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Ist Royal Dutch Shell eine Wertaktie oder eine Wertfalle?

Foto: Wikimedia Commons, Stefan Kühn

Eine der erfolgreichsten Strategien beim Investieren ist das Value Investing. Dazu muss man Unternehmen finden, die bessere Aussichten bieten als der Markt gerade erwartet, wobei die Bewertungen gerade nicht das Wachstumspotenzial widerspiegeln.

Die Herausforderung dabei ist, zu bewerten, ob ein Unternehmen wirklich etwas zu bieten hat oder ob es aus gutem Grund so billig ist. Anders ausgedrückt. Eine Aktie hat vielleicht ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis bei oder unter dem Wert der Nettovermögenswerte, aber das Unternehmen könnte Probleme damit haben, sich über Wasser zu halten und am Rande einer längeren Dürreperiode stehen.

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Der Öl- und Gassektor ist gerade voller billiger Aktien. Langfristig gibt es für Investoren, die große Volatilität akzeptieren können, Kaufgelegenheiten, indem sie Aktien auswählen, die starkes langfristiges Potenzial zu niedrigen Preisen bieten.

Shell (WKN:A0D94M), zum Beispiel hat seit dem Jahreswechsel 22 % seines Börsenwertes eingebüßt und wird jetzt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur noch 13,5 bewertet. Des Weiteren verfügt Shell über ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von nur 1,02, was andeutet, dass die Aktie sehr günstig ist und in Zukunft wieder steigen könnte.

Aber zusätzlich bietet Shell auch Werte. Das liegt daran, dass die Aussichten momentan relativ gut sind, denn Shell verfolgt eine Strategie, die die Gewinne zu stützen scheinen. Ein Beispiel: Shell nutzt seine soliden Finanzen als Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten und übernimmt BG für 70 Milliarden USD, um die Qualität und Quantität seiner Operationen zu verbessern, während die Preise unter Druck sind.

Diese Fusion soll sogar größere Synergien mit sich bringen als zunächst geplant – Shell erhöhte die erwarteten Vorteile von 2,5 Milliarden USD auf 3,5 Milliarden USD. Das könnte ein größerer Stimulus für die Aussichten des Unternehmens werden.

Darüber hinaus scheint Shell Maßnahmen zu ergreifen, um die effiziente Zuteilung von Kapital sicherzustellen. Ein Beispiel: Das Bohrprojekt in der Arktis wurde abgebrochen und obwohl das zu Abschreibungen im Wert von 8 Milliarden USD im dritten Quartal geführt hat, ist man bei Shell zuversichtlich, Kosteneinsparungen von 11 Milliarden USD im laufenden Steuerjahr zu erreichen. Man plant mittelfristig mit einem Ölpreis von 60 USD pro Barrel.

Solche Effizienzsteigerungen und Änderungen im Geschäftsmodell scheinen sicher zu stellen, dass Shell seine starke Position gegenüber der Konkurrenz halten kann. Langfristig könnten die Probleme der Industrie ein Vorteil für Shell werden. Das liegt daran, dass Shell mit relativ geringen Kosten arbeitet und über eine starke Bilanz verfügt, wohingegen viele Konkurrenten das nicht tun. Daher könnte Shell sogar noch dominanter werden, besonders wenn sie weitere Fusionen und Übernahmen im nächsten Jahr und danach tätigen.

Shell ist billig, bietet aber auch gute Werte anstatt nur eine Wertfalle zu sein. Da das Unternehmen auch bei niedrigen Ölpreisen weiterhin sehr profitabel arbeitet, wird erwartet, dass Shell im nächsten Jahr um 7 % wächst. Mit einer vernünftigen Strategie, scheinen weiteres Gewinnwachstum und Kursanstiege gut möglich zu sein.

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The Motley Fool UK besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Peter Stephens  auf Englisch verfasst und wurde am 04.11.2015 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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