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Facebook at Work macht große Schritte in das Gebiet der Konkurrenz

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Es ist der Öffentlichkeit noch nicht einmal zugänglich, aber Facebooks (WKN:A1JWVX) Unternehmenssoftware, Facebook at Work, scheint auf dem Weg zu 1 Millionen Nutzern zu sein. Die Royal Bank of Scotland und seine 100.000 Angestellten haben sich bereits für die neuen Facebook Tools, die zurzeit in der Beta-Phase stecken, für ausgewählte Geschäfte angemeldet. Facebooks sagt, es verzeichne nun 300 Unternehmen, welche die Geschäftsversion seines Netzwerks nutzen – darunter Unternehmen wie Heineken, welches seine gesamte amerikanische Belegschaft auf die Seite gebracht hat.

Im September berichtete Re/Code, dass Facebook sein Facebook at Work bis zum Ende des Jahres für die Öffentlichkeit öffnen wird. Mit einem guten Start der geschlossenen Beta-Phase hat Facebook vielleicht eine neue Möglichkeit, seine Einnahmen durch Werbung zu diversifizieren. Diese machen derzeit mehr als 90 % der Gesamteinnahmen aus. Dieser Prozentsatz wächst weiterhin, während das Bezahlgeschäft des Unternehmen schrumpft und seine Werbeeinnahmen wachsen.

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Schnelles Wachstum

Während 100.000 oder 1 Millionen Nutzer nicht nach viel klingen – besonders im Vergleich zu Facebooks 1,5 Milliarden Nutzern – ist es wichtig, diese Zahl richtig zu verstehen. Facebook at Works größte Konkurrenten sind Slack und Yammer, welches Microsoft (WKN:870747) im Jahr 2012 gekauft hat.

Slack hat in diesem Sommer angekündigt, dass es nach zwei Jahren mehr als 1,1 Millionen aktive Nutzer hat. Yammer hat sieben Jahre nach seinem Start 10 Millionen Nutzer. Der frühe Erfolg, den Facebook seit dem Start seiner Beta-Phase im Januar hatte, zeigt, dass es diese Schwellen schnell überschreiten könnte.

The Royal Bank of Scotland wird dabei helfen, das zu erreichen. Das Unternehmen wird 30.000 seiner Angestellten bis März auf das Netzwerk bringen und 100.000 bis zum Ende nächsten Jahres.

Sich der Öffentlichkeit zu öffnen, könnte sogar noch mehr helfen. Facebook hat bereits Beziehungen zu 45 Millionen Unternehmen, die häufig kleiner und mittlerer Größe sind, durch seine Seiten-Produkte etabliert. Facebook kann Nachrichten auf seinen Seiten darauf abzielen lassen, dass diese sich für Facebook at Work anmelden und das Produkt so schnell zum Wachsen bringen, womit es Slack und Yammer überholen kann.

Geld machen

Facebook at Work ist ein Freemium-Produkt – genau wie Slack und Yammer. Ohne für Dienstleistungen zu bezahlen, können Nutzer ihren Kollegen folgen, Gruppen beitreten und allgemein Facebook at Work nutzen, um mit jedem zu kommunizieren, den sie in ihrem eigenen Unternehmen erreichen müssen. Facebook wird Unternehmen in der Zukunft dafür bezahlen lassen, andere Apps in das soziale Netzwerk zu integrieren, um Dinge wie das Teilen und Bearbeiten von Dokumenten mit Microsofts Office 365 zu ermöglichen, für Codedatenbanken mit GitHub zusammenzuarbeiten oder Dateien mit DropBox hoch- oder herunterzuladen.

Slack sagt, dass 300.000 seiner 1,1 Millionen Nutzer für zusätzliche Dienstleistungen der Plattform zahlen – also mehr als 25 % der Nutzer. Yammer ist nun mit Microsofts Office 365 integriert, welches 18,2 Millionen Abonnenten hat und im letzten Quartal um 70 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen ist.

Allgemein wird von sozialer Unternehmenssoftware erwartet, dass sie bis 2019 zu einem 8,13 Milliarden-Markt anwächst. Von Facebook wird erwartet, dass es in diesem Jahr einen Umsatz in Höhe von 17 Milliarden USD sowie im nächsten Jahr von 23 Milliarden USD generieren wird. Facebook wird also einen großen Teil des Markts übernehmen müssen, um einen bedeutungsvollen Einfluss auf seine Finanzen spüren zu können.

Aber Facebook kann auch davon profitieren, mehr Unternehmen auf seine Plattform zu bringen und sie mehr in Facebook zu involvieren. Das öffnet zusätzliche Werbemöglichkeiten für ihr kundenorientiertes Produkt und ermöglicht es dem Unternehmen, auf zwei Arten von seiner Unternehmenssoftware zu profitieren. Ein langfristiger Ausblick wird nötig sein, um Facebook at Work zu einem Erfolg zumachen, aber das kann man von dem Management erwarten.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook. The Motley Fool besitzt Aktien von Microsoft.

Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 8.11.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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