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Elektroautos von BMW: Freude am Laden?

Elektrischer BMW, Foto: BMW

BMW (WKN:519000) möchte das Laden von Elektroautos einfacher machen. Aktuell ist das Laden für die Eigentümer von Elektroautos mit einer Reichweite von weniger als 200 Meilen eine nicht durchgehend positive Erfahrung. Um dieses Problem anzugehen, hat das Unternehmen kürzlich eine Organisation mit dem klangvollen Namen ROEV (Roaming Electric Vehicles) angekündigt. Diese soll das Ziel haben die Akzeptanz von Elektroautos zu verbessern, indem die Kompatibilität innerhalb des Netzwerks von Ladestationen verbessert werden soll.

Aber werden solche Maßnahmen ausreichen, um universale Lösungen für die Besitzer von Elektroautos zu liefern?

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BMW möchte, dass der Ladevorgang bequem ist

„Ein Elektroauto zu fahren wird dank ROEV einfacher” sagte Simon Lonsdale, Vorsitzender der neu gegründeten Organisation in einer Presseerklärung. „Es ist von unschätzbarer Wichtigkeit, dass Fahrer von Elektroautos jede Ladestation unserer Partner leicht finden und dort ihr Fahrzeug über ihren gewünschten Netzwerkaccount laden können.”

Die Herangehensweise von ROEV ist es, den Ladevorgang bequem zu machen und Zugang zu mehreren Netzen zu ermöglichen.” Um diese Kompatibilität zu erreichen, gründete BMW die Organisation mit wichtigen Vertretern der Industrie, darunter von Nissan und den drei größten Ladenetzwerken in den USA: Car Charging, ChargePoint, and NRG EVgo.

BMW erklärt seine Pläne:

Wie Bankkarten es möglich machen, Geld am Automaten abzuheben, sollten Fahrer an einem Ladenetzwerk teilnehmen können. Das soll es ermöglichen, das Elektroauto auch bei den Ladestationen unserer Partner aufzuladen. Durch diese Erleichterung wird die Kompatibilität des Ladenetzwerks von ROEV das Fahrerlebnis eines Elektroautos verbessern.

Zwei verschiedene Infrastrukturen

BMW versucht hierbei, die Probleme mit der Ladeinfrastruktur zu lösen. Bisher brauchen Besitzer von Elektroautos nämlich mehrere Accounts bei verschiedenen Netzwerken und auch entsprechend viele Zugangskarten. Das unterstreicht auch die unterschiedlichen Bedürfnisse von Fahrern von Elektroautos mit weniger als 200 Meilen Reichweite und denen mit mehr als 200 Meilen.

Ein anderer wichtiger Unterschied besteht darin, dass Elektroautos mit größeren Batterien vielleicht deutlich weniger Ladestation brauchen werden als solche mit kleineren Batterien. Wie sich herausgestellt, gehört der Markt mit mehr als 200 Meilen Reichweite Tesla (WKN:A1CX3T). Aber schon in den nächsten Jahren werden auch andere Hersteller solche Batterien anbieten. Darüber hinaus können diese Fahrzeuge eine größere Ladung in geringerer Zeit laden. Zusätzlich brauchen viele Besitzer mit einer Reichweite von mehr als 200 Meilen kaum Ladestationen, denn die Aufladung zuhause ist für die meisten Fahrten bereits ausreichend. Daher brauchen diese Elektroautos deutlich weniger Infrastruktur. Das bedeutet, dass die meisten Besitzer eines Tesla sich fast überall innerhalb der USA und Westeuropa bewegen können und dafür nur einige strategisch platzierte Ladestationen brauchen. Daher ist die Ladeerfahrung von Tesla-Besitzern wahrscheinlich ein Vorgeschmack auf das, was auf alle anderen mit mehr als 200 Meilen Reichweite zukommt.

DAS TESLA SUPERCHARGER NETZWERK IN EUROPA MACHT ES MÖGLICH, IN DEN LÄNDERN UNTERWEGS ZU SEIN, WO SICH TESLA MODELLE GUT VERKAUFEN. BILDQUELLE: TESLA MOTORS.

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Doch es gibt noch eine interessante Entwicklung bei der Ladeinfrastruktur: Da Elektroautos mit größeren Batterien sowohl mit einer Ladung von 120 kW und jeder anderen geringeren Ladung kompatibel sind, profitieren die Besitzer von den Verbesserungen für beide Typen. Andererseits gibt es leider noch keine Möglichkeit für die Besitzer von Stromern mit weniger Reichweite, um von den Verbesserungen an den 120 kW-Ladestationen zu profitieren.

Es leider auch noch unklar, ob beide Lösungen jemals miteinander kompatibel sein werden. Tesla hat alle anderen Autohersteller dazu eingeladen, ihre Supercharger-Ladestationen zu benutzen (CEO Elon Musk erwartet nur, dass sie sich an den Betriebskosten beteiligen). Aber kein anderer Autobauer hat bisher ein Auto produziert, das mit dieser Ladung funktioniert.

Auf dem richtigen Weg

Es wird ohne Zweifel noch viele Probleme bei der Entwicklung eines Ladenetzwerks geben. Aber der Vorstoß von BMW zeigt die richtige Einstellung, die für diesen Schritt nach vorne notwendig ist. Wenn Kompatibilitätsinitiativen wie ROEV mit der Aufladung zuhause und niedrigen Kosten für den Aufbau und die Wartung einer Ladeinfrastruktur zusammenkommen, dann kann bequemes Laden für alle Arten von Elektroautos Realität werden.

Abgesehen von den Gründern hat das ROEV schon zahlreiche Mitglieder angezogen, darunter Autobauer und Hersteller von Energielösungen: Audi, Honda, Efacec, Portland General Electric, SemaConnect und BTC Power.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla Motors.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und wurde am 28.11.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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