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Die Verkaufszahlen von Volkswagen sind nach dem Dieselskandal am Boden

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Volkswagen (WKN:766403) gab bekannt, dass die Verkäufe der Fahrzeuge der Marke VW in den USA im November um fast 25 % gefallen sind. Dies liegt daran, dass die Käufer aufgrund des Abgasskandals fernblieben. Die Luxusmarken Audi und Porsche schlugen sich etwas besser.

Die Schlüsselzahlen

Für VW sind die USA kein großer Markt. Im letzten Monat wurden hier nur 24.000 Autos verkauft. (Der Marktführe General Motors verkaufte im gleichen Zeitraum 229.296 Fahrzeuge.) Allerdings spiegelt diese geringe Zahl trotzdem einen Rückgang von 32.000 verkauften VWs im November 2014 wieder.

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Ein Teil des Problems liegt darin, dass VW im Moment keine Dieselfahrzeuge verkaufen kann. Die staatlichen Behörden haben die Zulassung der Dieselmodelle zurückgezogen, bis VW die Vorwürfe der Verwendung einer geheimen Software kommentiert. Diese Software hat seit Jahren bei Abgastests betrogen.

Allein dies ist wahrscheinlich verantwortlich für einen Großteil des Absturzes. Diesel machte im November 2014 17,2 % der Verkäufe von VW in den USA aus. Aber VW könnte auch Schwierigkeiten haben, Käufer in die Autohäuser zu locken – trotz deutlicher Rabatte. TrueCar schätzt, dass die Höhe der Kaufanreize für VW-Fahrzeuge (inkl. VW, Audi und Porsche) im November um 27 % gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen sind.

Die Verkaufszahlen bei Audi und Porsche stehen etwas besser da, aber keine der Marken bricht Rekorde. Die Umsätze von Audi stiegen um 0,4 % und die von Porsche fielen um 5,3 %.

Was bedeutet dies für VW?

Der Sturz der Verkaufszahlen bereitet dem Management von VW Kopfzerbrechen, ist aber keine Krise für das Unternehmen. VW verkauft in Europa und China deutlich mehr Fahrzeuge als in den USA. Aber es erhöht den Druck, den Abgasskandal so schnell wie möglich zu lösen. Die amerikanischen VW-Händler sind bereits jetzt nicht gut auf das Unternehmen zu sprechen. Und weiter fallende Verkaufszahlen dürften nicht hilfreich sein.

Bisher scheint der Skandal nicht viel Wirkung auf Audi und Porsche gehabt zu haben. Sollte sich dies jedoch ändern, wird dies dem Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller und seinem Team noch mehr Kopfschmerzen bereiten. Audi und Porsche tragen einen großen Teil zu Volkswagens Gesamtgewinn in den USA bei. Die USA sind für diese beiden Marken wichtiger als für die Kernmarke VW.

Die Verkaufszahlen des VW Passat fielen im November um 60 %. Foto: Volkswagen

Die Verkaufszahlen des VW Passat fielen im November um 60 %. Foto: Volkswagen

Porsche und Audi, zusammen mit der Superluxusmarke Bentley, machten letztes Jahr 16 % der Gesamtverkäufe der VW-Gruppe aus und sogar 60 % des operativen Gewinns der Gruppe.

Das Fazit: VW und wir warten auf die EPA

VW hat einen Plan, die ungefähr 567000 Fahrzeuge in den USA zu reparieren, die die Betrugssoftware installiert haben. Dieser Plan muss von der Environmental Protection Agency (EPA) und dem California Air Resource Board (CARB) genehmigt werden. Beide Behörden haben bis zum 21. Dezember Zeit, sich den Plan anzuschauen. Es wird erwartet, dass sie eine öffentliche Stellungnahme dazu abgeben.

VW (und seine Händler, die Fahrzeughalter und einige mögliche Käufer) müssen sich bis dahin gedulden, um mehr über die Folgen des Skandals zu erfahren. Ich denke daher weiterhin, dass jeder, der über eine Investition in VW nachdenkt, bis zu diesem Datum warten sollte, bevor er eine Entscheidung trifft.

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The Motley Fool empfiehlt General Motors und True Car.

Dieser Artikel wurde von John Rosevearauf Englisch verfasst und am 01.12.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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