The Motley Fool

Fünf Gründe, warum die Evotec-Aktie auch nach ihrem Lauf noch zur Kursrakete werden kann

Die Evotec AG (WKN:566480) rennt und rennt und hat ihren Höhenflug trotz der Turbulenzen am Aktienmarkt kontinuierlich fortgesetzt. Das im TecDax gelistete Wirkstoffforschungsunternehmen ist in einer der momentan populärsten Sektoren überhaupt aktiv.

Generell solltest du dich von einem solchen Hype niemals anstecken lassen und immer mit genau dieser Erkenntnis handeln. Doch das 1993 gegründete Unternehmen ist gerade in der jüngeren Vergangenheit durch Erfolgsmeldungen immer mehr in den Vordergrund geraten. Die Aktie ist für mich auch nach ihrem Lauf weiterhin ein hervorragendes Investment. Hier sind die wichtigsten Gründe dafür.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

1. Gut gefüllte Pipeline

Für Pharmaunternehmen ist eine gefüllte Pipepline das A und O. Neben bestehenden Medikamenten und Wirkstoffen benötigt das Unternehmen immer neue Projekte, die hoffnungsvolle Chancen bieten können.

Um das grundlegend zu verstehen ist ein Blick auf das Geschäftsmodell hilfreich. Evotec geht Kooperationen mit Pharmaunternehmen im Bereich der Wirkstoffforschung ein. In den meisten Fällen übernehmen die großen Partner die Kosten, sodass das Risiko für die Hamburger überschaubar bleibt. Man erhält Meilensteinzahlungen und im Idealfall auch eine prozentuale Umsatzbeteiligung.

Ein kleiner Ausschnitt:

  • Mit dem Pharmariesen Sanofi hat man Anfang August eine Partnerschaft im Diabetes-Bereich bekanntgegeben. In dieser Synergie liegen potentielle Meilensteinzahlungen von über 300 Mio. Euro, sowie im Erfolgsfall attraktive Umsatzbeteiligungen. Bei „lediglich“ ca. 90 Mio. Euro an Erträgen in 2014 kann man sich ausmalen, welches Potential hier schlummert.
  • Darauffolgend wurde ebenso eine erneute Kooperation mit dem US-Pharmakonzern Pfizer bestätigt. Dabei wird Evotec vor allem in frühen Phasen auf der Suche nach einem Wirkstoff gegen die Gewebekrankheit Fibrose eingesetzt.
  • Zeitgleich wurde die Verlängerung der Zusammenarbeit mit der CDHI-Foundation angekündigt. Dabei finanziert das US-Institut circa 55 Wissenschaftler für Evotec. Diese sollen neue Therapien zur Behandlung der Huntington-Krankheit erforschen.
  • Neben der erfolgsabhängigen Forschung verdient Evotec sein Geld auch im Bereich der Verwaltung. Dabei werden sogenannte Substanzbibliotheken gemanagt. Kürzlich hat man den Zuschlag des National Cancer Institute erhalten. In diesem Fall geht es um Lagerung, Einkauf und Verteilung der Substanzbibliotheksammlung. Immerhin 4,5 Mio. Euro spült dieser Deal in die Kassen.

2. Gute Chancen, dass der Breakthrough kommen wird

Mit dem Schweizer Unternehmen Roche hat Evotec an einem Alzheimer-Medikament geforscht. Dieses konnte sich jedoch nach erfolgreichem Bestehen der Phase 1 in der darauffolgenden Etappe nicht mehr als erfolgsversprechend erweisen. Der Kurs hat darauf mit einem herben Absacker reagiert.

Man sieht also, dass vieles mit den wichtigen Meilensteinzahlungen und vor allem damit verbundenen Umsatzbeteiligungen steht und fällt. Aufgrund dessen, dass Evotec allerdings viele unterschiedlich veranlagte Forschungsaufträge betreibt, ist es meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis der absolute Durchbruch erzielt werden kann.

