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Microsoft: Ist es zu spät, um noch einzusteigen?

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Microsoft (WKN:870747) hat seine langjährigen Aktionäre mit den Ergebnissen des ersten Fiskalquartals 2016 endlich für ihre Geduld belohnt. Das Unternehmen hat die Erwartungen der Analysten sowohl bei den Einnahmen als auch beim Gewinn pro Aktie übertroffen. Daher ist der Kurs auch um 13 % gestiegen und wir können mit Sicherheit sagen, dass die meisten Investoren und auch die Experten sehr zufrieden sind. Zusammen mit der soliden Dividende von 2,65 % bot die Aktie von Microsoft großes Potenzial.

Aber gibt es überhaupt jetzt noch Möglichkeiten für Anleger, die noch nicht eingestiegen sind? Die Antwort liegt darin, wie Microsoft die Initiative von CEO Satya Nadella „mobil und Cloud an erster Stelle” umgesetzt hat. Darauf aufbauend deutet alles auf ein „Ja” hin.

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Nur die Fakten

Auf GAAP-Basis inklusive einmaliger Positionen war der Umsatz von 20,4 Milliarden USD im letzten Quartal ein Rückgang um 12 % verglichen mit dem Vorjahr. Dennoch wurden die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Was den Gewinn pro Aktie betrifft, hat Microsoft wirklich einen Volltreffer gelandet und einen Anstieg um 6 % auf 0,57 USD verzeichnen können. Die Einnahmen des letzten Quartals sehen auch besser aus, wenn man die Auswirkungen von fast 1,3 Milliarden USD an Rechnungsabgrenzungsposten für Windows 10 entfernt. Dann sind es nur noch 7 % Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Es ist etwas überraschend angesichts der aktuellen starken Ergebnisse, dass die Einnahmen von Surface rückläufig waren, von 908 Millionen USD im Vorjahreszeitraum auf 672 Millionen USD im letzten Quartal. Mit dem neuen Surface Book und der Ausweitung des Netzes von Wiederverkäufern von 150 auf mehr als 4.500 sollten sich diese Ergebnisse aber im Weihnachtsgeschäft wieder bessern.

Die Einnahmen aus Windows gingen auch im letzten Quartal wieder zurück. Nadella wies darauf hin, dass es sich nur um 6 % handelte, was außerdem besser als der übrige PC-Markt war, dank der erfolgreichen Einführung von Windows 10. Die geringen Einnahmen aus dem Smartphone-Bereich sind auch immer noch ein Thema. Warum also sollten weniger Gesamteinnahmen und Geräteverkäufe den Kurs von Microsoft zweistellig in die Höhe treiben?

Wie haben sie das geschafft?

Einer der Hauptgründe für den Anstieg war das anhaltende Wachstum im Cloudgeschäft. Die 5,9 Milliarden USD in Q1 markierten eine Verbesserung von 8 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Das hochgerechnete Jahresergebnis, auch Run Rate genannt, liegt bei 8,2 Milliarden USD. Um das einmal in Zusammenhang zu setzen: Das IT-Schwergewicht IBM ist auch in diesem schnell wachsenden Markt aktiv und deren Run Rate von 4,5 Milliarden USD ist auch nicht zu verachten, aber sie erblasst doch im Vergleich mit den Ergebnissen von Microsoft.

Ein Grund für die starken Umsätze von Microsoft ist die Datenanalyse. In einem Markt, der allein dieses Jahr 125 Milliarden USD erreichen soll, hängt viel davon ab, in dieser Disziplin vorne zu liegen. Wenn man bedenkt, welche Datenmengen in der heutigen digitalen Welt angehäuft werden, dann geht das Cloudgeschäft mit dem Wachstumsmarkt Datenanalyse Hand in Hand.

Aber es gibt noch mehr

So eindrucksvoll wie diese Ergebnisse auch waren, so waren sie doch nicht das einzig Bemerkenswerte im letzten Quartal. Mit Windows 10 auf über 110 Millionen Geräten hat Microsoft einen großen Schritt auf das Ziel von 1 Milliarde Nutzern zu gemacht. Es kommt aber noch besser, der erste Erfolg von Windows 10 brachte auch starke Ergebnisse in anderen Schlüsseldisziplinen, darunter auch dem mobilen Bereich. Im letzten Quartal wurde Office 365 über 200 Millionen mal auf mobile Geräte heruntergeladen. Das spricht auch für Nadellas Strategie: Microsoftprodukte müssen in die Hände von so vielen Nutzern wie möglich, egal auf welchem Gerät oder Betriebssystem.

Diese Bemühungen haben auch der Suchmaschine Bing zu größeren Gewinnen verholfen. Hier wurde ein Anstieg um 29 % bei den Anzeigenverkäufen verzeichnet (nicht währungsbereinigt). Aus demselben Grund machten auch die Einnahmen von Dynamics CRM einen Sprung um 12 % und die Zahl der Onlinenutzer hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

Unterm Strich hat Microsoft in den Bereichen geliefert, wo es darauf ankam – mobil und Clouddienste – und es scheint, als würde es erst einmal so weitergehen. Alles in allem sollten Investoren, die solides Wachstum und Einkommensalternativen suchen, Microsoft ganz oben auf der Kaufliste haben.

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Motley Fool besitzt Aktien von Microsoft.

Dieser Artikel wurde von Tim Brugger auf Englisch verfasst und wurde am 29.10.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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