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In diesem Punkt kann Alphabet nicht mit Apple mithalten

Der A9X betreibt das iPad Pro. Quelle: Apple.

Der intensive Wettstreit zwischen Alphabets (WKN:A14Y6H) Android und Apples (WKN:865985) iOS ist zum Großteil durch Innovationen auf beiden Seiten gekennzeichnet. Sobald einer von ihnen eine gute Idee hat, leiht, kopiert oder adaptiert der andere diese in seine eigene Plattform. Häufig zeigte sich dieser Ansatz in Software-Funktionen oder Leistungen, die man einfach kopieren kann. Hardware ist jedoch eine ganz andere Geschichte, selbst wenn Androids Erstausrüster mit Androids Nexus Protect erfolgreich Touch ID mit Fingerabdruck-Sensoren kopiert haben.

Aber Google möchte jetzt anscheinend einen weiteren Aspekt von Apples Hardware-Strategie kopieren, und hat quasi keine Aussicht auf Erfolg.

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All das und Chips

Laut The Information hat Google mit verschiedenen Chipherstellern über die Mitentwicklung von Prozessoren gesprochen. Google hat gesehen, was Apple mit seinen kundenspezifischen Chip-Designs erreichen konnte und die unglaublich vielen Vorteile, die A-Chips bieten, erkannt.

Jetzt würde der Suchmaschinengigant das gerne auch erreichen. Laut Berichten möchte Google seine Bildverarbeitung und den integrierten Speicher verbessern sowie einen Bewegungs-Koprozessor hinzufügen, der unter anderem die Energieeffizienz verbessert. 

A-Chips halten die Branche in Atem

Es ist so, dass sich Apples Chip-Strategie schon vor langer Zeit bedeutsam entwickelte und der Fortschritt des Mac-Herstellers war in den letzten Jahren exponentiell. A-Chips sind über die letzten paar Generationen hinweg durch die Decke gegangen und das nicht nur in Hinblick auf Leistung, sondern auch was Raffinesse und Anpassung angeht.

So haben A-Chips jetzt sichere Enklaven, die direkt eingelassen sind, auf denen Touch ID-Daten oder andere sensible Daten gespeichert werden. Der M9 Bewegungs-Koprozessor ist nun direkt auf dem A9 integriert. Tatsächlich ist es so, dass die entscheidendste Funktion immer noch in die zelluläre Konnektivität integriert werden muss. Das ist schon lange überfällig, aber unglaublich schwer, auszuführen.

Keiner ahnte von dem 64-Bit A7. Quelle: Apple.

Keiner ahnte von dem 64-Bit A7. Quelle: Apple.

Apple hat in den letzten paar Jahren sehr viel darin investiert, im Stillen großartige Chip-Ingenieure abzuwerben und seine Chips sind dafür bekannt, die ganze Branche ab und zu überraschen. Es hatte zum Beispiel niemand geahnt, dass Apple im Jahr 2013 seinen 64-Bit A7 als Ass im Ärmel hatte. Der Fortschritt, den Apple in der Chip-Entwicklung gemacht hat, ist der Grund dafür, dass es jedes Jahr wahrscheinlicher wird, dass wir letztendlich einen Mac sehen, der von einem A-Chip betrieben wird.

Alphabet kann nicht aufholen

Google wird es vermutlich auch schwer damit haben, einen Chiphersteller zu finden, der mitspielt. Der Preiswettkampf auf der Android-Seite ist besonders stark, da die meisten Geräte Massenware sind und sich verkleinernde Margen lassen nicht viel Raum für gehobene Chips, die das liefern können, was Google verlangt.

Hinzu kommt, dass Chiphersteller lieber ihre eigenen Chips entwickeln und verkaufen möchten, anstatt mit Google hier zusammenzuarbeiten. Es gibt dabei nicht viele Vorteile für Chiphersteller. Der vorgeschlagene Schritt klingt fast wie Googles Nexus Programm, wo es mit Hardware-Erstausrüstern zusammenarbeitet, um Handys herzustellen – nur in diesem Fall mit Prozessoren. Was das Volumen angeht, waren Nexus-Geräte jedoch noch nie ein großer Teil in dem Android-Ökosystem, was weiter zeigt, wie wenig Chiphersteller davon hätten. Und die Entwicklung von Chips ist weit teurer und komplizierter als die von Telefon-Hardware.

Wie es aussieht, hat Google quasi keine Chance darauf, Apple einzuholen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien) und Alphabet (C-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Evan Niu auf Englisch verfasst und am 8.11.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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