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Verbirgt Volkswagen noch etwas?

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Verbirgt die Führungsetage von Volkswagen (WKN:766403) noch Details zu dem Abgasbetrugsskandal?

Reuters berichtete am Sonntag, dass Volkswagen verschiedene Versionen der Software erstellt hatte, die es Dieselmotoren erlaubt, illegal schmutzige Emissionen auszustoßen, ohne von normalen Tests entdeckt zu werden.

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Wenn das stimmt, dann deutet das darauf hin, dass viele Leute bei VW wissen mussten, was vor sich ging.

Wenn das stimmt, sind die Kosten des Skandals gerade gestiegen

Der Report von Reuters sagte, dass “drei Personen, die mit der Angelegenheit betraut waren”, die Software im Laufe von vier Jahren auf vier verschiedene Motoren aufgespielt haben. Die Quelle von Reuters benennt auch einen Manager von VW und „einen Beamten, der einer Untersuchung des Unternehmens nahesteht.“

Wenn das stimmt, sind das schlechte Nachrichten für Volkswagen (oder zumindest VW-Investoren). Gründe dafür gibt es mehrere:

Wenn viele Leute innerhalb von VW von der Verwendung der Software wussten, dann scheint der Verstoß noch größer zu sein. Dies könnte Strafverfolger und Behörden ermutigen, höhere Strafen zu verhängen.

Da diese Strafen wahrscheinlich bereits jetzt schon in die Milliarden gehen, könnte dies ein teures Problem darstellen.

Wenn VW noch etwas verbirgt, dann wird es nicht gut enden

Wenn es noch eine andere Version gibt, als die, die VW bisher verkündet hat, dann wird das die Strafverfolger nicht erfreuen. Die erste Regel bei dem Umgang mit einem großen Skandal ist, sofort reinen Tisch zu machen. Schau dir an, wie General Motors (WKN:A1C9CM) seinen Rückrufskandal gemeistert hat. CEO Mary Barra schien hart daran zu arbeiten, alles öffentlich zu machen, sobald die Fakten auf dem Tisch lagen.

Diese frühe Offenheit und Zusammenarbeit verschaffte GM etwas Spielraum bei den Untersuchungen. Außerdem verringerte es die Strafe höchstwahrscheinlich um eine Milliarde USD oder mehr.

Wenn VW etwas anderes versucht und immer noch Informationen zu seiner Software oder andere wichtige Aspekte verheimlicht, dann wird dies nicht gut für das Unternehmen ausgehen.

VW muss viele Fragen beantworten, und das bald

Die Liste der Leute, die Fragen an Volkswagen haben, ist lang. Die Untersuchungsbehörden in den USA, in Deutschland und in immer mehr anderen Ländern verlangen allesamt, Aufklärung und eine verantwortliche Person bei VW.

In der Zwischenzeit sind auch die Besitzer der betroffenen Dieselfahrzeuge von VW und Audi nicht glücklich. Der Analyst Edmunds sagt, dass die Verkäufe von Dieselautos bei Gebrauchtwagenauktionen nach dem 1-. September um 6,5 % eingebrochen sind. Und das, obwohl der Preis für Gebrauchtwagen gestiegen ist.

Foto: Volkswagen

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Die Besitzer wollen von VW wissen, wie sie die Autos reparieren können und ob das Unternehmen sie für den Wertverlust entschädigen wird. Manche Leute in den USA drängen VW dazu, die Autos einfach zurückzukaufen, zu den Preisen, die vor dem Skandal gegolten haben. Dies würde laut einer Schätzung von Associated Press knapp 6,9 Milliarden USD kosten.

Die Händler von VW sind ebenfalls unglücklich. Bis zum Bekanntwerden des Skandals machten Dieselfahrzeuge mehr als 20% des Umsatzes in den USA aus. Gegenwärtig werden jedoch keine Dieselautos von VW für den Verkauf in den USA zugelassen. Dies wird sich auch nicht ändern, bis die Untersuchungsorgane sicher sind, dass die Modelle von 2016 nicht bei Abgastests betrügen.

Manche dieser unglücklichen Parteien werden Klage erheben. Die rechtliche Auseinandersetzung kommt auf die bereits riesige Rechnung drauf, die VW zu begleichen haben wird. Der beste Weg wäre, den Schaden zu begrenzen, indem es alle Details so schnell wie möglich offenlegt.

Seit die EPA die Vorwürfe veröffentlicht hat, ist bereits ein Monat vergangen. Jetzt ist es an der Zeit, dass VW alle Karten auf den Tisch legt.

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The Motley Fool empfiehlt General Motors.

Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und am 19.10.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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