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3 Aktien, die der weltbeste Wachstumsfonds gerade kauft

Wenn wir von großen Fonds sprechen, dann darf der Fidelity Contrafund (WKN:986009), einer der zweifellos größten in dieser Kategorie, nicht fehlen. Bei mehr als 100 Milliarden USD Vermögen und einer Performance in den letzten 15 Jahren, die ihresgleichen sucht, passen die Investoren ganz genau auf, was der Contrafund kauft und verkauft.

Und dank der Veröffentlichungspflicht können wir genau das tun. Hier sind die drei Aktien, die der Fonds in letzter Zeit gekauft hat.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

1. Buchstabensuppe

Der Contrafund hat bei Alphabet (WKN:A14Y6H) nachgekauft. Der Fonds kaufte die C-Aktien von Alphabet, was verständlicherweise ein guter Gegenwert für die weniger teure Aktienklasse ist. (Aktuell kostet die C-Klasse 2 % weniger als die A-Klasse.)

2015 ist für Alphabet sehr gut gelaufen. Die Aktie hat im Vergleich zum Stand von vor einem Jahr 45 % zugelegt. Grund dafür waren die wachsenden Einnahmen und eine neue Unternehmensstruktur, die die Kapitalverteilung transparenter machen soll. Obwohl Onlinesuche und Werbung immer noch das finanzielle Zugpferd von Alphabet sind – andere Einnahmen machen nur 10 % der Einnahmen aus – werden Science-Fiction-Projekte wie selbstfahrende Autos, Roboter und selbst Biowissenschaften die Zukunft von Alphabet bestimmen.

Alphabet hat ein beeindruckendes drittes Quartal hingelegt. Die Einnahmen stiegen um 13 %, der nicht-GAAP-Gewinn pro Aktie stieg im Jahresvergleich sogar um 18 %. Auf Alphabet zu setzen, heißt darauf zu wetten, dass Google die Werbeeinnahmen weiterhin klug verteilen und in die nächste Sensation investieren wird.

2. Ein unerschütterlicher Tech-Gigant

Der doch sehr techniklastige Contrafund hört aber nicht bei den Suchmaschinen auf, er hat auch seinen Anteil am Softwareriesen Microsoft (WKN:870747) im zweiten Quartal erhöht. Der Fonds besitzt inzwischen knapp über 18,7 Millionen Aktien mit einem Wert von etwas weniger als 1 Milliarde USD.

Auch Microsoft ist keine Niete. Erst kürzlich wurde gemeldet, dass das neue Windows 10 schon auf mehr als 110 Millionen Geräten läuft und die Cloudprodukte Einnahmen in Höhe von 8,2 Milliarden USD einbringen. Das Unternehmen kündigte auch an, dass Office 365 inzwischen mehr als 18 Millionen Abonnenten hat. Das markiert einen Anstieg von 3 Millionen Abonnenten in einem einzigen Quartal.

Microsoft wird oft als innovationsfeindlich, rückständig und gelegentlich zu übernahmehungrig gesehen, doch die aktuellen Ergebnisse sind beeindruckend. Das Office-365-Abo verwandelt Legionen von Softwarenutzern in eine stetige und sehr profitable Einkommensquelle. Der Schlüssel wird hier die kontinuierliche Innovation sein, damit Office auf Dauer besser ist als die günstigeren Konkurrenzprodukte wie die kostenlosen Programme von Google.

3. Eine kleine Zockerei

Obwohl sich der Contrafund zuallererst auf Wachstum konzentriert, findet er manchmal auch Wertaktien. Im letzten Quartal baute der Fonds seinen Anteil an der Megabank Citigroup (WKN:A1H92V) aus. Damit stieg die Position um etwa 10 %.

Citigroup ist die günstigste der vier größten amerikanischen Banken nach Vermögen. Sie wird mit weniger als dem materiellen Buchwert bewertet. Vielleicht ist die Aktie aus gutem Grund so billig, denn die Gewinne von Citigroup haben sich nach der Finanzkrise langsamer erholt und die Geschichte legt nahe, dass Citigroup in Abschwungphasen am meisten zu leiden hat.

Diese Fehler der Vergangenheit machen die Aktie heute etwas attraktiver. Die Verluste aus der Finanzkrise schützen den Gewinn vor der Steuer. Vor Kurzem veröffentlichte das Unternehmen Gewinne, die nur knapp unter einer jährlichen Vermögensrendite von 1 % lagen. Die meisten Banken brauchen eine solche Rendite, um einen Kurs auf gleicher Höhe mit dem materiellen Buchwert zu rechtfertigen. Das könnte als Argument für den Zukauf gelten. Da Citigroup anscheinend auf dem richtigen Weg ist, um 1 % Vermögensrendite zu erwirtschaften, war die Aktie wohl einfach zu billig, um sie nicht zu kaufen.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Jordan Wathen  auf Englisch verfasst und wurde am 02.12.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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