The Motley Fool
Werbung

Wer ist wirklich für die niedrigen Ölpreise verantwortlich? Die Antwort könnte dich überraschen

Foto: Pixabay, Moni49

Wenn du in Energieaktien investiert hast, dann weißt du selbst, was der niedrige Ölpreis im letzten Jahr angerichtet hat. Die meisten geben der OPEC die Schuld für die gefallenen Preise und warum tausende Ölarbeiter in den USA jetzt arbeitslos sind. Aber ist die OPEC wirklich schuld? Ein Blick auf die Daten offenbart etwas Anderes.

Die OPEC treibt den Ölpreis… bis sie es nicht mehr tut

Die OPEC hat ein Problem damit, wie sie wahrgenommen wird. Da sie ein Kartell mit fast 30 % der weltweiten Ölproduktion ist, hat sie einen immensen Einfluss auf den Ölpreis, was viele zu der Annahme verleitet, sie würde den Ölpreis kontrollieren.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Jahrzehntelang war die Rolle der OPEC die eines Stabilisators auf dem Ölmarkt. Wenn die Preise zu weit stiegen, produzierte die OPEC mehr Öl, um die Preise wieder zu senken und wenn die Preise zu weit sanken, dann produzierte sie weniger, um die Preise wieder steigen zu lassen. Diese Formel führte seit den frühen 80ern zu relativ stabilen Preisen, bis sich vor etwa 10 Jahren alles änderte.

Damals begannen die amerikanischen Ölunternehmen mit dem Fracking, um Millionen von Barrel aus der Tiefe zu fördern. Das Öl ist immer dort gewesen, und man wusste das auch seit Jahrzehnten, aber erst als die Ölpreise auf knapp 100 USD pro Barrel schossen, lohnte sich die Förderung.

Die Ölproduktion in den USA explodierte, als sich der Ölpreis bei etwa 100 USD stabilisierte. Allein in den Jahren 2013 und 2014 förderte man 2,478 Millionen Barrel zusätzlich zur weltweiten Tagesproduktion. Kanada förderte noch einmal 0,662 Millionen Barrel pro Tag.

BILDQUELLE: U.S. ENERGY INFORMATION ADMINISTRATION.

BILDQUELLE: U.S. ENERGY INFORMATION ADMINISTRATION

Aber während die Förderung in den USA explodierte, wuchs die weltweite Nachfrage zwischen 2012 und 2014 nur um 2,119 Millionen Barrel pro Tag . Die USA und Kanada verschuldeten die Überversorgung ganz allein, nicht die OPEC.

BILDQUELLE: U.S. ENERGY INFORMATION ADMINISTRATION

Das Wahrnehmungsproblem der OPEC kommt daher, dass sie die Preise so lange auf diesem Hoch ließen. Das führte zu neuer Konkurrenz auf dem Markt von außerhalb des Kartells. Das ist ein Grund, warum sie im letzten Sommer den Ölpreis nicht angehoben haben.

Die OPEC ist nicht das Problem

Der Grund, warum der Ölpreis im letzten Sommer so einbrach, war nicht, dass die OPEC den Markt mit Öl überschwemmt hätte. Die OPEC hat die Produktion nicht zurückgefahren, um die amerikanische Produktion auszugleichen, wie sie es in der Vergangenheit vielleicht getan hätte. Die OPEC ließ die Ölproduktion 2014 bei 30,1 Millionen Barrel pro Tag.

Selbst 2015, als Saudi Arabien die Produktion nur leicht erhöht hat, um den Druck auf die Schieferölproduzenten weiter hoch zu halten, wird von der OPEC nur ein Anstieg der Fördermenge von 0,8 Millionen Barrel pro Tag erwartet. Das sind sogar weniger als die erwarteten 1,17 Millionen Barrel an global gestiegener Nachfrage.

Es ist nicht immer so wie es scheint

Die OPEC bekommt oft die Schuld für die fallenden Ölpreise in die Schuhe geschoben. Aber wenn deine Energieaktien gefallen sind und du nach Schuldigen suchst, dann könnte der wahre Schuldige vielleicht woanders liegen. Ohne die Mehrproduktion beim Schieferöl wären die Ölmärkte heute nicht so überversorgt und das ist die Schuld der USA und nicht der OPEC.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2021

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2021.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und wurde am 03.10.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Wo du jetzt 1.000 EUR investieren kannst

Anlage-Experte Bernd Schmid von Stock Advisor Deutschland hat soeben seine 5 Top Aktien veröffentlicht, in die du seiner Meinung nach jetzt investieren kannst. Immerhin schlägt Stock Advisor Deutschland den Markt um den Faktor 3.

Tausende von Anlegern vertrauen deshalb bereits seinen Aktien-Empfehlungen, von denen sich viele bereits verdoppelt, verdreifacht oder sogar vervielfacht haben. Plus: 6 Monate nutzen, nur 3 Monate zahlen.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!