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Langsam tauchen immer mehr schlechte Nachrichten von Volkswagen auf

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VW gab anscheinend zu, dass alle der 3,0 Liter TDI Dieselmotoren, die seit 2009 in den USA verkauft wurden, mit Betrugssoftware ausgestattet waren. Die Motoren wurden in VW-, Audi- und Porschemodellen verbaut. Foto: VW

Volkswagens (WKN:766403) Abgasskandal wird immer schlimmer. Die letzte Enthüllung: Jeder Dieselmotor in VW-, Audi- und Porschefahrzeugen, die in den USA seit 2009 verkauft wurde, hat eine Art Betrugssoftware. Dies teilte das California Air Resources Board (CARB) mit.

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Außerdem wurde bekannt, dass VW laut Wall Street Journal einen Überbrückungskredit in Höhe von 20 Milliarden Euro aufgenommen hat.

Die Liste wird immer länger

Die ursprünglichen Anschuldigungen der CARB und der U.S Environmental Protection Agency (EPA) im September betrafen die 2,0 Liter “TDI” Vierzylinder Diesel Motoren in Volkswagen und Audis seit 2009. VW gab zu, dass alle dieser Fahrzeuge (482,000 allein in den USA) eine Software enthalten, die die Emissionskontrolle der Motoren ausschaltet, wenn das Auto nicht in einem Abgastest ist. Damit werden wahrscheinlich die Leistung und die Kraftstoffeffizienz erhöht.

Dies ist gemäß dem Clean Air Act illegal. Am 2. November gab die EPA eine zweite Verletzung der Regeln bekannt. Nun waren 3,0 V6 Litermotoren in größeren VW- und Audimodellen sowie der Porsche Cayenne SUV betroffen.

Diese Mitteilung galt für Fahrzeuge, der Baureihen 2014, 2015 und 2016. Die CARB gab jedoch bekannt, dass Vertreter von VW und Audi zugegeben hätten, dass die neuen Vorwürfe auch für Modelle gelten, die seit 2009 angeboten wurden.

Damit kommen 85.000 betroffene Fahrzeuge zu den 482.000 hinzu, die bereits bekannt waren. Damit sind alle „Clean-Diesel“-Modelle der VW-Gruppe betroffen, die in den USA seit 2009 verkauft wurden. Alle!

Dies wirft zwei große Fragen auf. Erstens: Wenn der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG Matthias Müller wirklich vollständige Aufklärung will, warum hat es zwei Monate gedauert, bis dieser Aspekt bekannt wurde? Wenn wir etwas von General Motors (WKN:A1C9CM) Rückrufskandal gelernt haben, dann, dass die schnellstmögliche Veröffentlichung aller schlechten Nachrichten, egal wie schlecht sie sind, ein kluger Zug war. Der langsame Informationsfluss von VW macht jedoch den Eindruck, dass VW mauert. Das dürfte dem Unternehmen nicht helfen, wenn es um die Festlegung der Strafe geht.

Außerdem stellt sich die offensichtliche Frage: Was verbirgt VW noch?

VW besorgt sich viel Geld, um mit den Folgen umzugehen

Wir wissen die Antworten auf diese Fragen nicht. Aber neben den Enthüllungen der CARB haben wir noch etwas anderes erfahren. VW versucht, sich einen sehr großen Kredit zu beschaffen.

Das Wallstreet Journal schreibt, das VW mit 13 internationalen Banken zusammenarbeitet, um einen Überbrückungskredit in Höhe von 20 Milliarden Euro für 12 Monate zu bekommen. Der Kredit soll VWs Bilanz stärken und Sorgen über die Kreditwürdigkeit beruhigen. Die Neuigkeit kam nach der Bekanntgabe, dass VW seine Ausgaben für 2016 um 1 Milliarde Euro zurückfahren will.

Die Gläubiger von VW sind besorgt aufgrund des riesigen Ausmaßes des Skandals. VW könnte sich Strafen, Rechtskosten und Kosten für Umrüstungen in Höhe von Zigmillionen USD gegenübersehen. VW könnte sogar gezwungen sein, einige oder alle in den USA betroffenen Autos zurückzukaufen. Dies deutete ein Vertreter der CARB letzte Woche an. (Allein dieser Schritt würde 8 Milliarden USD oder mehr kosten.)

Zwei Monate sind vergangen und es sind noch zu viele Fragen offen

Was genau hat VW falsch gemacht und wie viel wird es kosten?

Dies sind die zwei Fragen, die wir uns seit den Enthüllungen der EPA im September stellen. Wir haben immer noch nicht alle Antworten oder genug, um eine Vorhersage zu treffen. Bis das der Fall ist, ist eine Investition in die abgestürzten VW-Aktien wahrscheinlich unklug.

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Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und am 23.11.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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