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Nach mehr als 3 Jahren Wartezeit ist es endlich da: Das Model X

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

„Das Model X setzt die Messlatte für alle Autos höher.” sagte Tesla CEO Elon Musk während der Preview-Veranstaltung am Dienstagabend. “Es gibt nichts Vergleichbares und es gab nie etwas Vergleichbares.”
Auf Musks Worte folgten Taten. Das Model X ist anders als jedes andere Auto.

TESLA MODEL X.

TESLA MODEL X.

Tesla gibt alles

Im Februar 2012 kündigte Tesla Motors (WKN:A1CX3T) zum ersten Mal den SUV mit dem klangvollen Namen Model X an. Es war damals nur ein Prototyp, aber Tesla wollte schon Ende 2013 mit der Produktion und Anfang 2014 mit der Auslieferung beginnen. Es kam letztlich anders. Aber nachdem wir uns den SUV am Dienstag genau angesehen haben, scheint es, als wäre es das Warten wert gewesen.

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Wenn man im Model X sitzt, wird einem gleich klar, dass Tesla nichts zurückgehalten hat. Zusätzlich zu all der Ausstattung, die das Model S schon zu einem großen Erfolg gemacht hat, wie unglaubliche Beschleunigung, tiefer Schwerpunkt, einmalige Sicherheitsausstattung, 17-Zoll-Touchscreen, ein Autopilot auf dem neuesten Stand und Hightech-Software-Updates, bietet das Model X auch viel Neues.

Der große Hingucker sind natürlich die Flügeltüren, die sich zuerst nach oben schieben und dann erst öffnen. Dadurch erhält man leichteren Zugang zu den hinteren Türen, wenn beispielsweise ein anderes Auto sehr nahe geparkt ist. Die Türen brauchen dabei nur 30 cm Platz auf jeder Seite.

Aber das Interessanteste an den Türen kommt erst noch. Dank der induktiven Ultraschallsensoren, die das Umfeld der Tür ständig abtasten, müssen sich die Insassen keine Sorgen machen, die Tür gegen ein anderes Auto, eine Person oder die Decke zu knallen. Die Flügeltüren erkennen automatisch die Deckenhöhe und Hindernisse und berechnen den entsprechenden Öffnungswinkel.

Abgesehen von den Türen wird bei der Ausstattung ziemlich viel geboten. Hier eine Auswahl:

  • Eine riesige Windschutzscheibe, die bis zu den hinteren Türen reicht.

DIE WINDSCHUTZSCHEIBE DES MODEL X. BILDQUELLE: TESLA MOTORS.

  •  Vollautomatische, selbstöffnende Türen
  • Drei individuell einstellbare Einzelsitze in der zweiten Reihe, was zusätzlichen Stauraum unter den Sitzen schafft.
  • 257 Meilen von der EPA bestätigte Reichweite
  • von Null auf 60 Meilen pro Stunde zwischen 4,8 und 3,2 Sekunden (modellabhängig)

Tesla nutzt seine Preissetzungsmacht bei den Kunden und die große Nachfrage, um zunächst nur Bestellungen für die 90kWh-Batterie anzunehmen. Dies ist momentan auch die größte, für das Model S angebotene Batterie. Genaue Preise für das Basismodell wurden bisher nicht veröffentlicht, aber der Mindestpreis beträgt 93.000 USD. Laut Musk sollen im Laufe der Zeit auch günstigere Versionen des SUV verfügbar sein, vielleicht mit denselben 85 kWh- und 70 kwH-Batterien, die schon für das Model S zur Auswahl stehen.

Teslas große Wette

Es kann gar nicht genug betont werden, wie wichtig das Model X für Tesla ist.

ELON MUSK DEMONSTRIERT DIE FLÜGELTÜREN DES MODEL X.

Mit dem Model X versucht Tesla seinen Absatz zu verdoppeln und genau so viele Fahrzeuge wie vom Model S zu verkaufen. Das würde bedeuten, dass das Model X sich jährlich etwa 50.000 mal verkaufen müsste, sobald Tesla die Produktion erhöht.

Darüber hinaus bekräftige Musk während einer Fragestunde mit der Presse, dass Tesla das Model X als einen wichtigen Schritt dabei sieht, den nötigen Cashflow zu erzeugen, um die Entwicklung und Produktion des Model 3 zu finanzieren. Das Model 3, Teslas Auto für den Massenmarkt, soll im März nächsten Jahres vorgestellt werden und soll bis 2017 in Produktion gehen. Die Markteinführung soll gemeinsam mit der Einweihung der Gigafactory erfolgen, des größten Batteriewerks des Welt.

Am Dienstag wurden nur fünf Fahrzeuge an die ersten Kunden geliefert. Tesla wird die Produktion schnell hochfahren müssen, um seine ambitionierten Pläne finanzieren zu können.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla Motors.
Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und wurde am 30.09.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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