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Wie sicher ist dein Geld bei Royal Dutch Shell?

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Der Ölsektor durchlebt gerade die schlimmste Phase seit Jahren. Die anhaltende Schwäche des Ölpreises setzt die Gewinne der großen Ölunternehmen wie Shell (WKN:A0D94M) sehr unter Druck. Das macht die Anleger verständlicherweise sehr nervös. Sie machen sich Sorgen um die finanzielle Zukunft des Unternehmens und fragen sich, ob es auch einen längeren Zeitraum unter diesen Umständen überleben kann.

Ohne Zweifel ist Shell eines der finanziell stabilsten Ölunternehmen weltweit. Die Bilanz weist zum Beispiel nur mäßige Verschuldung auf. Die Eigenkapitalüberdeckung lag Ende 2014 bei nur 26 %. Das bedeutet, dass der operative Gewinn von 30 Milliarden USD im letzten Jahr ausreichte, um die Schuldzinsen von 1,8 Milliarden USD 16,7mal zu decken. Selbst wenn die Gewinne in den kommenden Jahren kollabieren und gleichzeitig die Zinsen steigen würden, dann könnte Shell wahrscheinlich immer noch seine Schulden bedienen.

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Die Finanzen von Shell sind sogar so stark, dass sie sich die Übernahme von BG im Wert von 70 Milliarden USD leisten können. Shell glaubt, dass sich dadurch seine Position deutlich verbessern wird und weiteres Gewinnwachstum in den kommenden Jahren möglich wird. Die Übernahme zieht die finanzielle Stabilität von Shell nicht in Zweifel. Das Unternehmen könnte es sich sogar realistisch leisten, weiteren Fusionen und Übernahmen bei den aktuellen Tiefpreisen vorzunehmen. Dazu verfügte Shell während der letzten 3 Jahre über einen durchschnittlichen freien Cashflow von 9 Milliarden USD pro Jahr.

Natürlich wird es auch für Shell aufgrund der niedrigen Ölpreise hart. Die Gewinne sollen dieses Jahr um 35 % fallen, bevor sie im nächsten Jahr wieder um 4 % steigen sollen. Aber auch das würde immer noch einen Vorsteuergewinn von etwa 17,5 Milliarden USD bedeuten, was ziemlich eindrucksvoll ist. Darüber hinaus würde es bedeuten, dass Shell über ausreichend Kapital verfügt, um in zukünftiges Wachstum zu investieren und großzügige Dividenden zu zahlen.

Die Ausschüttungen an die Aktionäre sollten im laufenden Jahr nur 1,05mal von den Gewinnen gedeckt werden. Das bedeutet, dass die Dividende wohl vorerst noch bezahlt wird, aber es besteht auch die Möglichkeit, dass sie in Zukunft gekürzt werden könnte, außer natürlich man schafft es, die Gewinne wieder zu erhöhen. Das könnte in Form von steigenden Ölpreisen, Kosteneinsparungen oder durch Fusionen und Übernahmen geschehen. Aber da die Dividende momentan 7,1 % abwirft, sollte die Rendite auch nach einer Kürzung noch relativ hoch sein.

Steigende Ölpreise scheinen aber kurzfristig unwahrscheinlich. Obwohl Unternehmen wie Shell bei den Explorationskosten sparen, gibt es immer noch einen Angebotsüberhang, der auch mittelfristig noch bestehen könnte. Trotzdem sollte langfristig der Bedarf aus den Schwellenländern steigen. Von daher stehen die Chancen gut, dass der Ölpreis wieder auf 100 USD pro Barrel steigen wird.

In der Zwischenzeit scheint Shell über genug Finanzkraft zu verfügen, um nicht nur zu überleben, sondern auch um einen Vorteil aus der aktuellen Situation zu ziehen.

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The Motley Fool UK besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und wurde am 28.10.2015 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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