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Für BlackBerry zählt das Internet der Dinge, nicht das Priv.

Foto: Pixabay, jeferrb

Was BlackBerry (WKN:A1W2YK) angeht, starren die meisten Investoren argusäugig auf den Launch des Priv. Und das ist sinnvoll, immerhin sehnen die meisten Anleger jene Tage herbei, an denen die Kanadier noch den Smartphone-Markt dominierten. Oberflächlich betrachtet ist das Priv auch die beste Methode, wenn man die verlorenen Marktanteile zurückerobern will. Man könnte es als „Android auf Nummer Sicher“ bezeichnen, da es mit allen für Android erhältlichen Apps ausgestattet werden kann.

Das alles klingt ganz wunderbar. Aber dann bedenkt man, dass Apple (WKN:865985) eigentlich schon längst alles für sich entschieden hat. Deren CEO Tim Cook zufolge sind im vierten Quartal 30 % der iPhone-Käufer von Android gekommen. Das ist der bislang größte Anteil an Wechslern, den das Unternehmen für sich verbuchen konnte. Fazit: Sogar Android ist für Apple keine Gefahr mehr.

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Wenn es also dem Priv gelingt, hier und da ein paar Kunden zu gewinnen, dann wird das BlackBerry im Großen und Ganzen nicht unbedingt helfen. Die Leute mögen ihre iPhones. Führungskräfte, Manager, sogar Leute, die in Unternehmen für Datensicherheit sorgen sollen. Das Priv wird vielleicht „Android Sicher“ sein, aber es ist schwer vorstellbar, dass es den Käufern plötzlich wie Schuppen von den Augen fällt, dass BlackBerry der sicherste Anbieter auf dem Markt ist.

Internet der Dinge kann BlackBerry retten

Nun, da die deprimierenden Tatsachen angesprochen wurden, hier ein bisschen Perspektive, warum das alles gar nicht so schlimm ist. Es ist schon lange meine Meinung, dass BlackBerry einfach akzeptieren muss, dass der Kampf auf dem Hardware-Markt verloren ist. Dass man sich stattdessen eher auf Software spezialisieren sollte. Ich bin der Meinung, dass man sich ganz besonders auf eine Branche stürzen muss: auf das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT).

Den Forschern von IDC zufolge könnte IoT bis 2020 ein Markt sein, der 1,7 Trilliarden USD schwer ist. Und BlackBerry ist da auch nicht untätig, unternimmt ernstzunehmende Schritte auf dem Sektor. Letztlich könnte das Auto dem Smartphone mitteilen, dass ein Ölwechsel nötig ist. Und das könnte dann automatisch einen Termin in der Werkstatt machen. Das IoT ist die Verbindung von Billiarden von Geräten, kleine und große, auf der ganzen Welt.

Und BlackBerry hat die Software, die diese Verbindungen ermöglicht. Im Jahr 2010 haben sie das Betriebssystem QNX gekauft, das bereits in Fahrzeugen von Ford genutzt wird. Je mehr Geräte online gehen, desto stärker muss BlackBerry sich als die Triebfeder des ganzen etablieren. Und weil man auf keinen Fall einen Hacker im Auto haben will, muss sich BlackBerry als die sichere Lösung für IoT in Position bringen.

Die Realität sieht für das Unternehmen ganz einfach aus: Apple konnte gewinnen, weil BlackBerry die Innovationen des Smartphone-Markts verschlafen hat. Jetzt hat man die Chance, einen frischen und unverbrauchten Zukunftsmarkt zu erschließen. Smartphones sind jetzt ein alter Hut; IoT sind ein Versprechen, diesem Markt gilt die Tech-Zukunft. BlackBerry muss die Niederlage eingestehen und seine Ressourcen auf IoT richten. Sollte das passieren, denke ich, dass BlackBerry eine rosige Zukunft hat. Das Priv ist nett, aber IoT ist die Sache, die das Unternehmen retten kann.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Apple.

Dieser Artikel von John Donnelly erschien am 30.10.15 auf Fool.ca. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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