Baxter die jährliche Auszahlung von 0,46 USD auf 0,92 USD erhöhen könnte.

Alaska Air

Wenn du nach einem Industriezweig mit einem Überangebot an Gewinnen suchst, die in naher Zukunft satte Dividenden zahlen könnten, dann würde ich bei den Fluggesellschaften suchen. Was bestimmte Aktien betrifft, hat Alaska Air (WKN:869843) meine volle und ungeteilte Aufmerksamkeit.

Foto: Alaska Air

Die Wall Street erwartet, dass Alaska Air sich wie ein Buschfeuer ausbreiten wird. Nach einem Gewinn pro Aktie von 4,18 USD in 2014 erwartet die Wall Street, dass Alaska diesen Wert bis 2018 auf etwa 9 USD erhöhen wird. Ein Teil dieses Wachstums basiert auf der Dynamik des Marktes, größeren Kapazitäten und höherer Nachfrage. Seit knapp zwei Jahren lässt Alaska beim Wachstum von Kapazitäten und Einkünften seine größeren Wettbewerber hinter sich. Daher hat das Unternehmen allen Grund, weiterhin Geld für neue Flugzeuge auszugeben und vielleicht auch mit dem Gedanken zu spielen, mehr Ziele anzufliegen.

Die zweite Komponente ist, dass der Treibstoff aufgrund des niedrigen Ölpreises so günstig ist. Es bleibt abzuwarten, ob die Ölpreise auch weiterhin so niedrig bleiben, aber die Maßnahmen der Federal Reserve, die die Kreditzinsen seit 2009 auf einem Rekordtief halten, haben es Fluggesellschaften wie Alaska Air erlaubt, sich Kapital zu niedrigen Kosten zu leihen. Damit konnte Alaska Air neuere und sparsamere Flugzeuge in die Flotte aufnehmen. Damit können höhere Treibstoffpreise im Vorfeld schon abgemildert werden.

Das gewisse Etwas an diesem Unternehmen ist aber, wie sehr die Kunden Alaska Air mögen. J.D. Power hat das Unternehmen nach Kundenzufriedenheit jedes Jahr seit 2008 zur besten Fluggesellschaft erklärt. Das Unternehmen gewann auch zwei Jahre hintereinander mit seinem Treueprogramm Auszeichnungen für Kundenzufriedenheit. Das zeigt, dass Alaska seine Arbeit gut macht und seine Kundenbasis pflegt, was wiederum helfen könnte, die Preissetzungsmacht langfristig zu verbessern.

Bei einer jährlichen Dividende von nur 0,80 USD – wir sollten nicht vergessen, dass diese Branche sehr kapitalintensiv ist – scheint es vernünftig, dass Alaska Air seine Dividende leicht verdoppeln könnte.

Torchmark

Dann würde ich die Einkommensinvestoren noch dazu ermutigen, sich Torchmark (WKN:866408) gut anzusehen. Dieses Unternehmen verdient sein Geld mit Lebensversicherungen und verschiedenen Gesundheitspolicen, darunter auch langfristige Pflege, Krebsbehandlung und Medicare Part D.

Foto: Pixabay

Laut dem Ausblick aus den dritten Quartal ist das Unternehmen auf Kurs, nächstes Jahr einen Gewinn pro Aktie von 4,25 USD bis 4,55 USD zu erreichen. Das ist etwas weniger als zuvor erwartet wurde. Aber das liegt an den höheren Ausgaben für Medicare Part D und den Direktansprüchen. Torchmark zahlt nur 0,54 USD jährlich, was noch viel Spielraum für Dividendenerhöhungen lässt.

Ein Faktor zugunsten von Torchmark ist die Erwartung, dass die Fed die Leitzinsen anhebt. Versicherungsunternehmen sitzen oft auf einem Geldberg, den sie durch die Beiträge einnehmen, aber noch nicht ausgezahlt haben. Dieses Geld wird oft in sichere, zinsträchtige Investitionen gesteckt. Selbst ein kleiner Zinsanstieg um 25 Basispunkte von Seiten der Fed könnte für die Versicherer zu erheblich höheren Einnahmen führen. In Q3 2015 generierte Torchmark 193,2 Millionen USD an Nettoinvestitionseinkommen. Am Ende ergab das 54,1 Millionen USD an Gewinn aus dem Investmentportfolio nach Zahlung der Zinsen für Schulden und weitere Verpflichtungen.

Die Investoren sollten auch verstehen, dass die Versicherer die Preise ihrer Produkte auch entsprechend wählen, um damit erfolgreich zu sein. Die Mehrheit der Prämien und Gewinne (etwa 70 %) von Torchmark kommt aus dem Geschäft mit Lebensversicherungen. Wie das Leben so spielt leiden auch Versicherer wie Torchmark unter Katastrophen, was von Zeit zu Zeit zu ungeplanten Auszahlungen führt. Aber die Versicherer haben auch die Möglichkeit, ihre Preise schneller als die Inflation zu erhöhen, um ihr langfristiges Überleben sicherzustellen.

Katastrophen geben den Versicherern gute Gründe, die Beiträge zu erhöhen, um die kurzfristigen Verluste aufzufangen. Sie können die Beiträge aber auch in Zeiten mit geringeren Auszahlungen moderat mit der Begründung erhöhen, Rücklagen für die nächste unvermeidbare Katastrophe zu bilden. Das ist ein Geschäftsmodell, das für den langfristigen Erfolg konstruiert ist.

Meiner Meinung nach könnte Torchmark, sobald die Zinsen wieder steigen, seine Dividende auf 1 USD pro Jahr oder mehr erhöhen.

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Motley Fool empfiehlt Baxter International.

Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und wurde am 15.12.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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