3. Steigende Wachstumschancen

Die zahlreichen und unterschiedlich veranlagten Forschungsaufträge waren auch der Grund, weshalb  CEO Dr. Werner Lanthaler die Umsatzprognose für 2015 deutlich erhöhte. Im Vorfeld ging das Unternehmen von einem Umsatzwachstum von 35 % aus. Nachdem man neueste Entwicklungen inkludiert hat, erwartet man nun einen Anstieg der Erträge von etwa 45 %.

Dies ist auf die zunehmende Dynamik der Auftragseingänge zurückzuführen. Hier befindet man sich in einer Art positivem Teufelskreis. Immer mehr große Pharmaunternehmen gehen eine Zusammenarbeit mit Evotec ein. Daraus resultiert eine erhöhte Aufmerksamkeit, welche wiederum zu neuen Anfragen weiterer Partner führt.

4. Gewinne werden nachhaltiger

Die attraktive Kombination aus zunehmenden Projekten führte dazu, dass man im ersten Halbjahr 2015 den höchsten Gewinn vor Steuern seit Unternehmensgründung erzielen konnte. Mit einem EBT (Earnings before Taxes) von 14,12 Mio. Euro war man in der Lage, das noch im Vorjahreszeitraum negative Ergebnis mehr als wett zu machen. Dieser Fakt zeigt auf, dass das Management es schafft, aus einem schnell wachsenden Geschäftsmodel endlich auch Profite zu ziehen.

Zwar hat man immer wieder mal „eine schwarze Null“ verzeichnet, jedoch scheint der diesmalig erzielte Profit von einer deutlich höheren Nachhaltigkeit geprägt zu sein. Bisher waren es stets große Einmaleffekte, die für Gewinne sorgten.

Bis heute konnte Evotec seine Aktivitäten aber so erweitern, dass die Summe vieler einzelner Projekte für den Gewinnanstieg verantwortlich ist. Somit hat man die Risikostreuung nach Kunden deutlich erhöht und verbessert. Natürlich wird es auch in Zukunft volatil bleiben, jedoch stehen die Chancen aus meiner Sicht gut, dass große Verluste der Vergangenheit angehören.

5. Exzellente fundamentale Aufstellung und relativ günstige Bewertung

Eine Forschungskooperation mit der Eliteuniversität Princeton ermöglicht dem Unternehmen exzellenten Zugang zum US-Markt. Neue Standorte in Frankreich und den USA untermauern diese Internationalisierungsstrategie. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von ca. 3 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV – dies ist vor allem dann interessant, wenn die Gewinne noch nicht konstant sprudeln) von 5,3 ist die Aktie deutlich günstiger zu haben als die Branche. Diese ist mit Werten von 8,2 bzw. 34 deutlich teurer bewertet. Eine stabile Kapitalstruktur (Eigenkapitalquote von 62 %) und geringe Verschuldung machen weitere Investitionen jederzeit möglich.

Unterm Strich …

… liegen die Argumente auf der Hand. Wichtig ist, dass du dich von der großen Irrationalität, die diesen Sektor immer wieder trifft, nicht aus der Ruhe bringen lässt. Die Chancen bei Evotec sind vielfältig und ermöglichen dahingehend an einer Branche mit absoluter Daseinsberechtigung teilzuhaben.

Unsere Top Nischenaktie mit Potential zum Technologiestar

Jedes Amazon von morgen fängt mal klein an. Deswegen sind Small Caps so interessant. Unsere Top Small Cap für 2020, von der viele unserer Analysten begeistert sind, bedient einen wichtigen und schnell wachsenden Markt, der in Zeiten von Corona-Präventionen noch wichtiger wird.

Die Zahl an Datenverletzungen und Hacker-Angriffen nimmt immer weiter zu, und sich dagegen zu schützen wird deshalb immer wichtiger. Unsere Top Nischenaktie hilft Firmen bei der Login-Verwaltung und Datensicherheit ihrer Mitarbeiter, egal von wo sie arbeiten.

Das ist besonders wichtig beim Home-Office. Dass hier die Nachfrage enorm ist, zeigt schon das letztjährige Umsatzwachstum von 47 %. In unserem brandneuen Sonderreport nennen wir dir alle Details.

Jetzt hier kostenlos abrufen!

Andreas Meyer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!