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3 Gründe, Royal Dutch Shell zu kaufen

Foto: Wikimedia Commons, Stefan Kühn

Die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN:A0D94M) wird gerade (bei Verfassung dieses Artikels) bei 15,50 GBP gehandelt. Das sind 38 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 25 GBP. So niedrig war sie die letzten 5 Jahre nicht bewertet. Der FTSE 100-Riese leidet an der allgemeinen Marktschwäche aber auch am schwachen Ölpreis.
Hier sind 3 Gründe, warum man als Anleger vielleicht doch jetzt einsteigen sollte.

Tief genug

“Die Aktien könnten noch tiefer fallen”. Das haben wir in solchen Zeiten schon oft gehört. Das stimmt natürlich. Aber keiner sagt einem, wann der Boden erreicht ist.

Günstig kaufen, selbst wenn es nicht die Talsohle sein sollte, ist eine sehr gute Strategie für langfristige Anleger. In ein Weltklasse-Unternehmen zu investieren, wenn der Preis auf einem Fünfjahrestief liegt, sollte sich in den nächsten Jahrzehnten mehr als auszahlen.

Beim aktuellen Preis bezahlst du auch nur das 11,8fache der wenigen, künftig erwarteten Gewinne. Ich glaube in ein paar Jahren werden wir auf diese Zeit zurückschauen und sagen können, dass die Aktie damals ein Schnäppchen war.

Legendäre 8 %

Zusätzlich bietet Shell auch eine äußerst attraktive Dividende von knapp 8 %. Die Reinvestierung eines so großen Anteils am Gewinn, besonders wenn die Aktien auf solchen Tiefständen verharren, treibt die langfristigen Gewinnen richtig an.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass Shell seine Dividende kürzt. Wenige Unternehmen können sich so eine Dividende lange leisten. Entweder der Kurs steigt und bringt damit die Dividende auf ein normales Niveau oder die Dividende wird reduziert, um denselben Effekt zu erreichen.

Die Dividende von Shell ist “legendär”, wie das Management sagt. Sie wurde seit dem Zweiten Weltkrieg niemals gekürzt. Der Aufsichtsrat glaubt, man könne die Dividende auch während der aktuellen Schlappe aufrechterhalten. Die Voraussetzungen dafür sind momentan auch gegeben und selbst wenn es zu einer Kürzung kommen sollte, dann wäre es auch nicht das Ende der Welt. Selbst eine Halbierung würde immer noch eine mehr als akzeptable Dividende von 4 % bedeuten.

Big Buyers

Seit Shell seine Zahlen für das Halbjahr Ende Juli veröffentlicht hat, haben einige der Vorstände wie verrückt Aktien gekauft.

Finanzchef Simon Henry kaufte 40.000 und der Vorsitzende Charles Holiday 20.000, die nicht geschäftsführenden Mitglieder Euleen Goh und Linda Stutz kauften 9.000. Zusammen haben alle vier mehr als 1 Million GBP in weniger als 2 Monaten investiert.

Es besteht kein Zweifel, dass die vier einen Mehrwert bei diesen Tiefständen sehen. Das ist auch der dritte Grund, warum ich glaube, dass Privatanleger ernsthaft nachdenken sollten, ob sie sich diese Topaktie zum Schnäppchenpreis entgehen lassen wollen.

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Dieser Artikel wurde von G.A. Chester auf Englisch verfasst und wurde am 22.09.2015 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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