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Apple: Werden die Verkaufszahlen des iPhone 6s enttäuschen?

Foto: Apple

Apple (WKN:865985) wird nächste Woche die Einnahmen für das September-Quartal vorlegen. Sollte sich da eine bestimmte Prognose bewahrheiten, könnten schon bald Aktienabverkäufe ins Haus stehen.

Anfang des Monats haben die Analysten von Pacific Crest gewarnt, dass das iPhone 6s sich nicht ganz so großer Nachfrage erfreut. Obschon der allererste Ansturm groß war, geht Pacific Crest davon aus, dass die Verkaufszahlen in den letzten Wochen abgenommen haben.

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67 Millionen verkaufte iPhones im vierten Quartal?

Im letzten Quartal war das iPhone 6s nur wenige Tage erhältlich, da es am 25.9. auf den Markt gekommen ist. Wenn sich die Verkäufe also in der Tat verlangsamt haben, dann wird sich das bei den Zahlen, die nächste Woche präsentiert werden, nicht unbedingt bemerkbar machen.

Allerdings könnte es sich auf die Prognosen für das extrem wichtige Dezember-Quartal auswirken. Falls Apples Vorstand nicht den Trend, den das iPhone 6s nimmt, von sich aus kommentiert, werden Analysten sicherlich nachhaken. Das iPhone ist nach wie vor die wichtigste treibende Kraft hinter Apples Umsätzen und Einnahmen, und alle Anzeichen für schwächelnde Nachfrage könnte sich auf die Aktie auswirken.

Pacific Crest geht davon aus, dass Apple im Dezember-Quartal 67 Millionen iPhones verkaufen kann. Andere Analysten sehen das ganze optimistischer: man pendelt sich bei etwa 76 Millionen verkauften Exemplaren ein. Im letzten Jahr hat Apple 74,4 Millionen iPhones in demselben Zeitraum abgesetzt, im Jahr davor waren es lediglich 51 Millionen. Es wird schwierig sein, die Zahl aus dem Vorjahr zu übertreffen, Analysten gehen von allerhöchstens bescheidenem Wachstum aus. Wenn Pacific Rim aber Recht behalten sollte, dann könnte Apples Geschäft gar schrumpfen.

Das iPhone 6 und 6 Plus waren die ersten iPhones, die einen größeren Bildschirm boten, was von vielen Kunden schon lange ersehnt wurde. Die Modelle dieses Jahres sind die vielleicht besseren Geräte, aber sie sind sicherlich nicht ebenso revolutionär. Kunden, die im letzten Jahr das iPhone 6 gekauft haben, sind eher zufrieden mit dem Gerät, das sie haben, und die Zahl der von Android abgewanderten Kunden hat sich stabilisiert.

Gleichzeitig haben die neuen Programme von Mobilfunkanbietern in den USA eine gewisse Unsicherheit in die Branche gebracht. Die Verträge ermöglichen es den Kunden, dass sie ihre Telefone in geringeren Abständen durch neue Modelle ersetzen, allerdings werden solche Kunden belohnt, die langfristig an einem Modell festhalten. Indem man die Kosten des Gerätes mit den Kosten des Vertrags absplittet, können jene Kunden, die ihr Gerät abbezahlen und es dann weiter nutzen, ihre monatliche Rechnung um bis zu 30 % verringern. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auf die Kauffreudigkeit und iPhone-Verkaufszahlen auswirkt.

Pacific Crest haben als Quellen für ihre Analyse Gespräche mit Leuten aus Zulieferbetrieben sowie Informationen von Verkaufsstellen von Netzbetreibern. Im letzten Jahr hatten die meisten Läden im Oktober alle Bestände abverkauft. In diesem Jahr haben nur wenige das iPhone 6s abverkauft. Gleichzeitig scheint es so, als hätte Apple seine Aufträge an Zulieferer verringert.

Pacific Crest würde sich nicht zum ersten Mal irren

Das alles sind sicherlich sehr subjektive Messungen, und die Prognose von Pacific Crest könnte sich als zu bärig herausstellen. Es gibt Gründe, die Prognose anzuzweifeln.

Noch bevor Apple im September Zahlen zu den Verkäufen des ersten Wochenendes vorlegte, ließ man verlauten, dass die Vorbestellungen „extrem stark“ seien. Pacific Crest hat dem widersprochen und selber verlauten lassen, dass die Vorbestellungen für das iPhone 6s bedeutend schwächer als für das Vorgängermodell seien. Damals haben die Analysten als Quellen Trends, Umfragen und Lieferzeiten angegeben.

Später hat Apple dann offiziell verkündet, dass man am ersten Wochenende 13 Millionen Geräte hat verkaufen können, was ein neuer Rekord war und das Ergebnis vom Vorjahr um 30 % verbesserte. Pacific Crest lag also daneben.

Apple-Anleger sollten hoffen, dass es dieses Mal genauso sein wird.

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The Motley besitzt und empfiehlt Aktien von Apple. Dieser Artikel vo Sam Mattera erschien am 21.10.15 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können

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